Schlagwort: Algerien

Für die Wahl am 17. April will er sich erneut zur Wahl stellen, obwohl der seit 1999 regierende Staatschef gesundheitlich angeschlagen ist. Seit einem Schlaganfall im Sommer 2013 hat er sich nur drei Mal im Fernsehen gezeigt. Die Bevölkerung hätte ihn gedrängt, sagt er, vielleicht, weil er durch die Aussöhnung mit islamistischen Extremisten sein Land verhältnismäßig ruhig halten konnte. Eine Wiederwahl gilt als wahrscheinlich.

Die Regierung hat der Errichtung des 250.000 großenTaghit National Park zugestimmt. Teil des Projekts sind verschiedene Massnahmen zum Schutz der natürlichen Umwelt.

Zwei deutsche Unternehmen wurden mit dem Bau der drittgrößten Moschee der Welt in der Hauptstadt Algier beauftragt. Die Riesen-Moschee soll in ihren Dimensionen nur noch den islamischen Gebetshäusern von Mekka und Medina nachstehen. Ihr Minarett hingegen soll das höchste der Welt werden.

Weil die vier Konvertiten ohne offizielle Genehmigung einen Andachtsort errichtet haben, stehen sie nun vor Gericht. Einer von ihnen muss sich auch verantworten, illegal einen französischen Geistlichen beherbergt zu haben, der zur Gemeinde sprechen wollte. Dabei sagte der Premier letzten Monat vor dem Parlament, dass Algerien die Religionsfreiheit „immer garantieren“ würde.

Weil sie nicht im voraus konsultiert wurde, weigert sich die Regierung, mit einem Team der UN zusammenzuarbeiten, das den Bombenanschlag am 11. Dezember untersuchen soll, bei dem 41 Menschen, davon 17 UN-Mitarbeitern, ums Leben kamen.

Al-Kaida hat sich verantwortlich für eine Serien von Bombenanschlägen in meheren Orten östlich von Algiers erklärt.

Vier Sahara Staaten, Algerien, Mali, Mauretanien und Niger wollen ein militärisches Hauptquartier in Tamanrassa, Südalgerien, einrichten, um gegen die regionale Bedrohung durch Al-Qaida vorzugehen und deren Terror Akte, Entführungen sowie Waffen – und Drogenschmuggel zu unterbinden.

Der Anführer der Salafistengruppe GSPC und zehn andere Mitglieder wurden in Batna zu Freiheitsstrafen bis zu 20 Jahren verurteilt. Zahlreiche andere Mitglieder erwarten ihre Prozesse.

Bei einem Anschlag der terroristischen Gruppe ‚Al Kaida im Maghreb‘ in der Nähe von Tipaza sind 15 Soldaten getötet und 20 verwundet worden.

Bei einem Bombenanschlag auf einen Bus mit ausländischen Arbeitskräften sind nahe der algerischen Hauptstadt Algier der Busfahrer getötet und neun Insassen verletzt worden. Unter ihnen sind vier Briten, ein Amerikaner, ein Kanadier, zwei Libanesen und ein Algerier.

Länder