Schlagwort: Simbabwe

Eine neue Generation von Heilern (Sangomas) teilt heilige afrikanische spirituelle Praktiken in den sozialen Medien, doch Kritiker sagen, dass beides nicht zusammenpasst. Nach traditionellem Glauben spielen die Sangomas eine entscheidende Rolle, indem sie als Vermittler zwischen der spirituellen und der physischen Welt fungieren. In Simbabwe gibt es etwa 65.000 Sangomas. Die traditionellen Heiler sind oft die erste Anlaufstelle für viele, die Hilfe bei körperlichen und geistigen Beschwerden suchen. Mehrere Sangomas führen nun auf TikTok und Facebook Beratungen, Heilsitzungen und Reinigungszeremonien mit Live-Publikum aus aller Welt durch. Auf TikTok erhalten sie Geschenke, die sie gegen Bargeld eintauschen können. Darüber hinaus führen sie auch virtuelle Einzelsitzungen über Zoom oder WhatsApp durch und erhalten Zahlungen über Paypal, Western Union und MoneyGram. Gleichzeitig führen sie persönliche Beratungen in den Gebieten durch, in denen sie leben.

Präsident Emmerson Mnangagwa sprach auf dem Internationalen Wirtschaftsforum in St. Petersburg und lobte Putin „meinen lieben Bruder“ für die Verteidigung der Unabhängigkeit und territorialen Integrität Russlands. „Es ist bedauerlich und inakzeptabel, dass der kollektive Westen weiterhin hegemoniale Tendenzen verfolgt, die in eklatanter Weise die souveräne Gleichheit der Nationen, Gerechtigkeit und Fairness verletzen“, sagte Mnangagwa. Er forderte ein Ende der Sanktionen gegen sein eigenes Land. Gäste auf dem Wirtschaftsforum kommen nicht mehr aus Berlin, Brüssel und Paris – sondern vor allem aus dem Globalen Süden. Putin plant eine neue Weltordnung ohne westliche Vormachtstellung, das im Motto des Forums „Grundlagen der multipolaren Welt“, seinen Ausdruck findet.

Simbabwe ist nun das neunte afrikanische Land nach Ruanda, Benin, Nigeria, Kenia, Ruanda, Sambia, Mosambik und Malawi das Elon Musks Starlink eine Lizenz für die Bereitstellung von Satelliteninternetdiensten erteilt hat. Starlink wird jedoch nur über das Unternehmen von Wicknell Chivayo, ein regelmäßiger Gast von Präsident Mnangagwade, zugänglich sein, das die Lizenzrechte von der Regulierungsbehörde für Post und Telekommunikation in Simbabwe (POTRAZ) erhalten hat. Letzten Monat hat Starlink E-Mails an seine Abonnenten in Ländern verschickt, in denen es nicht registriert ist, und sie darüber informiert, dass es seine Dienste einstellen wird.

Ankole ist wohl die Rinderrasse mit den meisten politischen Verbindungen; sie wurde von Ugandas Präsident Yoweri Museveni populär gemacht und in Südafrika durch die Phala Phala Farm von Präsident Cyril Ramaphosa in der Nähe von Bela-Bela in Limpopo bekannt. Jetzt gewinnt die Rasse auch in Simbabwe an Bedeutung, und zwar auf höchster politischer Ebene. Simbabwes Präsident Emmerson Mnangagwa hat am Wochenende den umstrittenen Geschäftsmann Wicknell Chivayo auf seiner 405 Hektar großen Precabe Farm in Kwekwe empfangen. Danach schrieb Chivayo auf seiner Facebook-Seite: „Ich war besonders beeindruckt von der großen Herde der schönen Rasse Ankole“. Das Präsidialamt antwortete nicht auf Anfragen, wie viele Ankoles das Staatsoberhaupt besitzt.

Einen Monat nach der Einführung der goldgedeckten ZiG-Währung in Simbabwe hat die Regierung gestapoähnliche Überwachungsmechanismen eingerichtet, um diejenigen zu erwischen, die das neue Geld ablehnen. In einer Ansprache an die Befreiungsveteranen des Landes am Samstag in Bulawayo forderte Finanzminister Professor Mthuli Ncube sie auf, denjenigen den Krieg zu erklären, die angeblich gegen die Währung sind. „Ihr habt für die Unabhängigkeit dieses Landes gekämpft, jetzt solltet ihr für diese neue Währung kämpfen“, sagte er. In den letzten Jahren haben Kriegsveteranen eine militante Rolle bei der Stützung des Regimes und der Durchsetzung seiner Politik gespielt. Die Polizei der Republik Simbabwe, die Financial Intelligence Unit der Reserve Bank of Zimbabwe und die Antikorruptionskommission von Simbabwe führen jeweils eigene Operationen durch, um die Annahme von ZiG durchzusetzen.

