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Bei den Kommunalwahlen in Burundi wurde ein Wahllokal mit einer Granate und Maschinengewehrfeuer angegriffen. Gewalt behinderte die Wahlbeteiligung in Bubanza und um Bujumbura. Im Rest des Landes verliefen sie friedlich. Es ist unklar, wer für die Zwischenfälle verantwortlich ist.

Unbekannte Angreifer haben mehrere Handgranaten in der Hauptstadt Bujumbura detoniert, gerade zu Anfang der Wahlkampagne für die Präsidenten Wahl Ende des Monats. Sieben Menschen wurden verletzt. Die Wahlergebnisse der Regionalwahlen im Mai werden weitgehend abgelehnt und sechs Kandidaten haben sich zurückgezogen, so dass der amtierende Pierre Nkuruziza keinen Herausforderer hat.

Lydia Nsekera hat gute Chancen als erste Frau in den Vorstand des Weltfußballverbandes FIFA gewählt zu werden. Sie ist bereits Mitglied des Internationalen Olympischen Komittees und leitet seit 2004 den burundischen Fußballverband.

Die ehemaligen Milizen der FDD Rebellenbewegung werden in die Armee Burundis integriert. Der Prozess soll vier Jahre dauern. Nur die Rebellengruppe FLN kämpft hat den bewaffneten Widerstand nicht aufgegeben.

Bei den Kommunalwahlen in Burundi hat nach vorläufigen Hochrechnungen in 75 von 129 Wahlkreisen die ehemalige Rebellenbewegung FDD die Mehrheit gewonnen. In den Gebieten, wo Gewalttätigkeiten den Wahlauflauf behinderten, wird am Dienstag nachgewählt. Im nächsten Monat sollen Parlamentswahlen stattfinden.

Die letzte noch aktive Rebellengruppe in Burundi, FLN, hat sich bereit erklärt, Friedensgespräche mit der Regierung zu beginnen. Damit könnte der 12-jährige Bürgerkrieg, der über 300.000 Opfer gefordert hat, ein Ende finden.

Die Polizei hat größere Mengen Dynamit auf einem tansanischen Schiff und bei einer Hausdurchsuchung außerhalb von Bujumbura gefunden. Hussein Radjabu, der Vorsitzende der Regierungspartei, die innerlich zerstritten ist, floh zeitweilig in die südafrikanische Botschaft.

Die ehemalige Rebellengruppe FDD hat sich bis auf weiteres aus der Regierung zurückgezogen, nachdem die Wahlen auf August verschoben wurden. FDDs Pierre Nkuzunziza verlangt eine strikte Umsetzung des Friedensabkommens. Der von der FDD vorgeschlagene Tutsi Kandidat für den Posten des Innenministers war von Präsident Ndayizeye, der anderen Hutu Partei FRODEBU angehört, abgelehnt worden.

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