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Der Senat von Simbabwe hat mit überwältigender Mehrheit die umstrittenen Verfassungsänderungen verabschiedet.  Präsident Emmerson Mnangagwa bleibt damit bis 2030 im Amt. Eine weitere Änderung räumt dem Parlament die Befugnis ein, den Präsidenten zu ernennen. Die 1987, sieben Jahre nach der Unabhängigkeit, eingeführten direkten Präsidentschaftswahlen wurden abgeschafft.

Simbabwe hat seinen Kryptowährungssektor durch die Rechtsverordnung Nr. 99 von 2026 formalisiert und legalisiert. Unternehmen, die am Kauf, Verkauf, Transfer oder der Verwahrung virtueller Vermögenswerte beteiligt sind, müssen sich jährlich bei der Financial Intelligence Unit (FIU) registrieren. Die Registrierung kostet 500 USD pro Jahr. Ein Betrieb ohne entsprechende Zulassung gilt ab sofort als Straftat. Das Land schließt sich damit einer wachsenden Zahl afrikanischer Staaten an, darunter Südafrika, Nigeria, Kenia und Mauritius, die digitalen Vermögenswerte regulieren. Auf dem gesamten Kontinent steigt die Krypto-Nutzung rasant an. Subsahara-Afrika verzeichnete zwischen Juli 2024 und Juni 2025 einen On-Chain-Wert Anstieg von 52% gegenüber dem Vorjahr.

Mehrere afrikanische Staaten repatriieren, mit Sonderflügen und Busreisen ihre Bürger, aus Südafrika. Nigeria hat Evakuierungsflüge für über 1.000 Landsleute genehmigt. Auch Länder wie Ghana, Malawi und Simbabwe repatriieren Hunderte oder Tausende ihrer Staatsbürger. In der Provinz Westkap, wird von Tür zu Tür Einschüchterungen, sowie vom Tod zweier Mosambikaner in Mossel Bay, berichtet. 150 Malawiern, die in Mossel Bay, in Notunterkünften Zuflucht gesucht hatten, wurden zurückgeholt. Eine schwere Wirtschaftskrise mit einer Jugendarbeitslosigkeit von über 30% führten zu anti-migrantischen Protesten und gewaltsamen Ausschreitungen. Anti-Migranten-Gruppen fordern, dass Migranten ohne Aufenthaltsgenehmigung das Land verlassen – und haben den 30. Juni als Frist gesetzt.

Während der 80. Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen in wurden die Vertreter für die fünf nichtständigen Sitze im Sicherheitsrat gewählt: Zimbabwe (Gruppe der afrikanischen Staaten), Kirgisistan (Gruppe der asiatisch-pazifischen Staaten), Trinidad und Tobago (Gruppe der lateinamerikanischen und karibischen Staaten), Österreich und Portugal (Gruppe der westeuropäischen und anderen Staaten). Das 2jährige Mandat beginnt mit dem 1. Januar 2027.  

Die Tabakernte wird voraussichtlich die Rekordmarke von 360.000 Tonnen (360 Millionen Kilogramm) überschreiten. Rund 95% der mehr als 127.000 registrierten Tabakbauern in Simbabwe sind vertraglich gebundene Kleinbauern, auf die 85 % der gesamten Produktion entfallen. Da Kleinbauern keine traditionellen Landtitel besitzen, um sich normale Bankkredite zu sichern, springen von China unterstützte Firmen ein. Sie stellen Saatgut, Dünger und Betriebsmittel auf Kredit zur Verfügung und erhalten im Gegenzug das Recht, die Ernte aufzukaufen.  Verträge mit chinesischen Unternehmen sind eine zweideutige Angelegenheit: sie bringen Einnahmen und führen zu Abhängigkeiten. Viele Kleinbauern berichten, dass hohe Unternehmensgebühren, unvorhersehbares Wetter und streng kontrollierte Unternehmenspreise sie dauerhaft in Schulden stürzen. Kritiker sagen, dass Tabakunternehmen den Anbau nach Afrika verlagern, Ackerland der Nahrungsmittelproduktion entziehen und zur Entwaldung beitragen. Landwirte geben bewusst traditionelle Grundnahrungsmittel wie Mais und Sonnenblumen zugunsten von Tabak auf.

