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Uganda – Während in den Straßen der Hauptstad Kampala, besonders zu Stoßzeiten, totales Chaos herrscht, ist der 51 km lange „Kampala – Entebbe Express-Highway“ meist „gähnend leer“. Man könne die Autos „an einer Hand“ abzählen. Gebaut wurde er von China für 450 Mio. Dollar. Kritiker fragen, wie es zu dem Bau der Straße kommen konnte. Sie bezweifeln den Nutzen, vermuten Schmiergeldzahlungen und befürchten eine drohende Schuldenfalle. China könnte, wenn die Kreditrückzahlungen ausbleiben, wichtige staatliche Besitztümer übernehmen, wie das schon mehrfach in Afrika passiert ist.

Uganda – Vom 20.-29. Juli wird das Symposium der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar (SECAM) in Uganda sein 50-jähriges Bestehen feiern. Für die neuntägige Feier werden 400 Teilnehmer und Gäste aus aller Welt erwartet. SECAM, eine Frucht des Zweiten Vatikanischen Konzils, wurde 1969 gegründet. Papst Paul VI. bestätigte SECAM bei seiner ersten Reise nach Afrika in der Kathedrale von Lubaga und rief die Kirche in Afrika auf, selbst missionarisch zu werden.

Uganda – In den frühen Morgenstunden wurden mindestens sechs Menschen getötet und weitere 17 verletzt. Andere sind vermisst. Nach 3-tägigen Regengüssen im Bezirk Buwali am Fuß des Mount Elgon bewegte sich die Erde. Es ist ein Riss entstanden, weitere könnten folgen. Die Menschen verließen ihre Häuser und suchten Zuflucht in Kirchen und Moscheen. Letztes Jahr kamen 40 Menschen in einem Erdrutsch um; in 2010 sogar 300.

Uganda – Ihr Boot ist auf dem Albert See gekentert, als sie am Sonntag auf der Fahrt zu einem Freundschaftsspiel in Runga waren. Vermutlich ist das überladene Boot in schlechtes Wetter geraten. Die Zahl der Toten und Vermissten ist noch nicht bekannt. Der Albert See, fast zehnmal so groß wie der Bodensee, ist ein beliebter Wasserweg, aber es passieren viele Unfälle. Meist gibt es keine oder zu wenig Rettungswesten und viele der Passagiere können nicht schwimmen.

Uganda – Nach der Unterzeichnung einer Gesetzesvorlage von 2017, die die Altersgrenze von 75 Jahren für den Präsidenten aufhob, konnte seine Partei (NRM) ihn wieder zu ihrem Kandidaten küren, der 2021 für ein sechstes Mandat antritt. Museveni ist seit 1986 an der Macht. Auch seine Frau und Söhne haben feste Plätze in Politik und Armee. Die junge Generation kritisiert die Korruption, den autoritären Stil, die ineffektive Regierungsführung und das geringe Wirtschaftswachstum und fordert Veränderungen.

Uganda – William Street ist eine der geschäftigsten Straßen der Hauptstadt. Fast alle Läden sind inzwischen in Händen chinesischer Händler. Ihre Zahl in Uganda wird auf 10.000 bis 50.000 geschätzt. Ugandische Einzelhändler sind verärgert über diese unerwünschte Konkurrenz. Da China der größte Kreditgeber des Landes ist, wagt die Regierung keinen Einspruch zu erheben.

Uganda – Das Schiff kenterte am frühen Samstagabend in Ufernähe des Viktoria-Sees, unweit von Kampala. 26 Passagiere konnten gerettet werden; 29 wurden tot geborgen, darunter auch Musiker. Viele sind noch vermisst. Schlechtes Wetter, vernachlässigte Wartung und Überladung des Schiffes könnten die Ursache gewesen sein. Die Todeszahl kann sich dadurch erhöhen, dass die Passagiere keine Rettungswesten trugen und, laut Augenzeugen, in Partystimmung waren. Schwere Unglücke sind auf Afrikas größten See häufig.

Uganda – Neun Kinder starben und 40 erlitten Brandverletzungen, als in der Nacht zum Montag in ihrer Schule im Rakai Distrikt, südlich von Kampala, Feuer gelegt wurde. Die Rettungsarbeiten waren äußerst schwierig, da die Räume verriegelt waren. Als Brandstifter werden ex-Schüler verdächtigt, die von der Schule dispensiert waren, nachdem sie Alkohol ins Internat der St. Bernard Schule gebracht hatten.

Uganda – Im Osten des Landes, am Fuß des Elgon Berges, verursachten heftige Regenfälle, dass Schlamm- und Wassermassen mit Felsbrocken mehrere Dörfer überfluteten und Tod und Zerstörung brachten. Bis jetzt wurden 40 Opfer geborgen. Weitere Menschen werden noch vermisst. Der Bezirk Bududa hat reichen Ackerboden, weshalb das Land intensiv bebaut und dicht besiedelt ist. Bei extremen Niederschlägen kommt es immer wieder zu Erdrutschen; letzt in 2010 und 2012.

Uganda – Popstar und Schauspieler Robert Kyagulanyi, mit Künstlernamen Bobi Wine, wurde im Juli 2017 als Abgeordneter ins Parlament gewählt. Mit öffentlichen Reden und politischen Songs übt er seitdem beißende Kritik an Präsident Museveni und seiner Regierung. Als er verhaftet und, nach Angaben seiner Familie, brutal gefoltert wurde, gingen seine zahlreichen Anhänger auf die Straße. Für eine junge Generation ist er zum neuen Gesicht der Opposition geworden.

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