Schlagwort: Burundi

Die Welternährungsorganisation FAO hat den Anwohnern des Tanganjika Sees durch Anbringen von Gittervorrichtungen zum Trocknen der Fische zu reicheren Erträgen verholfen. Vorher wurde ein Großteil des Fangs verschmutzt und von Tieren zertrampelt und gefressen. Mehr Fisch und bessere Qualität bringen auch einen höheren Marktpreis. Demnächst sollen auch andere Seebewohner, wie die Fischer in Kenia, Uganda und Sambia solche Gitter erhalten.

Nachdem FLN Rebellen die Hauptstadt mit Artillerie beschossen, hat die Armee FLN Positionen in Bubanza und um Bujumbura angegriffen.

Bei einer Audienz des burundischen Präsidenten Pierre Nkurunziza bei Papst Benedikt wurde eine Art Konkordat besprochen. Die Kirche leistet viel karitative Arbeit in Burundi, das im Welthunger-Index vor dem Kongo den zweitletzten Platz einnimmt.

Nach einem internen Machtkampf hat die Regierungspartei FDD auf einem Sonderkongress ihren umstrittenen Vorsitzenden Hussein Radjabu durch den Botschafter in Kenia, Jeremy Ngendakumana, ersetzt.

Die Regierung hat versprochen, den Mord an dem irischen Erzbischof Michael Courtney, dem ehemaligen päpstlichen Nuntius, aufzuklären und die Mörder vor Gericht zu stellen. Mgrs. Courtney wurde 2003 in einem Hinterhalt getötet. Der Mord wurde der FNL zur Last gelegt.

Agathon Rwasa, Anführer der Rebellengruppe FNL (Forces Nationals de Liberation), der vor drei Jahren aus Angst um seiner Sicherheit untergetauscht war, ist nach Burundi zurückgekehrt und will bei den Präsidentschaftswahlen 2015 kandidieren. Die FNL war eine der Hutu-Rebellengruppen, die in dem 12 Jahre dauernden Bürgerkrieg gegen die Tutsi-dominierte Armee kämpfte. Etwa 300.000 Menschen wurden Opfer des Konflikts.

Der Hafen von Bujumbura droht unbrauchbar zu werden, nachdem der Wasserspiegel des Tanganyika-Sees in den letzten Jahren fast anderthalb Meter gesunken ist. Der Treibhauseffekt und die Abholzung der Wälder werden als Hauptursachen angesehen.

Eine kroatische Ordensfrau und ein italienischer Volontär wurden ermordet und eine weitere Ordensschwester wurde entführt und verletzt, als zwei Bewaffnete einen Konvent bei Ngozi, etwa 100km nordöstlich von Bujumbura überfielen. Offiziell wurde dieser Überfall als Banditentum bezeichnet, aber es gibt Befürchtungen, dass es ein Aufflammen von Feinseligkeiten sein könnte.

13.000 Flüchtlinge aus Burundi, die seit dem Völkermord von 1972 in Tansania leben, dürfen in die USA auswandern. Nach Angaben der UN-Flüchtlingsorganisation UNHRC leben immer noch 200.000 burundische Bürger in Lagern in Tansania.

In der Hauptstadt Bujumbura wurde der Jesuitenpater Elie Koma erschossen. Es wird vermutet, er sei „beseitigt“ worden, weil er Zeuge der Ermordung eines Armeeoffiziers durch ehemalige Rebellen war. Der Papst sprach den Jesuiten sein Beileid aus.

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