Länder
Einführung neuer Banknoten
Die Reserve Bank of Zimbabwe (RBZ) hat eine neue Serie von ZiG-Banknoten vorgestellt, die als „Big Five“ bekannt ist. Die Simbabwer haben auf die Einführung der überarbeiteten Zimbabwe-Gold-Banknoten (ZiG) mit Skepsis reagiert; viele sind der Meinung, dass es der Landeswährung nach wie vor an Wert und breiter Akzeptanz im täglichen Zahlungsverkehr mangelt. Straßenbefragungen zeigten Frustration über die fortgesetzte Einführung neuer Banknoten. Die Einwohner in vielen Teilen Simbabwes, insbesondere in Provinzen wie Masvingo und Matabeleland, verlassen sich weiterhin hauptsächlich auf den südafrikanischen Rand und den US-Dollar, während sich die Verwendung von ZiG weitgehend auf Harare konzentriert.
Tod von 16 in der Ukraine kämpfenden Kamerunern bestätigt
Die russischen Behörden haben den Tod von 16 Kamerunern bestätigt, die auf Seiten der Ukraine kämpften. In einer diplomatischen Note bezeichnete Kamerun die Verstorbenen als „militärische Auftragnehmer kamerunischer Staatsangehörigkeit“, die in einer Zone für spezielle Militäroperationen tätig waren – ein Begriff, den Russland zur Beschreibung des Krieges in der Ukraine verwendet. Kamerun hat erklärt, dass es offiziell keine Truppen im Ausland außerhalb internationaler oder regionaler Mandate einsetzt, und hat seine Bürger davor gewarnt, sich an ausländischen Konflikten zu beteiligen.
Gas vor der Küste Ägyptens
Der italienische Energiekonzern Eni hat nach der Bohrung des Explorationsbohrlochs „Denise W-1“ im östlichen Mittelmeer vor der Küste Ägyptens eine Gas- und Kondensatlagerstätte entdeckt. Enis Fundstelle befindet sich etwa 70 km vor der Küste in 95 Metern Wassertiefe und weniger als 10 km von der bestehenden Infrastruktur entfernt, was erhebliche Synergien für eine zügige Erschließung schafft. Die Bohrung Denise W-1 erfolgte im Anschluss an eine im Juli 2025 mit den ägyptischen Behörden unterzeichnete verbindliche Vereinbarung zur Verlängerung der Temsah-Konzession um 20 Jahre.
Neues Abkommens - aus den USA abgeschobene „Drittstaatsangehörige“
Die Demokratische Republik Kongo (DRK) teilt mit, dass sie „Drittstaatsangehörige“ aufnehmen wird, die im Rahmen eines neuen Abkommens mit der Regierung von US-Präsident Donald Trump aus den Vereinigten Staaten abgeschoben wurden. Es bezeichnete die Vereinbarung als „vorübergehend“ und als Ausdruck des „Engagements der DRK für Menschenwürde und internationale Solidarität“. Im Rahmen der Vereinbarung werden die USA die Kosten für die Abschiebungen übernehmen, sodass der kongolesischen Regierung keine Kosten entstehen, hieß es in der Erklärung. In der Nähe von Kinshasa wurden bereits Einrichtungen für die Ankommenden vorbereitet.
Kraftstoffversorgung - Notstand
Angesichts der anhaltenden Spannungen im Nahen Osten hat die sambische Regierung die aktuelle Lage bei der Kraftstoffversorgung zum Notstand erklärt. Das Kabinett hat beschlossen, die Mehrwertsteuer auf Benzin- und Dieselimporte für einen Zeitraum von drei Monaten auf null zu setzen und die Verbrauchsteuer auszusetzen.
