Schlagwort: Burundi

Trotz eines Waffenstillstands and dem Beginn von Friedensverhandlungen in Dar es Salaam hat nach Armeeberichten die Rebellengruppe FLN die Hauptstadt Bujumbura mit Artillerie beschossen.

Burundi qualifizierte sich Ende Januar als 24. Land für den Completion Point der HIPC-Initiative. Insgesamt 833 Mio US-$ sollen unter HIPC und weitere 105 Mio US-$ von anderen internationalen Finanzinstituten erlassen werden

Die zweitgrößste Partei, die „Front für Demokratie in Burundi“ (FRODEBU), der vor allem Hutu angehören, hat sich aus der Regierung zurückgezogen. Sie wirft der regierenden FDD unter Präsident Pierre Nkurunziza Verfassungsbruch und Mangel an Friedensbereitschaft vor. Eine Zusammenarbeit von FRODEBU mit der noch aktiven Rebellengruppe FNL wird befürchtet.

Die Regierung hat Kontakte mit der letzten militanten Rebellengruppe FNL aufgenommen, um Verhandlungen in Dar es Salaam aufzunehmen. Der Termin für eine Volksabstimmung über die neue Verfassung wurde auf den 28. Februar verschoben.

Die südafrikanische Zeitung „The Southern Cross” will ein Dokument besitzen, dass Licht auf die Ermordung des Vatikan-Botschafters, Erzbischof Michael Courtney, im Dezember 2003 wirft. Danach wurde Courtney von hohen Regierungsbeamten aus dem Weg geräunt, weil er die EU über die Veruntreuung von Geldmitteln unterrichten wollte.

Präsident Pierre Nkurunziza hat sein Kabinett vorgestellt, in dem wie in den Friedensverträgen vorgesehen die Ministerien im Verhältnis von 60 zu 40 zwischen Hutu und Tutsi aufgeteilt sind. Von den 20 Ministern sind sieben Frauen. Einige wichtige Ministerien wie Innen-, Außen- und Finanzministerium gehen an die Partei des Präsidenten CNDD-FDD. Verteidigungsminister wird ein Tutsi, der Generalstabschef Germain Niyoyankana.

Die katholische Bischofskonferenz hat die internationale Kommunität aufgefordert, Burundi seine hohen Schulden zu erlassen, um den Friedens- und Versöhnungsprozess möglich zu machen.

Burundi’s ehemalige Rebellengruppe, the Conseil national pour la défense de la démocratie-Forces nationales pour la défense de la démocratie (CNDD-FDD), hat 55.3% der sitze bei den Kommunalwahlen gewonnen.

Die Polizei hat die FNL für einen Angriff auf die Residenz eines Politiker in Bujumbura verantwortlich gemacht, bei dem drei Sicherheitsbeamte getötet wurden.

Die Mehrheit der Parlamentsabgeordneten hat sich für die Ernennung eines neuen Vermittlers ausgesprochen, um die Friedensverhandlungen zwischen der Regierung in Bujumbura und der letzten verbleibenden Rebellengruppe (FnL) voran zu bringen.

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