Schlagwort: Uganda

Durch die Vermittlung den UN-Sonderbeauftragten Joaquim Chissano , ehemaliger Präsident von Mosambik, konnten sich Innenminister Dr. Rugunda und LRA-Anführer Joseph Kony in Ri-Kwangba, nahe der Grenze des Sudan mit dem Kongo, zum ersten Mal treffen, um die Bedingungen für eine Fortsetzung der Friedensverhandlung zu erörtern. Kenia, Südafrika, Tansania, Mosambik und der Kongo sollen sich an einer neuen Verhandlungsrunde beteiligen.

Acholi Parlamentariar protestierten gegen Regierungspläne, einem hochrangige Militär 10.000 Hektar Land in Amuru Distrikt für eine Zuckerrohrplantage zu geben. Das Projekt soll zurückgestellt werden, bis alle internen Flüchtlinge wieder in ihre Dörfer zurückgekehrt sind.

Die Regierung will Schülern, die eine hohe Qualifikation erreichen, auch auf der Sekundärstufe volle Schulgeldfreiheit gewähren. Das Programm wird ausländischen Geldgebern finanziert.

Sechs wegen Hochverrat Angeklagte der Oppositionspartei FDC, die das Gericht gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt hatte, wurden von Sicherheitskräften vor dem Gerichsgebäude verprügelt und wiederverhaftet. Ein kanadischer Journalist wurde als Persons non grata des Landes verwiesen.

Zum ersten Mal seit Ausbruch des Bürgerkrieges kam eine Delegation der LRA-Rebellengruppe nach Kampala und wurde von Innenminister Rugunda empfangen. Später ließen sie als Symbol für ihren Friedenswillen eine Taube fliegen. Die LRA dementierte Medienberichte über eine interne Spaltung unter den Kommandeuren.

Die Regierung hat ein Angebot Tansanias und Kenias, beim Kampf gegen die LRA Rebellen mitzuhelfen, abgelehnt.

Aufgerüttelt durch das Video „Kony 2012“, hat die AU eine neue Einheit von 5,000 Soldaten zusammengestellt, deren Ziel es ist, schon laufende Bemühungen in Südsudan, in DR Kongo und der Zentralafrikanischen Republik zu koordinieren, um Kony und den Rest der LRA zu fassen. Man schätzt die Zahl der Anhänger auf 200 bis 700, die sich in der ZAR versteckt halten. Kirchenführer erinnern an die oft riskanten Bemühungen, zusammen mit den Acholi Leuten im Norden Ugandas, Frieden mit der LRA zu schaffen.

Der UNO Sicherheitsrat hat seinen Anruf wiederholt , alle Frauen, Kinder und Zivilisten unverzüglich frei zu lassen, die während des 20jährigen Konfliktes entführt wurden, um zu einem raschen Abschluß des Friedenprozesses zu kommen. Er lädt außerdem die 192 Mitgliedstaaten der UNO ein, die Friedensanstrengungen im Norden von Uganda zu unterstützen und dafür zu sorgen, daß die Verantwortlichen für ernste Verletzungen der Menschlichenrechte und Mißachtung internationaler humanitärer Regeln von der Justiz verfolgt werden.

LRA-Anführer Joseph Kony hat sich zum ersten Mal mit Vertretern der Regierung getroffen, die nach Juba weiterreisten, um den Inhalt der Unterredung den Verhandlungsführern der Friedensgespräche mitzuteilen. Kony ließ sich auch von 20 Journalisten einer Delegation aus Norduganda fotographieren. In einer Pressekonferenz bestritt er die Existenz von Kindersoldaten in seiner Armee. Nach Angaben von UNICEF hat er über 25.000 Kinder entführt.

Zum ersten Mal in der Geschichte des Landes gibt es einen Kunstkalender, in dem 50 führende Künstler von Uganda wöchentlich ihre Werke auf gutem Papier und im Ringbuch gebunden, gemeinsam vorstellen. Dazu gibt es Vermerke über Ausstellungen, Galerien und Kunstmärkte. Die Themen sind: Natur, Heimatliebe, Überlebenskunst, Kampf gegen Korruption und Amtsmissbrauch und Schutz der Berggorillas.

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