Armee befreit 31 Geiseln
Katholische als auch evangeliare Ostergottesdienste wurden in Ariko, im nordwestlichen Bundesstaat Kaduna, angegriffen. Sieben Menschen wurden getötet und mehrere entführt. Die nigerianische Armee teilte mit, dass sie 31 Gläubige befreit habe. Der Angriff fand statt, obwohl der Polizeichef für Ostern einen „massiven Sicherheitsaufgebot“ angeordnet hatte, auch an Gotteshäusern.
Erste Offshore-Ölbohrung
Das Bohrschiff „Çağrı Bey“ der Turkish Petroleum Corporation steuert die Hoheitsgewässer Somalias im Arabischen Meer an, um dort die ersten Offshore-Ölbohrungen aufzunehmen. Forscher schätzen, dass das Land über Ölreserven in Milliardenhöhe verfügt, doch die Exploration wurde durch jahrzehntelange Konflikte und politische Instabilität behindert. Ankara hat seine Beziehungen zu Somalia vertieft und investiert seit mehr als einem Jahrzehnt in das Land. Außerdem hat es in den letzten Jahren seine militärische Präsenz dort ausgebaut, wo es seit 2017 einen großen Stützpunkt betreibt.
Haftstrafe für gleichgeschlechtliche Beziehungen verdoppelt
Präsident Bassirou Diomaye Faye hat ein Gesetz unterzeichnet, das "acts against nature" unter Strafe stellt. Die Höchststrafe für gleichgeschlechtliche Beziehungen wurde auf bis zu 10 Jahre Haft verdoppelt. Das Gesetz, das mit überwältigender Mehrheit in der Nationalversammlung verabschiedet wurde, sieht zudem strafrechtliche Sanktionen für Personen vor, die der Förderung oder Finanzierung gleichgeschlechtlicher Beziehungen für schuldig befunden werden. Seit Februar wurden Dutzende Männer aufgrund der Anti-LGBTQ-Gesetze festgenommen; den Auftakt zu einer Welle von Festnahmen bildete die Festnahme von 12 Männern durch die Polizei, darunter zwei lokale Prominente. Die Festnahmen basierten häufig auf Anschuldigungen und Durchsuchungen von Mobiltelefonen, über die fast täglich berichtet wird, wobei die Namen der Festgenommenen veröffentlicht werden.
Kriminelle mit Verbindungen zum Russlandkrieg verhaftet
Vier Männer mussten sich vor einem Gericht in Harare wegen des Vorwurfs verantworten, Simbabwer nach Russland verschleppt zu haben. Berichten zufolge wurden die Opfer gezwungen im Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu kämpfen. Sie wurden als Feuerwehrleute angeworben. Die über Social-Media-Plattformen wie Facebook, Telegram und WhatsApp rekrutierten Opfer reisten nach Russland, wo ihnen ihre Dokumente beschlagnahmt wurden. Anstatt als Feuerwehrleute zu arbeiten, wurden sie zum Militärdienst gezwungen. Der Betrug flog auf, nachdem die Opfer Verwandte in Simbabwe kontaktierten.
Drohnenkriege verschärfen Auseinandersetzungen
Drei Jahre nach Ausbruch des Krieges im Sudan hat sich die rohstoffreiche Region Kordofan (Gold und Öl) zum heftigsten Schauplatz der Kämpfe zwischen der Armee und den paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) entwickelt. Nach Angaben der Vereinten Nationen wurden allein zwischen Januar und Mitte März mehr als 500 Zivilisten durch Drohnenangriffe getötet. Es wird angenommen, dass beide Seiten auf aus dem Ausland gelieferte Technologie zurückgreifen: die RSF über in China hergestellte Drohnen, die sudanesische Armee türkische und iranische Modelle. Die ständigen Drohnenangriffe haben die wichtigsten Versorgungsrouten zwischen El Obeid, Dilling und Kadugli unpassierbar gemacht. Dies verhindert die Lieferung von Nahrungsmitteln und Medikamenten. Über 88.000 Menschen sind in den letzten Monaten allein aus der Kordofan-Region geflohen

