Schlagwort: Afrika – Länder

Die Weltorganisation für Meteorologie (WMO) erklärte, die Zahl der Menschen, die durch Katastrophen vertrieben werden, ist fast größer als die durch Konflikte. Wetterkatastrophen treten weltweit 4 – 5mal häufiger auf und verursachen 7mal mehr Schäden als in den 1970er Jahren, so die Wetterbehörde der Vereinten Nationen. Mehr als 90 % der über 2 Millionen Todesopfer sind in Ländern zu beklagen, die die UNO als Entwicklungsländer bezeichnet, während fast 60 % der wirtschaftlichen Schäden in reicheren Ländern entstanden sind. im vergangenen Jahr wurden 31 Mill. Menschen wurden durch Katastrophen vertrieben.

In wenigen Tagen wird auf São Tomé und Príncipe eine Stichwahl bei den Präsidentschaftswahlen stattfinden. Kürzlich veröffentlichte Forschungsergebnisse der Freedom House Organisation zeigen, dass kleine Inseln wie São Tomé und Príncipe, wenn man den gesamten afrikanischen Kontinent betrachtet, demokratischer sind und die Menschen mehr Freiheiten haben. Der ehemalige Premierminister von São Tomé und Príncipe, Joaquim Rafael Branco, ist der Meinung, dass die Politiker in den Inselstaaten mehr Verantwortung tragen, weil sie die Menschen kennen, die mit den Folgen ihrer Entscheidungen leben müssen.

Das Pandemieprogramm der Weltgesundheitsorganisation (WHO) plant, 100 Millionen Dosen der Impfstoffe Sinovac und Sinopharm Covid-19 vor allem nach Afrika und Asien zu liefern. Südafrika wird von Covax mit einer Zuteilung von 2,5 Millionen Sinovac-Dosen als einer der größten Empfänger chinesischer Impfstoffe in Afrika genannt, aber ein hochrangiger Gesundheitsbeamter sagte gegenüber Reuters, das Land sei derzeit nicht in der Lage, die Impfstoffe anzunehmen. Nigeria, der Hauptempfänger chinesischer Impfungen in Afrika im Rahmen von Covax mit einer Zuteilung von fast 8 Millionen Sinopharm-Dosen, hat diesen Impfstoff zwar zugelassen, ihn aber als „potenzielle“ Option für die Impfkampagne des Landes bezeichnet. Beamte aus Kenia, Ruanda, Togo und Somalia, die Anspruch auf kleinere Covax-Lieferungen haben, erklärten, sie hätten keine Bedenken gegen die chinesischen Impfungen, da sie von der WHO geprüft worden seien und so schnell wie möglich mehr Menschen geimpft werden müssten.

Diese Froschart kommt nur in fünf Bächen im nördlichen Teil des Atewa Range Forest Reserve vor. Die Wissenschaftler betonen, dass sie unberührte Lebensräume in immergrünen Bergwäldern in einer Höhe von etwa 500 bis 750 Metern über dem Meeresspiegel bewohnt. Sie kommt in felsigen, klaren, schnell fließenden Bächen und Wasserfällen vor. „Der Name der neuen Art wurde gewählt, um die Menschen der Sagyimase-Gemeinde zu ehren, welche die Forschungen der Wissenschaftler sowie die Anti-Bergbau-Kampagnen in den Jahren 2006-2007 unterstützt habe und dies auch jetzt noch tue.“ Wir hoffen, dass die Benennung dieser endemischen Art die Gemeinde in ihrem Kampf für eine intakte Atewa Range weiter ermutigen wird,“ erklärte Dr. Ofori-Boateng. „Atewa Range“ ist eine Hügelkette im East Akim District der Eastern Region des südöstlichen Ghana. Südwestlich davon liegt das Kwahu Plateau, das wiederum an den Volta-Stausee angrenzt.

