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Nach vier Jahren der Schließung hat Uganda seine Grenzübergänge zur Demokratischen Republik Kongo (DRK) in Bunagana und Mupaka wieder geöffnet. Die Grenze war im Juni 2022 aufgrund der Aktivitäten der M23-Rebellen in der DRK geschlossen worden. Ismail Ndayambaje, Bürgermeister von Bunagana, rief die Wirtschaft dazu auf, die Handelsaktivitäten entlang der Grenzlinie rasch wieder aufzunehmen.

Yoweri Museveni stellt sich bei den kommenden Wahlen für eine siebte Amtszeit zur Wiederwahl. Im Januar 2026 finden in Uganda Parlamentswahlen statt, bei denen die Wähler sowohl den Präsidenten als auch die Abgeordneten wählen werden. Während seiner Amtszeit hat die National Resistance Movement Party (NRM) die Verfassung von 1995 zweimal geändert, um ihm eine Verlängerung seiner Herrschaft zu ermöglichen. Mit der Änderung von 2005 wurde die Amtszeitbeschränkung für Präsidenten aufgehoben, und 2017 stimmte das ugandische Parlament für die Abschaffung der Altersvoraussetzungen für die Wählbarkeit. Yoweri Museveni, 80, ist seit 1986 an der Macht in Uganda. Er ist nach Teodoro Obiang aus Äquatorialguinea (46 Jahre), Paul Biya aus Kamerun (43 Jahre) und Denis Sassou-Nguesso aus der Republik Kongo (41 Jahre) der am viertlängsten regierender Staatschef in Afrika.

Der Bau der 1.443 km langen East African Crude Oil Pipeline (EACOP) ist zu 60 % abgeschlossen. Es wird wird das ugandische Rohöl von Kabaale-Hoima in Uganda zur Chongoleani-Halbinsel in der Nähe des Hafens von Tanga transportieren.  Das umstrittene Projekt hat durch Kampagnen wie #StopEACOP breite Kritik auf sich gezogen. Umweltschützer, Menschenrechtsorganisationen und betroffene Gemeinden haben sich für den Protest stark gemacht, weil es Ökosysteme wie Feuchtgebiete, Nationalparks und das Becken des Viktoriasees bedroht und damit die biologische Vielfalt und die Wasserquellen von Millionen Menschen gefährdet. Außerdem wurden mehr als 100.000 Menschen vertrieben.

Mindestens zwei Menschen sind bei einer Bombenexplosion in Munyonyo, in der Nähe des Märtyrerschreins, wo sich Tausende von Pilgern zu den religiösen Gedenkfeiern versammelt hatten, ums Leben gekommen. Die Explosion hat Kampala erschüttert, gerade als die Nation den jährlichen Uganda Märtyrertag begeht. Der Tag erinnert an die Hinrichtung von 45 christlichen Konvertiten zwischen 1885 und 1887 und ist eines der wichtigsten religiösen Ereignisse des Landes, das zahlreiche Menschen aus Uganda und den Nachbarländern anzieht.

Die ugandische Armee hat die Aussetzung der gesamten militärischen Zusammenarbeit mit Deutschland angekündigt, nachdem sie den ugandischen Botschafter Matthias Schauer beschuldigt hatte, in „subversive Aktivitäten“ verwickelt und für den Aufenthalt in dem ostafrikanischen Staat „völlig unqualifiziert“ zu sein. Die Bundesregierung hat die Umsturzvorwürfe der Regierung in Uganda gegen den dortigen deutschen Botschafter als »absurd« zurückgewiesen. »Wir weisen das aufs Schärfste zurück«, sagte eine Sprecherin des Auswärtigen Amtes. »Die Vorwürfe, die wir da zur Kenntnis genommen haben, … sind absurd und entbehren jeder Grundlage.« Außerdem gibt es keine formalisierte militärische Zusammenarbeit mit Uganda gibt und so gibt es auch nichts aufzukündigen. Hintergrund könnte sein, dass europäischer Diplomaten den Armeechef und Sohn Musevenis, Muhoozi Kainerugaba, kritisiert hatten.

Nach einem Bericht The Conversation ist in den letzten 15 Jahren die Löwenpopulation in Ugandas Queen Elizabeth Conservation Area (QECA) stark zurückgegangen. Die Population der berühmten baumkletternden Löwen im Queen Elizabeth National Park ist seit 2018 um 40 %. Im Gegensatz dazu wurden in ausgewählten Gebieten, darunter am Mburo-See und an den Murchison-Fällen, große Leopardenpopulationen festgestellt; auch den Tüpfelhyänen besser ging als erwartet.

Drei Monate nachdem die ersten Fälle in der Hauptstadt Kampala aufgetreten waren, hat Uganda seinen jüngsten Ebola-Ausbruch offiziell für beendet erklärt.  „Während dieses Ausbruchs wurden 14 Fälle, 12 bestätigte und zwei nicht durch Labortests bestätigte [wahrscheinliche], gemeldet. Vier Todesfälle, zwei bestätigte und zwei wahrscheinliche, traten auf. Zehn Menschen erholten sich von der Infektion“, sagte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) in einer Erklärung.

Im Distrikt Mbale in Uganda, der für den Anbau von Arabica-Kaffee bekannt ist, dringen Plastikabfälle, insbesondere Plastiktüten (lokal Buveera) zunehmend in die landwirtschaftlichen Flächen ein. Ursprünglich ein ständiges Problem in städtischen Gebieten wie Kampala, haben diese Tüten begonnen, das Ackerland zu beeinträchtigen, was bei den örtlichen Landwirten Besorgnis über ihre schädlichen Auswirkungen auf die Bodenqualität auslöste. Kunststoffe dringen in landwirtschaftliche Flächen ein, sie verbreiten sich durch Düngemittel auf den Feldern, umhüllen Saatgut oder dienen als feuchtigkeitsspeichernde Abdeckungen. Die Forschung zeigt, dass das winzige Mikroplastik die Ökosysteme verändert und in den menschlichen Körper gelangt. Einem Bericht der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2021 über Kunststoffe in der Landwirtschaft zufolge sind die Böden einer der Hauptempfänger von landwirtschaftlichen Kunststoffen. Einigen Studien zufolge sind die Böden stärker durch Mikroplastik verschmutzt als die Ozeane.

Mit der in den Vereinigten Arabischen Emiraten ansässigen Alpha MBM Investments hat Uganda ein Abkommen über eine 60-% Beteiligung an einer Rohölraffinerie in Kabaale im Bezirk Hoima unterzeichnet. Die staatliche Uganda National Oil Company wird den verbleibenden Anteil von 40 % an der Raffinerie mit einer Kapazität von 60.000 Barrel pro Tag behalten. Noch weitere fünf Abkommen in verschiedenen Sektoren wurden unterzeichnet.

Nach dem tragischen Einsturz der Kiteezi-Deponie in Kampala, das 35 Menschenleben forderte und Hunderte von Häusern zerstörte sind die Behörden dabei, die überlastete Deponie zu schließen und nachhaltige Lösungen anzustreben. Zu den Bemühungen gehören Partnerschaften mit globalen Entwicklern von Energie aus Abfall wie der Infinitum Energy Group, die ein 500-Millionen-Dollar-Projekt für erneuerbaren Diesel plant, und der Beeah Group, die beim Bau einer Stromerzeugungsanlage helfen könnte. Zwar gibt es noch Herausforderungen wie die Finanzierung und den Widerstand der Gemeinde gegen neue Deponien, doch diese Initiativen zielen darauf ab, Kampalas Abfall in Ressourcen umzuwandeln, Umweltrisiken zu verringern.

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