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Das tödliche Ebola-Virus hat im Nordwesten des Landes bereits 14 Todesopfer gefordert. Noch gibt keine Aussicht auf Behandlung und Impfung. Ebola ist hoch ansteckend und führt zum schnellen Tod. Seitdem Ebola in der Hauptstadt Kampala angekommen ist, wird vor Körperkontakt gewarnt, um eine Verbreitung zu verhindern.

Um auf den schlechten Zustand der Straßen in der Hauptstadt Kampala aufmerksam zu machen, gaben Demonstranten vor, in den tiefen, höhlenartigen und mit Wasser gefüllten Schlaglöchern zu fischen und ihre Ware anzubieten. Sie ernteten den Applaus der geplagten Straßenbenutzer. Kampala ist eine Hochburg der Opposition und muss so mit gekürzten Steuergeld Zuwendungen rechnen.

Die Regierung will 675.000 Dollar an eine britische Werbeagentur zahlen, um Ugandas angeschlagenes Image im Ausland aufzupolieren. Nachdem Präsident Museveni mit allen Mitteln eine dritte Amtszeit erzwingen will, hatte Großbritannien seine Finanzhilfe zurückgeschraubt.

Nach eigenen Angaben tötete Kongos Armee am Samstag 21 ruandische Hutu-Milizionäre, die Militärstellungen angegriffen hatten. Laut UNO sind Zivilisten vor bis zu 2.500 „gut bewaffneten und mobilen“ Milizionären auf der Flucht. In Boga in Ituri, sind auch ugandische Soldaten über die Grenze eingerückt

Erzbischof Odama, einer der Vermittler im Konflikt, warnte vor neuen Kämpfen im Norden und dem Übergreifen in Nachbarländer. Die Konfliktparteien müssten zu den Vereinbarungen des Versöhnungsprozesses zurückkehren. Das Rebellenproblem könne militärisch nicht gelöst werden. Der Führer der Lord’s Resistance Army, Joseph Kony, hat sich bis jetzt geweigert, den ausgehandelten Friedensvertrag zu unterzeichnen. Inzwischen wird er vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gesucht.

Die Wahlkommission hat Präsident Yowel Museveni mit über 59% der Stimmen zum Wahlsieger erklärt. Oppositionskandidate Kizza Besigye werden 37,3% zugesprochen. Auch im Parlament behielt die National Resistance Movement eine überwältigende Mehrheit, obwohl 80 Parlamentarier ihren Sitz verloren. Die Wahlbeteiligung lag bei 69%. Die Opposition will die Resultate vor Gericht anfechten. Die ökumenische Vereinigung der Kirchen ‚Uganda Joint Christian Council‘ erklärte die Wahlen seien nicht frei und fair gewesen, forderte aber die Opposition auf, die Resultate des Friedens wegen zu akzeptieren.

Mit der Unterzeichnung des Rahmenabkommens letzte Woche in Kampala, haben die Präsidenten der Länder der EAC: Uganda, Kenia, Tansania, Ruanda und Burundi, den Plan einer gemeinsamen Währung in der Form des Euro vorangebracht. Bis zur Einführung in zehn Jahren müssen bestimmte Kriterien erfüllt sein. Die ostafrikanische Staatengemeinschaft hat 135 Mio. Einwohner und verfügt über beträchtliche Öl- und Gasvorkommen.

BBC hat ‚Radio Pacis‘ der Diözese Arua als die beste neue Radiostation auf dem Kontinent ausgezeichnet, weil sie viel zur Entwicklung der Region beitrage.

Mit einer Öffentlichkeitskampagne wollen Aktivisten auf die schwierige Lage von Homosexuellen in Uganda hinweisen. Zeitungen veröffentlichen regelmäßig Namen und Adressen von Schwulen und Lesben, die damit Schikanen ausgesetzt sind, die in einem Fall mit Tod des Opfers endeten. Eine Gesetzgebung, die homosexuelle Aktivitäten mit der Todesstrafe bestraft, wurde nur auf massivem Druck der Geberländer suspendiert.

Dr. John Ssentamu, der 1974 aus Uganda nach England kam, wurde als neuer Erzbischof von York bestätigt. Er ist der erste Erzbischof afrikanischen Ursprungs in der anglikanischen Kirche England.

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