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Seit Einführung der Vorschriften zur Eindämmung des Coronavirus wurden seit März landesweit 106.000 Bürger wegen Verstößen gegen Corona – Auflagen festgenommen, allein 1000 in den letzten beiden Tagen. Kritiker beschuldigen die Regierung, dass sie gegen die Opposition vorgehen und Aktivisten und Demonstranten von der Straße halten will. Die Opposition und zivilgesellschaftliche Gruppen mobilisieren sich für landesweite Proteste am 31. Juli, um den Rücktritt von Präsident Mnangagwa  zu fordern. Die Kirchen haben sich geeinigt, in der chaotischen sozialen, wirtschaftlichen und gesundheitlichen Situation zwischen Regierung und Opposition zu vermitteln.

Shep Mafundikwa, nach Jahren im Ausland, gründete nun eine Zigarrenfirma, die erste im Land. Die Zigarren werden unter dem lokalen Namen für die Viktoriafälle, Mosi-Oa-Tunya (der Rauch, der donnert) vertrieben.  Bewusst werden nur Frauen für das Zigarrenrollen eingestellt, zurzeit rollen sie 200 Zigarren pro Tag; Ziel sind 2000. Mosi Oa Tunya-Zigarren gibt es in verschiedenen Größen, Preisen und Geschmacksrichtungen. International konkurriert Mosi Oa Tunya mit Marokkos Habanos und Mosambiks Luxuszigarren Bongani. Simbabwe ist der sechstgrößte Tabakproduzent der Welt. Der hochwertige Tabak, das „goldene Blatt“ wird hauptsächlich für den Export verwendet, vor allem nach China, Deutschland und anderen internationalen Märkten. Die schwierige Situation im Land begrenzt die Produktion.

Die Polizei verhaftete am Montag 12 Krankenschwestern, die vor den staatlichen Krankenhäusern protestierten und forderten, in US-Dollar bezahlt zu werden, da eine Inflation von fast 800% ihre Gehälter aushöhlt. Die Demonstrationen finden zu einer Zeit statt, in der die COVID-19-Fälle zunehmen; bisher verzeichnete man 716 Infektionen und acht Todesfälle.

Simbabwe – Der simbabwische Film „Cook Off“, eine Romanze über eine alleinerziehende Mutter, die während eines Kochwettbewerbs ihre Liebe findet, hat auf Netflix Premiere. Produzent Joe Njagu sagt, der Film versuche, ein anderes Bild von Simbabwe, ein Land wegen seiner wirtschaftlichen Probleme und politischen Krisen oft in die Schlagzeilen, zu vermitteln.

Simbabwe – Der Gesundheitsminister verkündete, dass allen einheimischen und ausländischen Investoren, die sich an die Produktion von Cannabis (mbanje) wagen, ein Angebot für 100% Besitz ihrer Farmen und Lizenzen unterbreitet wird. Im Jahr 2018 genehmigte die simbabwische Regierung die Produktion von Cannabis für medizinische Zwecke. In 7 anderen Ländern (Südafrika, Sambia, Malawi, Ghana, Nigeria, eSwatini, Uganda ist dies auch der Fall. Die Cannabisprodukte werden hauptsächlich nach Europa ausgeführt. Im Jahr 2023 soll, Experten zufolge der Wert von in Afrika legal hergestellten und zugehörigen Cannabiswaren, bei rund 6,4 Mrd. Euro liegen. In Afrika hat der Hanfanbau eine jahrhundertealte Tradition.

Simbabwe – Der chinesische Präsident Xi Jinping hat Präsident Emmerson Mnangagwa ihm und der Nation zum 40. Jahrestag der Unabhängigkeit gratuliert. Er führte aus,“ dass China und Simbabwe eine gemeinsame ‚Nabelschnur‘ (umbilical cord) haben. Nachdem China 1980 das erste Land war, das eine diplomatische Mission im unabhängigen Simbabwe eröffnete, sind die Beziehungen zwischen China und Simbabwe von Allwetterfreunden zu einer umfassenden strategischen Partnerschaft im Jahr 2018 aufgewertet worden.“

Simbabwe – Die wirtschaftliche Situation ist seit Jahren verheerend. Der jahrelange Kampf um das tägliche Überleben hat viele Menschen seelisch krank gemacht. Manche leiden unter Depressionen und es gibt nur 12 Psychiater für eine Bevölkerung von 14 Millio-nen. In dem Projekt „Friendship Bench – Bank der Freundschaft“ bildet die deutsche Psychotherapeu-tin Ruth Verhey Großmütter zu Beratern aus. Die Laienberaterinnen genießen großes Vertrauen und versuchen erfolgreich durch persönliche Gespräche und gemeinschaftliche praktische Aktivitäten die Kranken von ihren Problemen abzulenken

Simbabwe – Am ersten Freitag im März begehen Christinnen verschiedener Konfessionen in den Kirchen von 170 Ländern den Weltgebetstag der Frauen. Es ist weltweit die größte Gebetsaktion, und das seit 130 Jahren. Im Fokus steht dieses Jahr Simbabwe, deren Frauen infolge der grausamen und strafenden Wirtschaftspolitik, der massiven Korruption der Regierung und der Dürre unendlich leiden, aber nicht aufgeben. Frauen von Simbabwe haben die Vorlagen verfasst. Ihr Motto: Steh auf, nimm deine Matte und gehe. (Johannes 5,8)

Simbabwe – Nach weniger als einem Jahr wird der US-Dollar wieder eingeführt. Die Regierung gibt bestimmten Sektoren wie dem Tourismus und der Treibstoffindustrie die Erlaubnis, den US$ zu nutzen. Im Juni letzten Jahres war nur noch der Zim Dollar die Währung des Landes; es durfte nicht mehr in dem südafrikanischen Rand, den US-Dollar, den chinesischen Yuan und dem € bezahlt werden.Der Internationalen Währungsfonds (IWF) spricht davon, dass das Land vor einer „wirtschaftlichen und humanitären Krise“ inmitten eines tödlichen Cocktails aus makroökonomischer Instabilität, Klimaschocks und politischen Fehlentscheidungen, steht.

Simbabwe – Simbabwe nimmt Land wieder in Besitz. Präsident Emmerson Mnangagwa hat erklärt, Mugabe und seine Familie besitzen mindestens 16 Farmen. Da dies ist nicht im Einklang mit der „Eine-Familie-eine-Farm-Politik“ der Regierung ist, werden die Besitze zurückgenommen. Auch ehemaligen Ministern wurden kürzlich Räumungsbefehle ausgestellt. Es sind dies, die ehemalige First Lady Grace Mugabe, einstiger Minister Jonathan Moyo, Saviour Kasukuwere und Mugabes Neffe Patrick Zhuwao, alle leben im Exil.

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