logo Netzwerkafrika

Ein seltener weißer Büffel, der größer ist als andere, wurde in Tansanias nördlichem Tarangire-Nationalpark , südöstlich des Manyara-Sees gesichtet. Weiße Büffel sind sehr selten und in einigen Gemeinschaften gelten sie als heilig.

Trotz wiederholter offizieller Abschaffung -  zuletzt in 2007 - besteht die Sklaverei immer noch und betrifft die Nachfahren von Generationen versklavter und bis heute nicht freigelassener Menschen. Diese sind überwiegend Schwarze, Haratin genannt. Die Geschichte der Sklaverei ist komplex. Die in 2005 anerkannte mauretanische Organisation „SOS Esclaves“ schätzt, dass etwa 600.000 Sklaven im Land leben, fast 20% der Bevölkerung, die alle mühseligen, schmutzigen Arbeiten verrichten und so der Elite ein angenehmes Leben ermöglichen. Während manche Herren mit Gewalt drohen und sogar die Sklavenkinder von den Eltern wegnehmen und verkaufen können, bieten andere ihnen die Freiheit an, die die Sklaven ohne wirtschaftliche Lebensgrundlage nicht annehmen wollen. 10 Jahre Gefängnisstrafe hat „SOS Esclaves“ für Sklavenhaltung angeordnet, aber bis heute wurde noch nie ein Sklavenhalter verurteilt. Während der Islam die Sklaverei als mit dem Koran vereinbar ansieht, glauben viele Sklaven, dass ihre Lage gottgegeben ist. Der Widerstand wächst nur sehr langsam.

Der Westlibyer Dabaiba war im Januar 2021 für ein Jahr zum Übergangspremier gewählt worden. Er sollte die für Dezember angesetzten Parlaments- und Präsidentschaftswahlen vorbereiten und dann abtreten. Nachdem die Wahlen abgesagt wurden, blieb er im Amt. Der Ostlibyer Bashaga wurde im Januar 2022 unter nebulösen Umständen vom in Ostlibyen tagenden Parlament gewählt. Bei dem Versuch, die Amtsgeschäfte in Libyens Hauptstadt Tripolis, dem Sitz der international anerkannten Regierung zu übernehmen, ist es zu Gefechten gekommen. Die Bewaffneten in Tripolis unterstützen den dort regierenden, westlibyschen Premier Abdulhamid Dbaiba. Bashaga ist mit Feldmarschall Chalifa Haftar alliiert, der wiederum mit Moskau verbunden ist. Eine Machtübernahme in Tripolis würde dem Kreml mehr Macht in Libyen verschaffen.

Die Erzdiözese Kaduna teilte am 11. Mai mit, dass Pater Joseph Akete Bako mehr als einen Monat nach seiner Entführung am 8. März gestorben sei. "Pater Joseph Akete wurde zusammen mit seinem jüngeren Bruder, der ihn besuchte, entführt. Die Entführung geschah gegen 1:30 Uhr nachts. Sein Sicherheitsbeamter wurde getötet.

Biniam Girmay schrieb Geschichte: als erster Schwarzafrikaner gewann er eine Grand-Tour-Etappe. Der 22-jährige Eritreer gewann die 10. Etappe des Giro d'Italia im Zielsprint vor Mathieu van der Poel. Girmay fährt für Intermarche-Wanty-Gobert und gibt beim diesjährigen Giro sein Debüt bei der Grand Tour. Als er die Etappe gewann, erhielt er von Van der Poel einen Daumen hoch, als der niederländische Superstar seine Niederlage einräumte.

Die Nationalversammlung hat ein neues Gesetz zur Bekämpfung der Cyberkriminalität verabschiedet. Der Senat berät weiter darüber und nach seiner Verabschiedung wird es dem König zur Zustimmung vorgelegt, bevor es in Kraft tritt. Das Gesetz gibt dem Staat die Befugnis den Cyberspace zu überwachen, Cyberstraftaten zu definieren und Strafen vorzuschreiben, die Geldbußen und lange Haftstrafen umfassen. Zu den definierten Straftaten gehören unter anderem Datenspionage, Cyber-Terrorismus, Cyber-Erpressung, Verbreitung von Kinderpornografie, computerbezogene Fälschungen und Betrug, identitätsbezogene Straftaten, rassistische und fremdenfeindliche Beleidigungen und die Verbreitung von Nacktbildern von Personen ohne deren Zustimmung. Weitere Straftatbestände sind die Veröffentlichung falscher Informationen, das Abfangen elektronischer Nachrichten oder Geldüberweisungen sowie die Veränderung und der Eingriff in den Inhalt einer Nachricht. Lesotho hat in Fragen der Cybersicherheit einen nachhole Bedarf, da es an politischen Maßnahmen und Strategien bisher mangelt, wodurch das Land allen Arten von Cyberkriminalität ausgesetzt ist.