 Erzbischof Serafim von Simbabwe weihte in Harare Angelic Molen zur Diakonin; davor gab es nur Subdiakoninnen im Kongo. Molen engagiert sich in St. Nektarios in Harare; sie studiert Geographie und Umweltwissenschaften. Als Diakonin wird sie für ökologische Initiativen in den Pfarreien Simbabwes zuständig sein. Das orthodoxe Patriarchat von Alexandria und ganz Afrika hatte bereits 2016 beschlossen, Frauen zum Diakonat zuzulassen, wie es in der frühen Kirche üblich war. Das Diakonat ist nach orthodoxem Verständnis sakramental. Der Evangelist Markus wird als Gründer des Patriarchats von Alexandrien angesehen. Es stellt mit etwa 250.000 Gläubigen in Ägypten und anderen Staaten Afrikas eine Minderheit dar und wird von Patriarch Theodoros II. geleitet.

Rund 100.000 Lemba, schwarze Juden, leben in Südafrika und Simbabwe. Das Volk der Lemba, eine schwarze jüdische Gemeinschaft, stellt die traditionelle zionistische Sichtweise der jüdischen Identität in Frage. Obwohl die Genetik ihre jüdische Abstammung bestätigt hat, sehen sie Israel nicht als das alleinige Herkunftsland der Juden an. Stattdessen glauben sie, dass die Juden ursprünglich aus Afrika stammen und an mehreren Orten heimisch sein können. Dies steht im Widerspruch zu der zionistischen Auffassung, dass Israel die angestammte Heimat aller Juden ist.

„Wie du mir, so ich dir“. Simbabwe wird Kenias Bewerbung, um die Wahl des altgedienten Oppositionsführers Raila Odinga zum Vorsitzenden der Kommission der Afrikanischen Union im nächsten Jahr unterstützen. Im Gegenzug wird Kenia den Wiedereintritt des Landes in das Commonwealth befürworten. Außerdem wird Kenia Simbabwe helfen, sich gegen „illegale“ Sanktionen zu wehren. William Ruto eröffnete am Samstag die Internationale Handelsmesse in Simbabwe.

Die Regierung der Demokratischen Republik Kongo will die Züchtung und den Besitz von Boerboels und Pitbulls regeln. Der Boerboel wurde speziell zum Schutz südafrikanischer Farmen gezüchtet, indem Mastiffs und Bulldoggen gekreuzt wurden. Mosambik hat diesen Monat die Einfuhr von 23 Hunderassen, darunter Pitbulls, Boerboels und Rottweiler, verboten.  Im vergangenen Jahr wurden in Mosambik in der ersten Jahreshälfte 9 000 Fälle gemeldet, in denen Menschen von Hunden gebissen wurden, was einen Anstieg von 21 % gegenüber 2022 bedeutet. In Simbabwe werden die Besitzer von Hunden, die Menschen angreifen, wegen fahrlässiger Tötung angeklagt. Großbritannien hat auch Pitbull-Terrier, Japanische Tosa, Dogo Argentino und Fila Braziliero verboten.

Ein italienisches Forschungsteam meint, dass es für afrikanische Staaten zur Stromgewinnung günstiger ist, schon existierende Seen mit Photovoltaik zu bedecken statt neue Stauseen anzulegen. Die schwimmenden Anlagen könnten bis zu 100% des Stroms generieren, den die geplanten Wasserkraftwerke liefern sollen. Am Beispiel des Sambesi, der schon mehrere Stauseen hat und noch weitere plant, wäre das Geld besser in schwimmende Solaranlagen angelegt, die die jährlichen Schwankungen in der Energieerzeugung und die Gefahr von Dürren geringer ausfallen lassen. Nachteile gäbe nur für die Fischerei und den Tourismus. Ein weiterer Vorteil ist, dass immense Wassermengen gespart werden, weil die Verdunstung verhindert wird, was bei Stauseen auch der Stromversorgung zugutekommt.

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