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Präsident Bingu wa Mutharika ist aus seiner Partei UDF nach monatelangen Spannungen mit dem ehemaligen Präsidenten Bakili Muluzi ausgetreten. Grund war die von Matharika initiierte Anti-Korruptionskampagne.
Präsident Bingu wa Mutharika, der sich mit seiner Partei UDF überworfen hat, will seine eigene Partei unter dem Namen 'Democratic Progressive Party (DPP) starten. 26 unabhängige Parlamentarier sollen ihm bereits ihre Unterstützung zugesagt haben.
Zwei Journalisten und ein Staatsbeamter wurden von der Polizei verhaftet. Sie hatten Berichte über Präsident Mutharika veröffentlicht, er habe seine Residenz aus Angst vor Geisterspuk verlassen.
Die Regierung hat die Kommunalwahl auf einen unbestimmten Termin verschoben, weil die Geldmittel zur Durchführung der Wahl fehlen.
Der Parlamentssprecher brach während einer hitzigen Debatte über einen Antrag, Präsident Bingu was Mutharika seines Amtes zu entheben, zusammen. Nach Meinung vieler Beobachter hat sich Mutharika durch sein konsequentes Vorgehen gegen Korruption bei anderen Politikern unbeliebt gemacht.
Der Parlamentssprecher, Rodwell Munyenyembe, der bei einer Parlamentsdebatte einen Schlaganfall erlitt, ist in einem Krankhaus in Südafrika gestorben.
Präsident Mutharika hat alle Exporte von Mais und von Düngemitteln verboten. Geschäftsleute verkaufen billigen Mais nach Sambia und Tansania, der dort von Hilfsorganisationen zu höheren Preisen aufgekauft wird, um die Hungernot zu lindern.
Trotz mehrerer Appelle hat Jan Egeland, Koordinator für humanitäre Hilfe, bisher keine Gelder für Hilfsgüter für die hungernde Bevölkerung in Malawi erhalten . 4 Millionen Menschen sind nach einer verheerenden Ernte vom Hunger bedroht, im ganzen südlichen Afrika wird die Zahl auf 10 Millionen geschätzt. Der Zurückgang der Nahrungsmittelproduktion wird auch auf die rapide Ausbreitung des HIV Virus zurückgeführt.
Mazana I nennt sich das Modell eines lokal hergestellten Vierradantriebs, der robust und energieeffizient, ohne viel Komfort, aber mit 6.500 Euro extrem preiswert ist und eine gute Chance hat, den madagasischen Automobilmarkt aufzumischen. Das Produktionsziel von 200 Autos des von einem Franzosen geleiteten Unternehmens 'Karenjy' pro Jahr ist eher bescheiden, aber das Projekt scheint konkurrenzfähig.  
Wissenschaftler haben die Regierung gedrängt, den giftigen Eindringling, eine asiatische Krötensorte, zu bekämpfen, bevor sich die gefährliche Amphibie weiter ausbreitet. Sie ist mit der giftigen Aga-Kröte verwandt. Madagaskars endemischer Artenvielfalt steht eine ökologische Katastrophe bevor, denn die Kröte kann Fauna und Flora vergiften. Die ersten Tiere wurden im März gesichtet und können in Containern eingereist sein.
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