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Die Wahlkommission hat angeordnet, dass der Wahlkampf für den Urnengang in 6 Monaten ausschließlich über digitale Medien ausgetragen werden soll. Wegen der Corona Epidemie sind alle Wahlversammlungen verboten. Die von den Leuten als „wissenschaftlich“ bezeichnete Methode wird kontrovers diskutiert. Die Opposition befürchtet, dass sie die Regierungspartei begünstigen könnte.

Ugandqa – Der Oberste Gerichtshof hat die Abgeordneten angewiesen, eine Summe von 5.000 $ die jedem von ihnen zur Bekämpfung des Coronavirus in ihren Wahlkreisen gegeben wurde, zurückzugeben. Der unabhängige Abgeordneten Gerald Karuhanga hatte die Sache vor Gericht gebracht. Er und eine kleine Anzahl anderer Abgeordneter hatten das Geld abgelehnt. Präsident Yoweri Museveni, r Oppositionsabgeordnete und Präsidentschaftsanwärter Bobi Wine hatten das Vorgehen als „moralisch verwerflich“ bezeichnet. Es gibt 79 bestätigte Fälle von Coronaviren in Uganda.

Uganda – Präsident Museveni hat dem „Sugar Act, 2020“ zugestimmt und wird seinen Überschuss von Zucker nach Tansania und Kenia exportieren. Im Jahr 2018 verbannte Tansania, das nun Zuckerknappheit leidet, ugandische Zuckerhändler von seinem Markt mit der Behauptung, dass sie billigen Zucker aus Kenia und Brasilien importierten, bevor sie ihn neu verpackten und nach Tansania exportierten; daraufhin wurde eine 25% Verbrauchersteuer erhoben. Die Präsidenten, der Länder, lobten nun das neue Abkommen, weil es zur Stärkung der Ostafrikanischen Gemeinschaft beitrage.

Uganda – Während die ugandische Regierung im ganzen Land die Schulen geschlossen und religiöse Versammlungen verboten hat, um die Verbreitung des Coronavirus zu verhindern, setzen Multinationale Konzerne Gewalt ein, um Gemeinden zu enteignen. Mehr als 35.000 Menschen aus 20 Dörfern werden nun vertrieben. Die Regierung sagt, dass es sich bei dem umstrittenen Gebiet um unbesetztes öffentliches Land handelte, aber die Einwohner behaupten, dass in 2012 Präsident Museveni ihnen erlaubte, sich auf dem Land niederzulassen. Agilis Partners, ein US-Unternehmen, Great Season, eine Firma im Besitz sudanesischer Staatsbürger, und Kiryandongo Sugar Limited haben das Land in Pacht erworben, um großflächige Landwirtschaft zu betreiben.

Uganda – Die EU und Uganda haben Finanzierungsabkommen im Wert von 85,9 Mill.€ unterzeichnet. Projekte und Programme werden unterstützt, die das Land für seine Exporte nach Europa qualifizieren sollen, dazu gehören die Förderung einer umweltfreundlichen Wirtschaft und klimaschonenden Landwirtschaft. Auch sollen Programme des Ökotourismus, der grünen Städte, der erneuerbaren Energien und der Reduzierung von Abfallprojekten gefördert werden.

Uganda – Bisher unbekannte Pflanzensorten sollen zu einer gesünderen Ernährung beitragen. Chiasamen, die reich an Proteinen du ungesättigten Fettsäuren sind, sind in den USA und Europa beliebt. Immer mehr Baum steigen auf den Anbau der Pflanzen um. Die Samen werden exportiert und bringen ihnen ein gutes Einkommen. In Soroti propagiert eine lokale NGO erfolgreich den „Wunderbaum“ Moringa. Er ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen und ein gutes Nahrungsergänzungsmittel. Seit Jahrhunderten wird er auch als Heilmittel gegen verschiedene Krankheiten eingesetzt.

Uganda – Bananen sind im westlichen Teil des Landes von einer seltsamen Krankheit befallen, die sich schnell ausbreitet. Über die Ursache der Krankheit wird heftig debattiert, manche geben einer durchgeführten Forschung über genetisch veränderte Organismen die Schuld, andere machen die Klimaveränderungen verantwortlich. Den Weltrekord im Bananen-Essen 240 kg pro Jahr halten Ugandas Bürger, für sie ein Grundnahrungsmittel. Bananen gehören zu den alten Kulturpflanzen der Menschheit, schon um 5000 vor Christus wurden sie nachweislich angebaut.

Uganda – Durch die Nutzung von natürlichen, nachwachsenden und kompostierbaren Trinkhalmen sagt ein ugandischer Startup der Wegwerf-Gesellschaft den Kampf an. Die Halme werden mit Macheten in zwei Varianten geschnitten: dünne und dickere, letztere für mehrfachen Gebrauch. Sie werden präpariert und verpackt und kommen gut an bei Hoteliers und Kunden, auch in der Hauptstadt Kampala. Grashalme verrotten in drei Wochen; Plastikhalme brauchen 300 Jahre. Der Firmengründer nennt sein Unternehmen „Our Roots“ (unsere Wurzeln) in Anlehnung an seine Vorfahren, die schon aus Grashalmen getrunken haben.

Uganda – Bei seinem 3-tägigen Besuch in Uganda plante der kongolesische Präsident Felix Tshisekedi mit seinem ugandischen Amtskollegen Museveni, den Handel zwischen den beiden Ländern zu fördern und deshalb Straßen zu bauen, die den Warentransport über die Grenze ermöglichen. Mahagi, Beni und Goma könnten Hauptpunkte im Kongo sein. Auch haben Minister beider Länder Absichtserklärungen über Sicherheit, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus unterzeichnet. Für die Menschen der Grenzregion, die jahrelang unter den grausamen Angriffen verschiedener Milizen gelitten haben, wäre solch eine Einigung ein Segen.

Uganda – Fünf Spieler des Eritrea Team haben sich davon gemacht; die restlichen werden in ihrem Hotel in Jinja besonders bewacht. Dass Eritreer die Freiheit suchen, ist nicht neu. In 2012 sind 14 Spieler des Soccer Teams auch in Uganda verschwunden und nie mehr aufgetaucht. Noch immer zwingt die Regierung Tausende Studenten und Lehrer in einen unbefristeten Militärdienst und macht alle nach dem Friedensabkommen mit Äthiopien gehegten Hoffnungen auf eine Reduzierung zunichte.

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