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Ein Erdbeben der Stärke 4,5 erschütterte Uganda am Sonntagabend; die Erschütterungen waren im Zentrum des Landes, sowie wie im Westen und Osten zu spüren. Das Epizentrum lag in der Nähe von Nakasongola. Das Beben war flach, was wahrscheinlich dazu beitrug, dass es in mehreren Regionen des Landes so weitreichend wahrgenommen wurde. Uganda liegt am Albertine-Graben, einem Teil des Ostafrikanischen Grabenbruchs, einer tektonisch aktiven Zone, in der sich die afrikanische Platte langsam spaltet. Das stärkste jemals in Ugandas registrierte Erdbeben war das Beben der Stärke 7,2 vom 20. Mai 1990, das die westliche Grabenregion nahe der Grenze zwischen Uganda und der Demokratischen Republik Kongo erschütterte.

Ein sich rasch ausbreitender Ebola-Ausbruch des Bundibugyo-Stammes hat in der Demokratischen Republik Kongo mehr als 80 Menschen das Leben gekostet und die Großstädte Goma, Kinshasa und Kampala in Uganda erreicht. Dies Weltgesundheitsorganisation rief einen internationalen Gesundheitsnotstand aus, da befürchtet wird, dass das tatsächliche Ausmaß der Krise weitaus größer ist als berichtet. Bei dem Ausbruch handelt es sich um den Bundibugyo-Stamm, der erstmals 2007 identifiziert wurde. Im Gegensatz zum Zaire-Stamm, für ein Impfstoff vorhanden ist, gibt es für Bundibugyo keinen zugelassenen Impfstoff oder eine spezifische Behandlung. Die Sterblichkeitsrate kann bis zu 50 % betragen. Dies ist der 17. Ebola-Ausbruch in der DR Kongo, einem Land, das 4x so groß ist wie Frankreich und über 100 Millionen Einwohner hat. Der tödlichste Ausbruch in der Region zwischen 2018 und 2020 forderte fast 2.300 Todesopfer.

Die Regierung hat den 12. Mai zum Feiertag erklärt, da der 81-jährige Yoweri Museveni auf dem Kololo Independence Grounds in Kampala für seine siebte Amtszeit in Folge vereidigt wurde. Im Vorfeld der Amtseinführung wurden in der Hauptstadt umfangreiche Sicherheitsvorkehrungen getroffen, darunter auch der Einsatz von gepanzerten Fahrzeugen. Zahlreiche afrikanische Staats- und Regierungschefs nahmen an der Zeremonie teil, darunter die Präsidenten von Tansania, Kenia, Ruanda, Südsudan, Somalia und der Demokratischen Republik Kongo. Museveni kam 1986 als Rebellenführer an die Macht und hat seitdem sieben Wahlen gewonnen.

Zivilgesellschaftliche Gruppen in Uganda haben einen Gesetzesentwurf „Protection of Sovereignty Bill, 2026 / Bill No. 13 scharf kritisiert. Das Gesetz würde die Meinungsfreiheit drastisch einschränken und der Wirtschaft schaden. Offizielles Ziel der Regierung ist es, Uganda vor verdeckter ausländischer Einflussnahme und Einmischung in politische, wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten zu schützen. Der Gesetzentwurf würde Handlungen unter Strafe stellen, die als Förderung „der Interessen eines Ausländers zum Nachteil der Interessen Ugandas“ angesehen werden, und Personen oder Organisationen, die ausländische Finanzmittel erhalten, als „ausländische Agenten“ einstufen. Verstöße können mit bis zu 20 Jahren Gefängnis oder hohen Geldstrafen von bis zu ca. 1 Mio. USD für Unternehmen geahndet werden.

Die ugandische Regierung warnt für März, April und Mai (MAM) 2026 vor überdurchschnittlich hohen Temperaturen und starken Regenfällen, die eine Welle von Naturkatastrophen im ganzen Land auslösen könnten. Die kenianische Wetterbehörde gab also eine Warnung heraus, dass bis zum 9. März in mehreren Teilen des Landes weiterhin zu starken Regenfällen von mehr als 20 mm kommen wird. Die starken Niederschläge können zu Sturzfluten und Erdrutschen führen. Besonders betroffene Gebiete sind: West Nile, Lango, Rwenzori und Bugisu und das Viktoriabecken, Westkenia, die zentralen Hochlandregionen, einschließlich Nairobi.

