Schlagwort: Senegal

Karamba Diaby aus Halle kam mit einem Stipendium in die DDR, studierte, heiratete und blieb. Er arbeitet für Bildung und Integration und ist Referent bei der Integrationsbeauftragten in Sachsen-Anhalt. Auch sitzt er im Stadtrat von Halle. Nun zieht er als erster Afrikaner über die Landesliste der SPD in den Deutschen Bundestag ein. Ein Hauptanliegen ist die Integration. Vor einigen Jahren war er selbst Ziel eines fremdenfeindlichen Angriffs.

Aus Sicherheitsgründen haben die Veranstalter das Paris – Dakar Rally dieses Jahr ausfallen lassen. Vor allem Mauretanien, wo kurz vor Weihnachten vier französische Touristen ermordet wurden, gilt als ein Sicherheitsrisiko.

Die Wahlen am 25.02. werden von Gewalttätigkeiten zwischen Anhängern von Präsident Abdoulaye Wade und seinem Herausforderer Idrissa Seck überschattet. Insgesamt bewerben sich 15 Kandidaten um das Präsidentenamt.

Gesetzgeber von 27 afrikanischen Staaten trafen sich in Dakar zu einer zweitägigen Konferenz, um ein totales UN Verbot gegen genitale Verstümmelung zu erreichen. Zusammen mit Vertretern von UNO, AU und internationalen Aktivisten wollen sie eine Verabschiedung des Beschlusses erzielen. 91 Millionen Mädchen in Afrika haben das Ritual erduldet. Jährlich kommen etwa drei Millionen hinzu. Senegal, einer der 19 afrikanischen Staaten, die den Bann eingeführt haben, konnte durch Bildung und Überzeugung einen 70 prozentigen Rückgang in der Zahl der Genitalverstümmelungen verzeichnen.

In der Provinz Tambacounda hat die senegalesische Bergbaugesellschaft Sored-Mines größere Goldvorkommen entdeckt.

Die Crew von 62 Russen und 20 Bürgern von Guinea-Bissau wurde verhaftet, als die senegalesische Marine das Schiff übernahm. Sie hätten illegal in territorialen Gewässern gefischt. Etwa 50 fremde Schiffe operieren vor Senegals Küste und zerstören den Fischreichtum. Weil das russische Schiff „Oleg Naydenow“ Wiederholungstäter ist, wird sich die Strafe von 414,000 Dollar verdoppeln.

Nach Kardinal Sarr aus Dakar sei unter den Gläubigen eine Aufbruchsstimmung zu spüren. Obwohl in den Medien des überwiegend muslimischen Landes wenig berichtet wurde, haben sich Katholiken über Internet und Radio Vatikan gut informiert. Besonderes Interesse galt der Abschlussbotschaft.

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