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Präsident Kais Saied hat offiziell den Hohen Justizrat aufgelöst, das unabhängige Justizorgan des Landes.Er wirft dem Rat vor, mit verschiedenen Politikern im Bunde zu stehen und sich zu weigern, über einige Korruptions- und Mordfälle im Land zu entscheiden. Die UN-Menschenrechtskommissarin Michelle Bachelet bezeichnete die Entscheidung als "klare Verletzung“ der Verpflichtungen des Landes im Rahmen der internationalen Menschenrechte. In Tunis demonstrierten Tausende gegen das Staatsoberhaupt, der immer autoritärer handelt.

… wir essen sie“. Für Ugander ist Rolex keine Schweizer Uhr, sondern ein beliebtes Street Food. Der Snack, an allen Straßenständen zu finden, besteht aus einem Gemüse Omelett, eingewickelt in einen Chapati. Er wird inzwischen auch in Restaurants angeboten und über die Grenzen beliebt. Man nimmt an, dass die Rolex Delikatesse zuerst von einem Lebensmittelhändler populär gemacht wurde, der sie an die Studenten der berühmten Makerere - Universität in Kampala verkaufte. Kürzlich hat Ugandas riesige Rolex sogar einen Guinness Weltrekord aufgestellt. Sie wog 2104,6 Kilogramm und war 2,32 Meter lang. Es brauchte ein Team von 60 Leuten in einer Außenküche in Kampala, um die 1200 Eier und restlichen Zutaten zu mischen, zu kneten, zu schneiden und zu braten. Nicht nur Kochkünste sondern sogar Physik waren gefragt. Die größte Rolex der Welt machte den Leckerbissen überall bekannt.

Die billige Droge, eine alte Cannabissorte aus Zentralasien, verwüstet ganze Gemeinden in Sierra Leone. Es gibt Berichte über junge Menschen, die sich  selbst umbringen oder sich und andere verletzen. Medizinisches Personal aus der Hauptstadt Freetown sagt, dass 90% der männlichen Einweisungen in die zentrale psychiatrische Abteilung auf den Konsum von Kush zurückzuführen sind. Die Polizei versucht mit allen Mitteln, den Kampf gegen die Droge zu gewinnen. Es ist jedoch fraglich, ob Sierra Leone den Vormarsch dieses gefährlichen Rauschmittels stoppen kann, da sich der Kush-Konsum rasch ausbreitet und immer jüngere Menschen damit in Verbindung kommen. Eine BBC Action Line bietet Hilfe und Unterstützung an.

Botswana will Geld- oder Gefängnisstrafen für zurückkehrende Bürger verhängen, die die Covid-19-Impfung verweigern. Zurückkehrenden Bürgern Botswanas, die sich nicht gegen Covid-19 impfen lassen wollen, droht eine Geldstrafe von R6 500, ein Jahr Gefängnis oder beides. Die Bestimmungen gelten für alle Personen über 12 Jahren - ab Montag 14.02. 2022.

Erziehungsministerin Evelyn Ndlovu erklärte, „Das Ministerium für Grund- und Sekundarschulbildung möchte die Nation und seine geschätzten Interessenvertreter darüber informieren, dass alle Beamten des Ministeriums, die seit der offiziellen Eröffnung der Schulen am 7. Februar 202 dem Dienst ferngeblieben sind, mit sofortiger Wirkung für drei Monate ohne Gehalt suspendiert wurden.“ Die Entscheidung kam einen Tag, nachdem die Lehrer über die (PTUZ) die Gehaltserhöhung der Regierung um 20%  abgelehnt hatten und ihre Forderung von umgerechnet 9 000 Rand aufrechterhielten.  Es wird berichtet,  dass nur 10 % des Lehrpersonals zum Dienst erschienen sind. Wird die Anordnung umgesetzt müssten de facto die Schulen weiter geschlossen bleiben. Die Schulen in Simbabwe wurden am 7. Dezember letzten Jahres für die Ferien geschlossen. Sie sollten am 11. Januar 2022 wieder geöffnet werden. Angesichts der Omicron-Variante des Covid-19-Virus verschob die Regierung die Wiedereröffnung jedoch auf den 7. Februar.