Präsident Yoweri Kaguta Museveni wurde zum Sieger der Präsidentschaftswahlen 2026 erklärt. ER erhielt 7.946.772 Stimmen 71,65 % der gültigen Stimmen entspricht.  Sein stärkster Konkurrent, Robert Kyagulanyi Ssentamu, bekannt als Bobi Wine, der für die National Unity Platform (NUP) kandidierte, wurde mit 2.741.238 Stimmen (24,72 Prozent) Zweiter; Nathan Nandala Mafabi vom Forum for Democratic Change (FDC) belegte mit 209.039 Stimmen (1,88 Prozent) den dritten Platz. Insgesamt waren insgesamt 21.649.067 Wähler registriert, die Wahlbeteiligung lag bei 52,50 %.  2,42 % der abgegebenen Stimmen wurden für ungültig erklärt. Bobi Wine erklärte „von einem sicheren Ort aus” , dass er die Ergebnisse ablehnte. Nach Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Wählern wurde der Tod mehrerer Menschen gemeldet.

Ugandas Kommunikationsbehörde hat alle Dienstleister angewiesen, den Internetzugang vor den Parlamentswahlen am Donnerstag zu sperren. Sie begründete diese Entscheidung mit der öffentlichen Sicherheit, um „Fehlinformationen, Desinformation im Internet sowie die Anstiftung zu Gewalt“ zu verhindern. Bei den letzten Wahlen im Jahr 2021, bei denen es zu weitreichenden Protesten mit Dutzenden Toten kam, wurde das Internet für mindestens eine Woche gesperrt.

Die ugandische Wahlkommission den 15. Januar 2026 als Termin für die Parlamentswahlen des Landes festgelegt, bei denen der achtzigjährige Präsident Yoweri Museveni versuchen wird, seine Herrschaft auf fast ein halbes Jahrhundert zu verlängern. Museveni ist der inzwischen am viertlängsten regierende Führer Afrikas, die Verfassung wurde zweimal geändert, um Alters- und Amtszeitbeschränkungen aufzuheben, so dass er seit 1986 im Amt bleiben kann. Wie bei der Wahl 2021 wird Musevenis Hauptrivale voraussichtlich der 43-jährige Popstar und heutige Politiker Bobi Wine sein.

Die Niederlande haben mit Uganda ein Abkommen über die Überstellung abgelehnter Asylbewerber unterzeichnet, was eine Abschiebung nach US-amerikanischem Vorbild bedeutet. Das Abkommen, das in einer Absichtserklärung skizziert wurde, sieht vor, dass afrikanische Migranten, die nicht direkt oder freiwillig in ihre Heimatländer zurückkehren können, zunächst in ein Transitzentrum in Uganda abgeschoben werden. Von dort aus würden sie in ihre Herkunftsländer zurückgeführt. Menschenrechtsgruppen, darunter Amnesty International, haben bereits Bedenken hinsichtlich der Rechtmäßigkeit des Plans sowohl nach niederländischem als auch nach internationalem Recht geäußert. Die Einwanderung wird ein zentrales Thema bei den niederländischen Wahlen im nächsten Monat sein.  

Ein Forscherteam unter der Leitung von CABI (Centre for Agriculture and Bioscience International) hat 9.071 bisher in Uganda nicht gemeldete Schädlingsarten identifiziert, die eine potenzielle Gefahr für die Lebensgrundlage von Kleinbauern sowie für die Ernährungssicherheit des Landes darstellen. Insgesamt wurden 360 der 1.517 als invasiv gemeldet. In Uganda macht der Landwirtschaftssektor etwa 24 % des BIP, 35 % der Exporteinnahmen aus und beschäftigt etwa 68 % der Erwerbsbevölkerung. (CABI wurde 1910 gegründet und zählt heute 49 Mitgliedstaaten)

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