Schlagwort: Algerien

An dem GECF Gipfeltreffen in Algier nahmen Staats- und Regierungschefs aus mehr als 10 Erdgasexportländern teil. Die 20 Länder, die das Forum der Exporteure bilden, verfügen über 70 % der weltweiten Erdgasreserven. Die Delegierten bekräftigten die absoluten Souveränitätsrechte der Mitgliedstaaten über ihre Gasressourcen und lehnten einseitige wirtschaftliche Beschränkungen und politische Manipulation der Gaspreise ab. Sie kamen auch überein, Erdgas als reichlich vorhandene, erschwingliche, flexible und zuverlässige Energiequelle zu fördern und umweltfreundlichere, effizientere und nachhaltigere Technologien zu nutzen und zu entwickeln. Energiereiche Länder wie Russland, Katar, Iran und Venezuela haben zum Abschluss des Gipfels zwei wichtige Partnerschaftsabkommen unterzeichnet. Sie werden mit der afrikanischen Energiekommission und dem ostasiatischen Wirtschaftsforschungsinstitut zusammenarbeiten, um eine nachhaltige Entwicklung zu fördern und die Energiesicherheit zu verbessern.

Der aus Algerien stammende Feuerwehrmann Rabah, ohne Arbeits – und Bleiberecht, bemerkte unterwegs im Pariser Vorort Aulnay-sous-Bois eine Frau, die sich auf einem Bürgersteig vor Schmerzen krümmte und eilte sofort zur Hilfe. Er assistierte bei der Geburt, und als die Ambulanz eintraf, konnte er das Neugeborene in den Armen halten. Glückwünsche und Anerkennung kamen von allen Seiten. Er hofft nun endlich auf Legalisierung seines Lebens in Frankreich. Der emotionalste Moment jedoch war, als er beim Besuch im Krankenhaus erfuhr, dass die junge Mutter ihrem Sohn den Namen des entschlossenen Helfers gegeben hatte: Rabah.

Präsident Abdelmadjid Tebboune eröffnete am Sonntag die größte Moschee Afrikas „Djamaa El Djazair“. Nach den Moscheen in den islamischen heiligen Städten Mekka und Medina in Saudi-Arabien ist sie auch die drittgrößte der Welt und kann bis zu 120 000 Gläubige gleichzeitig aufnehmen.  Ihr Minarett ist 265 Meter hoch. Entworfen wurde sie in Frankfurt und gebaut von einem chinesischen Konzern. Der Bau dauerte sieben Jahre und kostete mehr als 800 Millionen Dollar. Die Moschee war ein Projekt des ehemaligen Präsidenten Abdelaziz Bouteflika, der 2019 zurücktrat, nachdem seine Kandidatur für eine fünfte Amtszeit zu massiven Protesten geführt hatte.

Das Berufungsgericht hat 38 Personen zum Tode verurteilt, weil sie 2021 einen Mann gelyncht hatten, den sie fälschlicherweise verdächtigten, einen Waldbrand gelegt zu haben. Sie wurden in mehreren Anklagepunkten für schuldig gesprochen, darunter Mord, Folter und Anstiftung zum Mord. Ihre Urteile werden in lebenslange Haftstrafen umgewandelt, da in Algerien ein Moratorium für Hinrichtungen gilt.

Das Nationale Amt für Hochschularbeiten (ONOU) gab am Montag bekannt, dass es mit dem Unternehmen SETRAM eine Vereinbarung unterzeichnet hat, die den Studenten mit Beginn des nächsten Studienjahres den kostenlosen Zugang zu den U-Bahn- und Straßenbahndiensten ermöglicht.

In 16 Provinzen wurden 97 Waldbrände gemeldet. Rund 7 500 Feuerwehrleute waren im Einsatz, um die Brände unter Kontrolle zu bringen. In Fenaia, Bejaia, Zbarbar und Bouira wurden außerdem 26 Menschen verletzt und 1 500 aus ihren Häusern evakuiert. Die ausgedehntesten Brände in der Bergregion Kabylie östlich von Algier griffen auf Wohngebiete in den Küstenstädten Bejaia und Jijel über, angefacht durch starken Wind. Der Norden Algeriens erlebte in den letzten Tagen eine Hitzewelle mit Rekordtemperaturen von bis zu 48°C. In mehreren Regionen Nordafrikas liegen die Temperaturen um bis zu 7 °C über den für diese Jahreszeit üblichen Werten.

Die Regierung präsentierte „ein Projekt zur Erstellung von Lehrplänen im Bereich der grünen Energie in Form eines thematischen Netzwerks, das gleichzeitig eine kontinuierliche Ausbildung für die Mitarbeiter von Wirtschaftsunternehmen gewährleistet. Dieses Projekt betrifft einige Universitäten und spezialisierte höhere Schulen in Zusammenarbeit mit ausländischen Universitäten.“

Bei dem Spiel der afrikanischen Champions League, zwischen Esperance (Tunesien) und JS Kabylie (Algerien) kam es zu Ausschreitungen die von den Mannschaften als „apokalyptisch“ bezeichnet wurden. Ein Fan wurde mit einer Kettensäge auf der Tribüne gesehen, während andere Feuer legten. Die Ausschreitungen führten zu einer 40-minütigen Verzögerung. Das Spiel endete schließlich mit einem 1:1-Unentschieden, wodurch Esperance einen 2:1-Gesamtsieg errang. Der viermalige Afrikameister könnte nun gezwungen sein, künftige Spiele in diesem Wettbewerb hinter verschlossenen Türen auszutragen, wenn die Confederation of African Football (Caf) entsprechende Sanktionen verhängt. Ähnliche Vorfälle gab es bei dem Spiel Raja Casablanca (Marokko) gegen Al Ahly (Ägypten) 0:0

Der algerische Botschafter in Angola, Abdelhekim Mihoubi, schlug die Einrichtung einer Gruppe für Freundschaft und Solidarität zwischen dem angolanischen und dem algerischen Parlament vor, um die Beziehungen zwischen den beiden Ländern zu stärken. Die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Angola und Algerien reichen bis in die Zeit vor der Unabhängigkeit Angolas zurück, als das arabische Land den Kampf um die nationale Unabhängigkeit diplomatisch, materiell und militärisch unterstützte. In der Zeit nach der Unabhängigkeit war die Unterstützung aus Algerien entscheidend für die Ausbildung der ersten angolanischen Mitarbeiter, insbesondere im Ölsektor.

Der algerische Präsident Abdelmadjid Tebboune hat angekündigt, dass die ehemalige französische Kolonie noch in diesem Jahr mit dem Englischunterricht in den Grundschulen beginnen wird. Französisch ist ein Teil des Krieges, aber Englisch ist eine internationale Sprache“, sagte er. Algerien erlangte 1962 nach einem blutigen achtjährigen Krieg die Unabhängigkeit von Frankreich. Die fortgesetzte Verwendung des Französischen in Institutionen und in der Verwaltung ist ein heikles Thema. Arabisch und Tamazight, das von der Minderheit der Amazigh oder Berber gesprochen wird, sind die offiziellen Sprachen des Landes.

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