Mit der Eröffnung einer neuen Uranmine wird Namibia 10% des steigenden Weltbedarfs produzieren. Die Regierung will einen Teil des Urans für einen geplanten Atomreaktor nutzen, um den steigenden Energiebedarf des Landes zu decken.
Die Linkspartei hat im Bundestag die Entschädigung für die Herero und Nama gefordert, von denen von 1904 bis 1908 bis zu 80% Opfer der deutschen Schutztruppen wurden. Auch deutsche Unternehmen, die in der ehemaligen deutschen Kolonie durch Enteignung und Zwangsarbeit profitiert hätten, sollten sich an einer Wiedergutmachung geteiligen.
Simbabwes Präsident Robert Mugabe wurde in Windhoek mit allen Ehren empfangen. Die namibische Menschenrechtsorganisation NSHR hat Demonstrationen während des Besuchs Mugabes angesagt.
MTC Namibia will die Verbreitung von mobilen Telefonen in ländlichen Gebiete vorantreiben. Wo es keine Stromversorgung für Transmitterstationen gibt, soll eine Kombination von Solarzellen und Windgeneratoren die nötige Energie liefern.
Der Diamantengigant de Beers sind mit der Regierung Nambias zu gleichen Teilen Gründer des neuen Unternehmens 'Namibia Diamond Trading Company (NDTC)'. Ziel ist die Diamantenproduktion bis 2010 von 2 Million auf 2.8 Million Karat zu steigern.
Der Arbeitsminister beklagte bei einem Treffen mit Geschäftsleuten, dass chinesische Unternehmen nicht die Arbeitsgesetzgebung des Landes über Mindestlöhne, Arbeitszeiten und Feiertage respektieren.
Die Regierung will in den nächsten 15 Jahren 500 Millionen Dollar für die Landreform bereitstellen. 10 Millionen Hektar Land sollen aufgekauft und an 6700 Familien übergeben werden.
In Namibia wollen vier deutschstämmige und ein südafrikanischer Farmer die Regierung wegen der Pläne zur Landreform verklagen und sich dabei auf die bestehenden Investitionsschutzabkommen zwischen Namibia und Deutschland beziehungsweise Südafrika berufen.
Die Regierung hat ein zweites Uranbergwerk im Namib Naukluft Nationalpark an ein australisches Unternehmen in Auftrag gegeben. Umweltorganisationen befürchten eine starke radioaktive Belastung für die Bevölkerung und Besucher des Parks.