Zivilgesellschaftliche Gruppen in Uganda haben einen Gesetzesentwurf „Protection of Sovereignty Bill, 2026 / Bill No. 13 scharf kritisiert. Das Gesetz würde die Meinungsfreiheit drastisch einschränken und der Wirtschaft schaden. Offizielles Ziel der Regierung ist es, Uganda vor verdeckter ausländischer Einflussnahme und Einmischung in politische, wirtschaftliche und soziale Angelegenheiten zu schützen. Der Gesetzentwurf würde Handlungen unter Strafe stellen, die als Förderung „der Interessen eines Ausländers zum Nachteil der Interessen Ugandas“ angesehen werden, und Personen oder Organisationen, die ausländische Finanzmittel erhalten, als „ausländische Agenten“ einstufen. Verstöße können mit bis zu 20 Jahren Gefängnis oder hohen Geldstrafen von bis zu ca. 1 Mio. USD für Unternehmen geahndet werden.