Google kündigte an, dass die Zuschauer die Pyramiden von Meroë im Sudan, die zum Weltkulturerbe der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (UNESCO) gehören, in allen Einzelheiten erkunden können, indem sie virtuell durch die vor mehr als zweitausend Jahren errichteten Bauwerke gehen. Die Pyramiden des kuschitischen Königreichs, seine einflussreichen Dynastien und sein kulturelles Erbe werden so bekannter gemacht. Das Meroë-Erlebnis ist in mehreren Sprachen verfügbar, darunter Englisch, Arabisch, Deutsch, Französisch und Spanisch. Interactive: Explore Sudan's pyramids of Meroe.

US-Präsident Biden macht den Beschluss seines Amtsvorgängers Donald Trump rückgängig und stationiert wieder US-Truppen in Somalia. 2020 verließen rund 750 US-Soldaten das Land. Al-Shabaab ist seitdem stärker geworden und gilt als der größte und reichste Verbündete des Terrornetzwerks Al-Kaida. Die Terrororganisation wird für den Tod zahlreicher US-Amerikaner in Afrika verantwortlich gemacht. Die Mitteilung wurde einen Tag nach der Wahl von Ex-Präsident Hassan Sheikh Mohamud zum neuen Staatsoberhaupt Somalias bekannt gegeben.

Allein in diesem Jahr haben 60 Simbabwer ihr Leben an Elefanten verloren; 50 wurden verletzt. Letztes Jahr starben 72 Menschen im Konflikt mit den Dickhäutern. Im Bezirk Bubi haben die Elefanten schon alles auf den Feldern verschlungen und nähern sich jetzt den Gehöften. Die im Konflikt mit Menschen verletzten Elefanten werden „aggressiv und unkontrollierbar“. Und jetzt, mit Beginn der Trockenzeit, sind die Herden ständig auf der Suche nach Wasser und Nahrung. Schätzungsweise gibt es 100.000 Elefanten in Simbabwe; Tendenz steigend. Simbabwe will diesen Monat einen „Elefantengipfel“ abhalten. Die Regierung hat europäische Staaten um Unterstützung gebeten, gelagertes Elfenbein im Wert von 600 Mio. $ zu verkaufen. Durch das CITES Abkommen ist der Handel mit Elfenbein illegal, doch könnte der Erlös aus dem Verkauf die Gemeinden in der Nähe von Wildreservaten kompensieren und unterstützen.

Wohltätigkeitsorganisationen - darunter die Initiative für soziale und wirtschaftliche Rechte, Unwanted Witness und die Health Equity and Policy Initiative - verklagen die ugandische Regierung wegen des Ausschlusses gefährdeter Gruppen von potenziell lebensrettenden Diensten aufgrund von Mängeln bei der Einführung des nationalen Personalausweises. Die 3 Wohltätigkeitsorganisationen schätzen, dass 7 Jahre nach Einführung des Systems bis zu 1/3 der Erwachsenen keinen biometrischen Personalausweis besitzen. Es sind vor allem die Armen und Ausgegrenzten, wie z. B. ältere Menschen, die keine Sozialhilfe beantragen können, sowie schwangere Frauen, die von Gesundheitszentren abgewiesen wurden. Das Fehlen eines nationalen Personalausweises hindert viele, ein Bankkonto zu eröffnen, eine SIM-Karte für ein Mobiltelefon zu kaufen, sich an einer Hochschule einzuschreiben, eine formale Beschäftigung zu finden und einen Reisepass zu erhalten. Schätzungen der Weltbank zufolge haben weltweit 1 Milliarde Menschen - 40 % davon in Afrika - keinen offiziellen Identitätsnachweis, was ihren Zugang zu Gesundheits-, Bildungs- und Finanzdienstleistungen stark einschränkt.

­