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Präsident Bassirou Diomaye Faye hat ein Gesetz unterzeichnet, das „acts against nature“ unter Strafe stellt. Die Höchststrafe für gleichgeschlechtliche Beziehungen wurde auf bis zu 10 Jahre Haft verdoppelt. Das Gesetz, das mit überwältigender Mehrheit in der Nationalversammlung verabschiedet wurde, sieht zudem strafrechtliche Sanktionen für Personen vor, die der Förderung oder Finanzierung gleichgeschlechtlicher Beziehungen für schuldig befunden werden. Seit Februar wurden Dutzende Männer aufgrund der Anti-LGBTQ-Gesetze festgenommen; den Auftakt zu einer Welle von Festnahmen bildete die Festnahme von 12 Männern durch die Polizei, darunter zwei lokale Prominente. Die Festnahmen basierten häufig auf Anschuldigungen und Durchsuchungen von Mobiltelefonen, über die fast täglich berichtet wird, wobei die Namen der Festgenommenen veröffentlicht werden.

Das senegalesische Parlament hat die Höchststrafe für gleichgeschlechtliche Beziehungen auf 10 Jahre verdoppelt. Die Abgeordneten nahmen das von der Regierung unterstützte Gesetz mit 135 Stimmen bei keiner Gegenstimme und drei Enthaltungen an. Das Gesetz, ein wichtiges Wahlversprechen von Präsident Bassirou Diomaye Faye und Premierminister Ousmane Sonko, verschärft ein bestehendes Gesetz. Das neue Gesetz kriminalisiert auch die Förderung von Homosexualität und erhöht die Geldstrafen auf bis zu 10 Millionen CFA-Francs. Es verbietet Richtern, Bewährungsstrafen zu verhängen oder Mindesthaftstrafen zu reduzieren. Menschenrechtsgruppen sagen, dass dieser Schritt einen allgemeinen Trend zur Verschärfung der Anti-LGBTQI+-Gesetze in Teilen Afrikas widerspiegelt, mit ähnlichen Entwicklungen in Ländern wie Burkina Faso und Ghana.

Premierminister Ousmane Sonko hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der die Höchststrafe für gleichgeschlechtliche Beziehungen verdoppeln könnte. Vor den Abgeordneten erklärte Sonko, dass der Gesetzentwurf sogenannte „widernatürliche Handlungen” mit Freiheitsstrafen von fünf bis zehn Jahren ahnden würde, während derzeit Strafen von einem bis fünf Jahren vorgesehen sind. Zudem erklärte er, dass die Taten weiterhin als Vergehen (misdemeanor) und nicht als Verbrechen eingestuft bleiben sollen.

Die senegalesische Polizei nahm sie 14 Personen fest und hat ein kriminelles Netzwerk zerschlagen hat, das zwischen dem Senegal und Frankreich operierte. Die Gruppe, die sich aus senegalesischen Staatsangehörigen zusammensetzte, war angeblich seit 2017 aktiv.  Ihr werden schwere Straftaten vorgeworfen: organisierte Pädophilie, Zuhälterei, Vergewaltigung von Minderjährigen unter 15 Jahren, Sodomie und vorsätzliche Übertragung von HIV/Aids. Die Festnahmen erfolgten nach koordinierten Razzien in Dakar und Kaolack. Die Polizei hat sich verpflichtet, solche kriminellen Netzwerke weiterhin zu verfolgen und zu zerschlagen, und hat eine gebührenfreie Telefonnummer eingerichtet, unter der die Öffentlichkeit relevante Informationen melden kann.

Mehr als 4.000 leere Schiffscontainer sind in Mali gestrandet. Unsicherheit, auf der wichtigsten Handelsroute nach Senegal, machen den Transport gefährlich. Anfang September wurde von der Dschihadistengruppe JNIM ein Embargo verhängt. Die Versorgung Malis ist gefährdet, da die Zahl der leeren Container im Hafen von Dakar sehr gering ist. Dies weckt Befürchtungen hinsichtlich Versorgungsengpässe und Preisanstiegen in einem Land, in dem die meisten Importe über den Hafen von Dakar abgewickelt werden. Angesichts des bevorstehenden Ramadans haben die Übergangsbehörden Malis wiederholt erklärt, dass sie daran arbeiten, die Versorgung sicherzustellen und Preissteigerungen zu bekämpfen.

Die ehemalige Haupt- und Küstenstadt Saint-Louis (UNESCO-Weltkulturerbe), ist durch den Anstieg des Meeresspiegels bedroht. Schätzungen zufolge könnten bis zum Jahr 2100 70 % der Stadt unter Wasser verschwinden. Tausende Fischer wurden bereits umgesiedelt.

In Rabat wurde Senegal zum zweiten Mal in seiner Fußball Geschichte Afrikameister. In einem spannenden Finale des TotalEnergies Africa Cup of Nations (AFCON) gewann Senegal nach Verlängerung mit 1:0 gegen Gastgeber Marokko. In Casablanca, im Spiel um den dritten Platz, besiegte Nigeria Ägypten mit 4:2 im Elfmeterschießen, nachdem es in der regulären Spielzeit zu einem torlosen Unentschieden gekommen war.

Die Regierungen von Senegal und Mali sind verärgert darüber, wie ihre Staatsangehörigen in dem Mauretanien behandelt werden. Nach Angaben von Menschenrechtsgruppen wurden in den letzten Monaten viele ausländische Staatsangehörige von mauretanischen Sicherheitskräften aufgegriffen, inhaftiert und über die Grenze nach Senegal und Mali geschickt wurden. Nach einer Schätzung der Mauretanischen Vereinigung für Menschenrechte (AMDH) wurden allein im März 1.200 Menschen zurückgeschickt, obwohl etwa 700 von ihnen eine Aufenthaltsgenehmigung hatten. Diejenigen, die zurückgeschickt wurden, berichteten Reportern, dass sie wahllos befragt und dann verhaftet, tagelang in engen Gefängniszellen mit unzureichendem Essen und Wasser festgehalten und gefoltert wurden. Viele Menschen blieben in Mauretanien im Gefängnis. Das größtenteils in der Wüste gelegene Land – das teure Abkommen mit der Europäischen Union unterzeichnet hat, um Migranten von der riskanten Bootsfahrt über den Atlantik zu den westlichen Küsten abzuhalten – hat die Zurückweisungen als notwendig bezeichnet, um gegen Menschenschmugglernetzwerke vorzugehen.

Die Regierung und die Bewegung der Demokratischen Kräfte der Casamance (MFDC) haben unter Vermittlung des Präsidenten von Guinea-Bissau, ein Friedensabkommen unterzeichnet, mit dem ein seit vier Jahrzehnten andauernder Konflikt beendet wird.

Die Partei (Pastef) von Präsident Bassirou Diomaye Faye die Parlamentswahl klar gewonnen. Die Patrioten Senegals für Arbeit, Ethik und Brüderlichkeit (Pastef) konnte laut den veröffentlichten vorläufigen Ergebnissen 130 der 165 Abgeordnetenmandate und damit mehr als drei Viertel der Sitze erringen. Die Partei hatte zuvor den Wahlsieg bereits für sich reklamiert. Die Koalition Takku Wallu, die vom ehemaligen Präsidenten Macky Sall angeführt wird, kommt auf nur 15 Sitze. Der politische Einfluss von Parteien und Persönlichkeiten, die das Land in den vergangenen 25 Jahren maßgeblich prägten, ist endgültig vorbei.

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