Schlagwort: Uganda

Uganda – Bis jetzt gingen die fremden Kinder mit den ugandischen in die Schule, aber laut UNHCR geht das Geld für das Bildungsprogramm aus. Nur ein Drittel der gefragten Summe ist eingegangen. Uganda wurde weltweit für seine Gastfreundschaft gelobt, aber eine gewisse Gebermüdigkeit, ausgelöst durch Korruptionsgerüchte, hat diesen Ruf beschädigt. Für die Kinder ist die Lage ausweglos. Im Ganzen beherbergt Uganda etwa 1.3 Mio. Flüchtlinge, meist vom Südsudan, von Burundi und von DR Kongo.

Uganda – Filda wurde als Kind von der LRA (Lord’s Resistance Army) entführt und hat unendlich viel Grausamkeit gesehen und erfahren. Sie war traumatisiert und suizidgefährdet, als sie von der Organisation „Comfort Dog Project“ mit einer verstoßenen Welpe zusammengebracht wurde. Das hat beiden das Leben gerettet. Filda und „Lok Oroma“ unterstützten sich gegenseitig im Heilungsprozess. Inzwischen helfen sie andern in einer ähnlichen Lage. Filda ist aktiv in dem Projekt, das streunende Tiere aufnimmt, sie zu Therapiehunden ausbildet und an Kriegsüberlebende weitergibt. Die Heilkraft der Hundebegleitung ist äußerst wertvoll in einem Land, in dem psychologische Einrichtungen überfordert und stigmatisiert sind. Amelia Martyn-Hemphill hat die Story im Film festgehalten.

Uganda – Während in den Straßen der Hauptstad Kampala, besonders zu Stoßzeiten, totales Chaos herrscht, ist der 51 km lange „Kampala – Entebbe Express-Highway“ meist „gähnend leer“. Man könne die Autos „an einer Hand“ abzählen. Gebaut wurde er von China für 450 Mio. Dollar. Kritiker fragen, wie es zu dem Bau der Straße kommen konnte. Sie bezweifeln den Nutzen, vermuten Schmiergeldzahlungen und befürchten eine drohende Schuldenfalle. China könnte, wenn die Kreditrückzahlungen ausbleiben, wichtige staatliche Besitztümer übernehmen, wie das schon mehrfach in Afrika passiert ist.

Uganda – Vom 20.-29. Juli wird das Symposium der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar (SECAM) in Uganda sein 50-jähriges Bestehen feiern. Für die neuntägige Feier werden 400 Teilnehmer und Gäste aus aller Welt erwartet. SECAM, eine Frucht des Zweiten Vatikanischen Konzils, wurde 1969 gegründet. Papst Paul VI. bestätigte SECAM bei seiner ersten Reise nach Afrika in der Kathedrale von Lubaga und rief die Kirche in Afrika auf, selbst missionarisch zu werden.

Uganda – In den frühen Morgenstunden wurden mindestens sechs Menschen getötet und weitere 17 verletzt. Andere sind vermisst. Nach 3-tägigen Regengüssen im Bezirk Buwali am Fuß des Mount Elgon bewegte sich die Erde. Es ist ein Riss entstanden, weitere könnten folgen. Die Menschen verließen ihre Häuser und suchten Zuflucht in Kirchen und Moscheen. Letztes Jahr kamen 40 Menschen in einem Erdrutsch um; in 2010 sogar 300.

Uganda – Ihr Boot ist auf dem Albert See gekentert, als sie am Sonntag auf der Fahrt zu einem Freundschaftsspiel in Runga waren. Vermutlich ist das überladene Boot in schlechtes Wetter geraten. Die Zahl der Toten und Vermissten ist noch nicht bekannt. Der Albert See, fast zehnmal so groß wie der Bodensee, ist ein beliebter Wasserweg, aber es passieren viele Unfälle. Meist gibt es keine oder zu wenig Rettungswesten und viele der Passagiere können nicht schwimmen.

Uganda – Nach der Unterzeichnung einer Gesetzesvorlage von 2017, die die Altersgrenze von 75 Jahren für den Präsidenten aufhob, konnte seine Partei (NRM) ihn wieder zu ihrem Kandidaten küren, der 2021 für ein sechstes Mandat antritt. Museveni ist seit 1986 an der Macht. Auch seine Frau und Söhne haben feste Plätze in Politik und Armee. Die junge Generation kritisiert die Korruption, den autoritären Stil, die ineffektive Regierungsführung und das geringe Wirtschaftswachstum und fordert Veränderungen.

Uganda – William Street ist eine der geschäftigsten Straßen der Hauptstadt. Fast alle Läden sind inzwischen in Händen chinesischer Händler. Ihre Zahl in Uganda wird auf 10.000 bis 50.000 geschätzt. Ugandische Einzelhändler sind verärgert über diese unerwünschte Konkurrenz. Da China der größte Kreditgeber des Landes ist, wagt die Regierung keinen Einspruch zu erheben.

Uganda – Das Schiff kenterte am frühen Samstagabend in Ufernähe des Viktoria-Sees, unweit von Kampala. 26 Passagiere konnten gerettet werden; 29 wurden tot geborgen, darunter auch Musiker. Viele sind noch vermisst. Schlechtes Wetter, vernachlässigte Wartung und Überladung des Schiffes könnten die Ursache gewesen sein. Die Todeszahl kann sich dadurch erhöhen, dass die Passagiere keine Rettungswesten trugen und, laut Augenzeugen, in Partystimmung waren. Schwere Unglücke sind auf Afrikas größten See häufig.

Uganda – Neun Kinder starben und 40 erlitten Brandverletzungen, als in der Nacht zum Montag in ihrer Schule im Rakai Distrikt, südlich von Kampala, Feuer gelegt wurde. Die Rettungsarbeiten waren äußerst schwierig, da die Räume verriegelt waren. Als Brandstifter werden ex-Schüler verdächtigt, die von der Schule dispensiert waren, nachdem sie Alkohol ins Internat der St. Bernard Schule gebracht hatten.

Länder