Präsidentin Samia Suluhu Hassan hat alle Distrikt-Exekutivdirektoren (DEDs darauf hingewiesen, dass diejenigen, die ihre Aufgaben nicht erfüllen, bis zum 18. Februar dieses Jahres entlassen werden müssen. Die Warnung der Präsidentin kommt kaum zwei Tage, nachdem sie die Ernennung von 4 Distriktdirektoren widerrufen hatte; diese hatten Mitteln, des Internationalen Währungsfonds (IWF) zur Bekämpfung der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie, veruntreut. Zuvor hatte sie einen aktuellen Entwicklungsbericht für die Mara-Region erhalten, in dem von massiven Unregelmäßigkeiten darunter Veruntreuung von Geldern und Bürokratie berichtet wird. Nach Bekanntwerden schweren Fehlverhaltens einiger DEDs schlug die Präsidentin landesweit Alarm und erinnerte alle DEDs daran, dass sie sich seit ihrer Ernennung im August letzten Jahres noch in der sechsmonatigen Probezeit befinden, die am 18. Februar dieses Jahres ablaufen wird.

Der Aberdare-Nationalpark beherbergt eine reiche Tierwelt, darunter Elefanten und vom Aussterben bedrohte Nashörner. Während Einheimische mit Zweigen und eimerweise Wasser versuchten, das riesige Feuer einzudämmen, wurde ein Team von Feuerwehrleuten eingeflogen. Das Lauffeuer kommt zu einer Zeit, in der das Land nach ausbleibenden Regenfällen eine ernste Dürre erlebt. Schon 2017 und 2018 erlitt der Park verheerende Brände. Wissenschaftler machen den Klimawandel für die jüngsten harten Trockenzeiten verantwortlich.

Premierminister Pravind Jugnauth teilte mit, dass ein Forschungsschiff zu den abgelegenen Chagos-Inseln aufbrechen werde. Es ist das erste Mal, dass Mauritius eine Expedition zu den seit langem umstrittenen Inseln anführt, ohne das Vereinigte Königreich oder die Vereinigten Staaten um Erlaubnis zu bitten. Die Entscheidung folgt auf ein Urteil des Internationalen Gerichtshofs aus dem Jahr 2019, das den Anspruch von Mauritius bestätigte und besagte, dass Großbritannien die Kontrolle über die Inseln aufgeben sollte. Die Chagos-Inseln stehen im Mittelpunkt eines jahrzehntelangen Streits über die Entscheidung Großbritanniens, sie 1965 von Mauritius abzutrennen und auf Diego Garcia einen gemeinsamen Militärstützpunkt mit den USA einzurichten.

Die Regierung hat ein vorgeschlagenes Kontrollgesetz geändert, das breite Proteste von inländischen und regionalen Medienorganisationen ausgelöst hatte. Mit den Änderungen wird die richterliche Aufsicht über Überwachungen, Abhörmaßnahmen und Beschlagnahmungen wieder eingeführt und der Missbrauch der Überwachungsbefugnisse der Regierung unter Strafe gestellt. Die Nachricht von den Änderungen kam, nachdem eine Koalition von Journalistenorganisationen aus dem gesamten südlichen Afrika auf Einladung des botswanischen Redakteursforums in der Hauptstadt Gaborone zusammengekommen war. Die Journalisten sagten, das Gesetz hätte die Arbeit der Journalisten und die Meinungsfreiheit gefährdet.

Vor den im August anstehenden Wahlen haben die kath. Bischöfe vor einem, „gefährlichem Dialogvakuum zwischen Regierenden und Regierten, zwischen Partei und Führung und zwischen den verschiedenen zivilgesellschaftlichen Akteuren", gewarnt. Rund 41 % der über 31 Millionen Einwohner Angolas gehören der katholischen Kirche an.

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