Simbabwes katholische Bischöfe äußern sich „zutiefst besorgt“ darüber, dass die geplante Verfassungsrevision „grundlegende Verfassungsprinzipien untergräbt, die institutionelle Unabhängigkeit schwächt, die direkte demokratische Teilhabe einschränkt und die verfassungsmäßigen Garantien gegen Machtkonzentration und -missbrauch aushöhlt“. Sie appellieren daher „respektvoll an das Parlament, jene Bestimmungen des Gesetzentwurfs abzulehnen, die mit der verfassungsmäßigen Demokratie, der Souveränität des Volkes und der langfristigen Stabilität und Integrität der simbabwischen Verfassungsordnung unvereinbar sind“. Andere christliche Konfessionen, wie der Zimbabwe Council of Churches (ZCC), die Evangelical Fellowship of Zimbabwe haben sich ebenfalls gegen die Verfassungsreform ausgesprochen.

Die Regierung plant, ab 2027 alle Schulen zur Einführung eines einheitlichen nationalen Prüfungssystems (Zimbabwe School Examinations Council, ZIMSEC) zu verpflichten. Die Maßnahme zielt darauf ab, das „zweigleisige System“ zu beenden, bei den Privatschulen häufig das ZIMSEC zugunsten internationaler Prüfungsgremien wie Cambridge Assessment International Education umgingen. Die Reform ist Teil einer umfassenderen Umstellung auf den Heritage-Based Curriculum, die lokalen Inhalte, nationale Identität und indigene Sprachen (wie Shona, Ndebele und Kalanga) in den Vordergrund stellt.

Am 46. Unabhängigkeitstag werden landesweite kostenlose WLAN-Hotspots eingeführt. Die diesjährigen Feierlichkeiten zum Unabhängigkeitstag fanden im Maphisa Open Space im Bezirk Matobo in der Provinz Matabeleland South statt und standen unter dem Motto „“Zim@46: Einheit und Entwicklung hin zur Vision 2030″. Seine Hoheit Scheich Mohamed bin Zayed Al Nahyan, Präsident der Vereinigten Arabischen Emirate, sandte ein Glückwunschtelegramm. Ähnliche Glückwunschtelegramme sandten Seine Hoheit Scheich Mohammed bin Rashid Al Maktoum, Premierminister und Herrscher von Dubai, Darin werden die tiefen Beziehungen zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und der Republik Simbabwe sowie das Engagement für eine verstärkte Zusammenarbeit in verschiedenen Bereichen zum Ausdruck gebracht. Dies dient den Interessen beider Länder und ihrer befreundeten Völker.

Die Reserve Bank of Zimbabwe (RBZ) hat eine neue Serie von ZiG-Banknoten vorgestellt, die als „Big Five“ bekannt ist.  Die Simbabwer haben auf die Einführung der überarbeiteten Zimbabwe-Gold-Banknoten (ZiG) mit Skepsis reagiert; viele sind der Meinung, dass es der Landeswährung nach wie vor an Wert und breiter Akzeptanz im täglichen Zahlungsverkehr mangelt. Straßenbefragungen zeigten Frustration über die fortgesetzte Einführung neuer Banknoten. Die Einwohner in vielen Teilen Simbabwes, insbesondere in Provinzen wie Masvingo und Matabeleland, verlassen sich weiterhin hauptsächlich auf den südafrikanischen Rand und den US-Dollar, während sich die Verwendung von ZiG weitgehend auf Harare konzentriert.

Vier Männer mussten sich vor einem Gericht in Harare wegen des Vorwurfs verantworten, Simbabwer nach Russland verschleppt zu haben.  Berichten zufolge wurden die Opfer gezwungen im Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu kämpfen. Sie wurden als Feuerwehrleute angeworben. Die über Social-Media-Plattformen wie Facebook, Telegram und WhatsApp rekrutierten Opfer reisten nach Russland, wo ihnen ihre Dokumente beschlagnahmt wurden. Anstatt als Feuerwehrleute zu arbeiten, wurden sie zum Militärdienst gezwungen. Der Betrug flog auf, nachdem die Opfer Verwandte in Simbabwe kontaktierten.

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