Als Konsequenz des Siegs der Taliban in Kabul warnt UN-Generalsekretär Antonio Guterres vor einer „alarmierenden Ausbreitung“ der Aktivitäten des „Islamischen Staats“ (IS) in Afrika. Die Ereignisse in Afghanistan stärken Boko Haram und ihre Verbündeten. Al-Kaida oder dem IS verbündete Extremisten sind in 5 südlich der Sahara gelegenen Regionen aktiv: in der Sahelzone, im Norden Nigerias (Boko Haram), in Somalia (Al-Shabaab), in der Demokratischen Republik Kongo und im Nordosten Mosambiks. In der Sahelzone geht man davon aus, dass die internationale Truppenstärke sich verringern wird und Abzugspläne ausgearbeitet werden. Während der Trump Herrschaft begannen die US-Streitkräfte in Somalia ihre Spezialeinheiten und Ausbilder abzuziehen. Die Skepsis gegenüber den internationalen Truppen nimmt ständig zu. Mutaru Mumuni Muqthar (Direktor des „Westafrikanischen Zentrums für Counter-Extremismus) ist überzeugt, dass die Ereignisse in Afghanistan das Selbstbewusstsein der afrikanischen Islamisten stärken und sie sich „in ihren Umtrieben legitimiert sehen.“

Die XVI. Paralympischen Sommerspiele werden vom 24. August bis zum 5. September 2021 in Tokio ausgetragen. Ursprünglich sollten die Spiele vom 25. August bis zum 6. September 2020 stattfinden. 4.403 Athleten aus 163 Ländern werden bei den Spielen antreten. 2.550 Männer und 1.853 Frauen starten in 22 Sportarten und 23 Disziplinen. Die größte Anzahl von Frauen bei den Paralympics aller Zeiten ein Anstieg von fast 11 % gegenüber Rio 2016. Auch treten 6 Flüchtlingssportler*innen aus 4 Aufnahmeländern in 5 paralympischen Sportarten an. 43 afrikanische Länder nehmen an den Spielen teil.

Einige der größten Telekommunikationsanbieter der Welt, China Mobile, MTN Group und Facebook wollen ein größeres als das bisher geplante gigantische Unterwasserkabel in Afrika bauen; zu den weiteren Projektpartnern gehören Telecom Egypt Co, die britische Vodafone Group Plc und die in Paris ansässige Orange SA. Das Projekt ist Teil von Facebooks lang gehegten Plänen, das Rennen, um zuverlässigeres und schnelleres Internet in Afrika anzuführen, einem Kontinent mit mehr als 1,2 Milliarden Menschen. Der US-amerikanische Social-Media-Riese kündigte erstmals im Mai 2020 Pläne für ein neues Unterseekabel an. Zuvor war 2016 versucht worden, einen Satelliten zu starten, der das Signal um den Kontinent herum übertragen sollte – doch die SpaceX-Rakete, die die Technologie transportierte, explodierte. „2Africa“ soll bis 2024 in Betrieb genommen werden und mehr Kapazität liefern als alle Unterseekabel zusammen, die derzeit Afrika bedienen. Das 37.000 Kilometer lange Kabel wird Afrika, Europa und den Nahen Osten miteinander verbinden.

Die Zwischenstaatliche Behörde für Entwicklung (IGAD) warnt vor einer Umweltkatastrophe. Das vor Jemen vertäute und verlassene Schiff „FSO Safer“ könnte das Ökosystem des Roten Meeres stark beeinträchtigt, wenn der rostige Öltanker, der mit über einer Million Barrel Rohöl beladen ist, zerbricht oder explodiert und Feuer fängt. Die IGAD-Region erstreckt sich über eine Fläche von 5,2 Mill. km2 und umfasst die Länder Dschibuti, Eritrea, Äthiopien, Kenia, Somalia, Südsudan, Sudan und Uganda. Sie hat eine 6960 km lange Küstenlinie mit dem Indischen Ozean, dem Golf von Aden, dem Golf von Toudjoura und dem Roten Meer.

Das Mainzer Pharmaunternehmen BioNTech will den weltweit ersten Malaria-Impfstoff auf Grundlage der mRNA-Technologie entwickeln. „Er soll die Krankheit verhindern, die Sterblichkeit reduzieren und eine nachhaltige Lösung für den afrikanischen Kontinent und andere von Malaria betroffene Regionen bieten,“ sagt Uğur Şahin, Mitbegründer von BioNTech. Für das Jahr 2022 ist eine klinische Studie geplant; auch sollen Produktionsanlagen in Afrika errichtet werden.

Dutzende von Leichen wurden an einem Fluss an der Grenze zwischen Äthiopien und dem Sudan angespült, wie Anwohner auf der sudanesischen Seite berichten. Einige der Toten wiesen Schusswunden auf, anderen waren die Hände gefesselt. Der Setit-Fluss ist in Äthiopien als Tekeze bekannt und fließt durch die vom Konflikt betroffene nördliche Region Tigray, in der äthiopische Streitkräfte und verbündete Kämpfer gegen Tigray-Rebellen gekämpft haben.

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