Schlagwort: Burundi

Eine UNO Botschafterin drückte große Besorgnis aus über 500 Kinder, die noch in der Palipehutu-FNLvon Agathon Rwasa festgehalten werden. Die Tatsache, dass die Rebellengruppe wieder neue Kämpfe gegen die Regierung entfacht hat, macht eine Befreiung der Kinder äußerst dringend. Vor kurzem wurde nach langen Verhandlungen 232 Kindern die Freiheit wiedergegeben.

Der Governeur der Provinz Kayanza hat öffentliche Versammlungen an einem Ort verboten, wo die 23-jährige Euzebie an jedem 11. des Monats Marienerscheinungen haben soll, zu denen sich tausende Pilger auch aus den Nachbarländern versammeln. Der lokale Bischof hat allen Gläubigen abgeraten, daran teilzunehmen, bis die Kirche die Autentizität der Erscheinungen geprüft hat.

Die noch aktive Rebellengruppe FNL hat das Verhandlungsangebot der neuen Regierung zurückgewiesen.

In einem Interview hat Präsident Nkurunziza die Absicht geäußert, die Hauptstadt von der Ein-Millionen-Stadt Bujumbura in das zentral gelegene Gitega (250.000 Einwohner) zu verlegen, um die öffentlichen Dienste der Bevölkerung zugänglicher zu machen.

Kommunalwahlen, die am 3. Juni abgehalten werden, sind die ersten von vier Wahlengängen, um in Burundi wieder eine demokratische Ordnung herzustellen. Eine UN-Friedenstruppe sorgt für eine friedliche Abwicklung der Wahlen.

Etwa 2.000 Ruander, die vor den ‚Gacaca‘ Volksgerichten wegen Völkermordverbrechen angeklagt sind, sind nach Burundi beflohen und werden dort als politische Flüchtlinge behandelt. Bis zu einer Millionen Angeklagte sollen vor Gericht gestellt werden.

Die FNL-PALIPEHUTU hat ein Auffanglager von FLN-Kämpfern, die sich der Regierung ergeben haben, angegriffen und 9 Personen getötet. Es ist der vierte Angriff, seit die FLN sich im Juli diese Jahres gespalten hat.

Trotz eines Waffenstillstands and dem Beginn von Friedensverhandlungen in Dar es Salaam hat nach Armeeberichten die Rebellengruppe FLN die Hauptstadt Bujumbura mit Artillerie beschossen.

Burundi qualifizierte sich Ende Januar als 24. Land für den Completion Point der HIPC-Initiative. Insgesamt 833 Mio US-$ sollen unter HIPC und weitere 105 Mio US-$ von anderen internationalen Finanzinstituten erlassen werden

Die zweitgrößste Partei, die „Front für Demokratie in Burundi“ (FRODEBU), der vor allem Hutu angehören, hat sich aus der Regierung zurückgezogen. Sie wirft der regierenden FDD unter Präsident Pierre Nkurunziza Verfassungsbruch und Mangel an Friedensbereitschaft vor. Eine Zusammenarbeit von FRODEBU mit der noch aktiven Rebellengruppe FNL wird befürchtet.

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