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Fr. Paul Mung’athia Igweta, Koordinator für die Förderung der integralen menschlichen Entwicklung (PIHD) der Vereinigung der Mitgliedsbischofskonferenzen des östlichen Afrikas (AMECEA), hat die franziskanische Familie in Kenia dazu ermutigt, sich voll und ganz an den Aktivitäten zur Erhaltung der Umwelt zu beteiligen, um ein gesundes und funktionierendes Ökosystem zu bewahren und damit der Aufforderung von Papst Franziskus an alle Menschen auf diesem Planeten" nachzukommen, sich um Mutter Erde zu kümmern. Weiter führte er aus, „als ganze Menschheitsfamilie müssen …  wir uns gemeinsam nach nachhaltigen Wegen für eine ganzheitliche Entwicklung suchen, denn wir wissen, dass wir durch unsere Bemühungen eine bessere Welt schaffen können.

Dutzende von Leichen wurden an einem Fluss an der Grenze zwischen Äthiopien und dem Sudan angespült, wie Anwohner auf der sudanesischen Seite berichten. Einige der Toten wiesen Schusswunden auf, anderen waren die Hände gefesselt. Der Setit-Fluss ist in Äthiopien als Tekeze bekannt und fließt durch die vom Konflikt betroffene nördliche Region Tigray, in der äthiopische Streitkräfte und verbündete Kämpfer gegen Tigray-Rebellen gekämpft haben.

In der Hauptstadt Dschibutis starben, nach Gewalttaten zwischen den ethnischen Gruppen der Afar und der Isse, mehrere Menschen. Nach Zeugenberichten brach die Gewalt im Bezirk Warabaley begann, wo Häuser von Issa in Brand gesteckt wurden. Des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Dschibuti liegt bei etwa 3.500 US-Dollar (höher als in weiten Teilen Afrikas südlich der Sahara); es leben jedoch rund 20% der Bevölkerung in extremer Armut und 26 % sind arbeitslos.

Die UNO fordert Großbritannien auf sich für Landgrabbing in Kenia zu entschuldigen und Gemeinschaften im Westen Kenias zu entschädigen, denen während der Kolonialzeit Land weggenommen wurde. Kenianische Ureinwohner hatten bei der UNO eine Petition eingereicht. Die UNO stellte fest, dass Angehörige der Kipsigis- und Tailai-Gemeinschaften und anderer indigener Völker Opfer von Menschenrechtsverletzungen wurden, darunter Tötungen, sexuelle Gewalt, Folter, unmenschliche und erniedrigende Behandlung, willkürliche Inhaftierungen, willkürliche Vertreibungen und Verletzungen des Rechts auf Privatsphäre, Familienleben und Eigentum. Etwa 500.000 Menschen wurden Opfer dieser Übergriffe. Weite Teile des Landes in der Region sind heute im Besitz verschiedener britischer und multinationaler Teekonzerne wie Findlay's, Williamson Fine Tea und Unilever.

Algerien ist einer der wichtigsten strategischen Partner Äthiopiens. Bislang haben die beiden Länder mehr als 20 Kooperationsabkommen in verschiedenen Bereichen unterzeichnet, darunter Handel, Investitionsschutz und -förderung sowie Vermeidung von Doppelbesteuerung. Darüber hinaus haben sie auch eine Zusammenarbeit in den Bereichen Wissenschaft, Kultur und Technik vereinbart. Nun wollen sie ihre historischen bilateralen Beziehungen weiter festigen. Sie beraten auch die Bedingungen für eine Stärkung ihrer Rolle in der Afrikanischen Union (AU) aufgrund ihres bedeutenden Einflusses bei der Gründung der AU.

In den letzten fünf Monaten waren mehr als 2 Millionen Menschen betroffen waren und mindestens 5.573 starben.

1.649 staatenlose Mitglieder der Shona-Gemeinschaft haben ihre Staatsbürgerschaftsurkunden erhalten. Die Shona-Gemeinschaft stammt aus Simbabwe, die meisten von ihnen kamen als Missionare nach Kenia und bemühen sich seit Jahren um die Staatsbürgerschaft. Ruander, deren Eltern nach Kenia kamen, um als Sklaven für die britische Kolonialregierung zu arbeiten, wollen nun ebenfalls als 44. kenianischer Volksstamm anerkannt werden. Innenminister Fred Matiang'i sagt, dass alle staatenlosen Menschen, die für die kenianische Staatsbürgerschaft in Frage kommen, bis zum diesjährigen Jamhuri-Tag als Bürger anerkannt werden sollen.

Um die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen, verlängert die Regierung die nächtliche Ausgangssperre und verbietet öffentliche Versammlungen und persönliche Treffen. Religiöse Versammlungen sind weiterhin erlaubt, aber auf ein Drittel der Kapazität des Veranstaltungsortes begrenzt. Kenia registriert bisher mehr als 200.000 Fälle und 3.910 Todesfälle.

Empörung in der Bevölkerung, dass jeder der 529 Gesetzgeber 200 Millionen Schilling ($56.500), erhält um neue Fahrzeuge zu beschaffen. Anet Nana Namata, eine aktive Menschenrechtsverteidigerin und Geschäftsführerin der Union der Menschenrechtsverteidiger Ugandas verurteilt die Entscheidung der Regierung:“ Es ist inakzeptabel, dass eine Regierung einer kleinen Gruppe im Parlament, die weiterhin ein monatliches Gehalt von mehr als 30 Millionen Schilling (ca. 8.000 Dollar) erhält, Geld für Luxusautos verteilt (Fast 30 Millionen Dollar), während die überwiegende Bevölkerung nicht in der Lage ist, sich selbst zu ernähren.“ Ein Arbeiter verdient einen durchschnittlichen Monatslohn von etwa 28 Dollar, während ein Lehrer 75 Dollar erhält. Regierungssprecher Ofwono Opondo verteidigt die Entscheidung als im Einklang mit einer altehrwürdigen Tradition.

Einstimmig verabschiedete das Parlament die Gesetzesänderung die Todesstrafe aus dem Strafgesetzbuch zu streichen. In den letzten Jahren wurden keine Todesurteile vollstreckt, obwohl noch Menschen zu Tode verurteilt wurden. Die Todesstrafe war für Verbrechen wie Mord, Hochverrat und Meuterei vorgeschrieben. Das neue Gesetz sieht eine lebenslange Haftstrafe für diese Verbrechen vor. 21 Staaten in Subsahara-Afrika haben die Todesstrafe abgeschafft.

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

NEUES VOM NAD

Hintergrundpapier: Covid-19 in Afrika

Die Coronaepidemie erreichte Afrika mit zwei Monaten Verzögerung und bisher ist die Zahl der positiv Getesteten relativ klein.
Manche befürchten katastrophale Folgen; andere sehen Afrika in einer guten Position, die Krise zu meistern.

Unser pdfHintergrundpapier blickt auf die Stärken und Schwächen Afrikas im Kampf gegen die Pandemie.

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