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Mit der in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässigen Alpha MBM Investments hat Uganda ein Abkommen über eine 60-% Beteiligung an einer Rohölraffinerie in Kabaale im Bezirk Hoima unterzeichnet. Die staatliche Uganda National Oil Company wird den verbleibenden Anteil von 40 % an der Raffinerie mit einer Kapazität von 60.000 Barrel pro Tag behalten. Noch weitere fünf Abkommen in verschiedenen Sektoren wurden unterzeichnet.

Nach dem tragischen Einsturz der Kiteezi-Deponie in Kampala, das 35 Menschenleben forderte und Hunderte von Häusern zerstörte sind die Behörden dabei, die überlastete Deponie zu schließen und nachhaltige Lösungen anzustreben. Zu den Bemühungen gehören Partnerschaften mit globalen Entwicklern von Energie aus Abfall wie der Infinitum Energy Group, die ein 500-Millionen-Dollar-Projekt für erneuerbaren Diesel plant, und der Beeah Group, die beim Bau einer Stromerzeugungsanlage helfen könnte. Zwar gibt es noch Herausforderungen wie die Finanzierung und den Widerstand der Gemeinde gegen neue Deponien, doch diese Initiativen zielen darauf ab, Kampalas Abfall in Ressourcen umzuwandeln, Umweltrisiken zu verringern.

Felix Kitaka, ein ugandischer Softwareentwickler hat LugandaGPT entwickelt, einen KI-gestützten Sprachassistenten, der sich in Luganda, einer der meistgesprochenen Sprachen Ugandas, unterhalten kann. Diese Innovation ist ein bedeutender Meilenstein, nicht nur für Uganda, sondern auch für ganz Afrika, da sie sprachliche Lücken im digitalen Raum überbrückt und das Potenzial der Technologie zur Erhaltung und Förderung des kulturellen Erbes hervorhebt. LugandaGPT macht digitale Inhalte für Millionen Nicht-Englischsprachige zugänglicher, indem es einheimische Sprachen unterstützt. Die Innovation wird die digitale Landschaft Afrikas verändern.

Uganda wird die Stadt Bunia im benachbarten Ostkongo angreifen, wenn nicht „alle Kräfte“ dort innerhalb von 24 Stunden ihre Waffen abgeben, sagte der Chef der ugandischen Verteidigungskräfte, General Muhoozi Kainerugaba, am Samstag in einem Beitrag auf X. Die Drohung des obersten ugandischen Militäroffiziers, der weithin als Musevenis Thronfolger gilt, hat Befürchtungen geschürt, dass sich der Konflikt zwischen den kongolesischen Streitkräften und den von Ruanda unterstützten M23-Rebellen zu einem größeren regionalen Krieg ausweiten könnte.

Ostafrikanische Aktivisten und Gemeinden haben ihren Widerstand gegen die East African Crude Oil Pipeline (EACOP) verstärkt und Berichte über eine mögliche finanzielle Unterstützung durch China angeprangert. Demonstranten in Kampala und Dar es Salaam forderten die chinesischen Botschaften auf, Investitionen in erneuerbare Energien anstelle der EACOP zu unterstützen und wiesen auf die verheerenden Auswirkungen auf Gemeinden und Ökosysteme hin.  Nach Angaben der ugandischen Regierung werden chinesische Finanzinstitute, darunter Sinosure und die China Exim Bank, das Projekt finanzieren. Die Chinese National Offshore Oil Corporation (CNOOC) und verschiedene chinesische Auftragnehmer spielen bereits eine wichtige Rolle beim Betrieb und der Entwicklung der EACOP.

Amnesty International hat die Entführung des prominenten ugandischen Oppositionspolitikers Kizza Besigye in Kenia und seine anschließende Anhörung vor einem Militärgericht in Kampala verurteilt. Die Menschenrechtsorganisation erklärte, die Aktion sei „Teil eines wachsenden und besorgniserregenden Trends der grenzüberschreitenden Unterdrückung durch Regierungen, die Menschenrechte außerhalb ihrer Grenzen verletzen“.  Amnesty International beschuldigte Uganda, „systematisch“ gegen oppositionelle politische Parteien vorzugehen.

Der Vorfall ereignete sich in der Palabek-Flüchtlingssiedlung im Nordwesten des Landes. In der Gegend hat es in letzter Zeit heftige Regenfälle mit Blitz und Donner gegeben. Die Opfer sollen am Samstagabend an einem Gottesdienst teilgenommen haben, als der Blitz einschlug.  13 Kinder starben und weitere 34 Menschen wurden verletzt. In der Flüchtlingssiedlung Palabek leben nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks mehr als 80 000 Flüchtlinge und Asylbewerber. Viele von ihnen kommen aus dem benachbarten Südsudan.

Uganda ist offiziell als eines von 13 neuen Partnerländern den BRICS-Staaten (Brasilien, Russland, Indien, China und Südafrika) beigetreten. Durch den Beitritt zum BRICS-Bündnis kann Uganda von engeren wirtschaftlichen Beziehungen zu einigen der größten Schwellenländer der Welt profitieren. Zu den weiteren BRICS-Partnern gehören Algerien, Indonesien, die Türkei, Nigeria und Vietnam. Die Gruppe ist bestrebt, ihren globalen Einfluss auszuweiten.

Uganda hat mit dem türkischen Bauunternehmen Yapi Merkezi einen Vertrag im Wert von 3 Mrd. USD (rund 10,8 Billionen Schilling) über den Bau eines 272 km langen Eisenbahnabschnitts unterzeichnet. Die Vereinbarung betrifft den ersten Abschnitt einer geplanten 1.700 km langen Eisenbahnstrecke, die 2,7 Milliarden Euro kosten soll. Der Bau soll im November beginnen und wird 48 Monate dauern. Das Northern Corridor Integration Projects (NCIP) zielt darauf ab, Uganda, Kenia, Ruanda und den Südsudan miteinander zu verbinden. Kenia baut die Strecke von Naivasha nach Malaba und Kisumu aus. Die Nordkorridor-Integrationsprojekte umfassen 14 Bereiche, in denen die vier Länder zusammenarbeiten. Der Nördliche Korridor verbindet den Hafen von Mombasa in Kenia mit Kampala, Kigali, Bujumbura, Juba und Städten im Osten der DRK.

Starlink, der Satelliteninternetdienst von Elon Musks SpaceX, wird sein Hochgeschwindigkeitsinternetangebot auf Uganda, Kenia und Burundi ausweiten. In Kenia hat Starlink bereits den Betrieb aufgenommen und konzentriert sich auf die Bereitstellung von Hochgeschwindigkeits-Internet mit geringer Latenzzeit in unterversorgten Regionen. Es wird erwartet, dass der Dienst bis Ende 2024 in Uganda und Burundi an den Start geht, sofern die behördlichen Genehmigungen erteilt werden. Obwohl die Kosten des Starlink-Dienstes höher sind als die der lokalen Internet Service Provider (ISPs) – Privatanwender zahlen rund 110 US-Dollar pro Monat -, könnte er die Konnektivität in Gebieten mit schlechtem Internetzugang verbessern.

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