Wegen Klagen über Misshandlung von Flüchtlingen auf den Kanarischen Inseln durch die spanische Polizei hat Senegal sich geweigert, weitere abgeschobene Flüchtlinge zu empfangen.
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Wegen Klagen über Misshandlung von Flüchtlingen auf den Kanarischen Inseln durch die spanische Polizei hat Senegal sich geweigert, weitere abgeschobene Flüchtlinge zu empfangen.
5.000 Gäste werden in Dakar für den Gipfel der Organisation Islamischer Konferenz (OIC) erwartet, um über das Thema: „Die Herausforderungen an die Muslimische Gemeinschaft im 21. Jahrhundert“ zu diskutieren. Auf der Tagesordnung steht auch der Plan für einen gemeinsamen islamischen Markt der 56 Mitgliedsstaaten.
Das Land wurde im Monat der Weltmission in den Mittelpunkt gestellt. Obwohl die Kirche im überwiegend muslimischen Land eine Minderheit (knapp 5%) bildet, ist ihr Einfluss „sehr prägend“, da sie mit vielen Erziehungs- und Gesundheitseinrichtungen eine große Zahl Senegalesen erreicht. Die Religionsgemeinschaften haben eine lange Tradition gegenseitigen Respekts. Anliegen der Solidaritätsaktion sind Schutz der Lebensgrundlage der Bevölkerung und Aufklärung über die weit verbreitete Genitalverstümmelung, von der etwa 28% der Frauen betroffen sind.
Die geplante 10% Quote von natürlichem Treibstoff in europäischen Tanks bis 2020 gefährde die Nahrungssicherheit in Entwicklungsländern, sagen Experten. Senegal importiert schon jetzt 60% aller Nahrungsmittel, und große Ländereien mit Agrotreibstoff-Pflanzen würden den Hunger verschlimmern und dazu auch natürliche Lebensräume mit ihrer biologischen Vielfalt zerstören.
Weltmusikstar Youssou N’Dour will bei der Wahl am 26. Februar gegen Amtsinhaber Wade antreten. Er sieht seine Kandidatur als „patriotische Pflicht“. Neben seinen Bühnenauftritten führt N’Dour eine eigene Mediengruppe, durch die er Kritik üben und soziale Belange, wie den Kampf gegen Malaria, angehen kann. Im Falle eines Wahlsieges wolle er sich ganz für sein Land einsetzen, und besonders die Wirtschaft voranbringen.
Dass der Anführer der MFDC (Movement of Democratic Forces of Casamance) nach 22 Jahren einen einseitigen Waffenstillstand erklärte, könnte den Friedensbemühungen von Präsident Macky Sall eine Chance geben und seinen Traum vom Senegal als „Insel der Stabilität in einem Meer voller Probleme“ Wirklichkeit werden lassen. Casamance, die Region, die durch Gambia vom Rest des Landes getrennt ist, beherbergt viele ethnische Gruppen, auch viele Christen, wogegen der Norden Senegals meist muslimisch ist.
Tschads ehemaliger Diktator Hissène Habré soll in Senegal vor Gericht gestellt werden. Dies hat die AU auf ihrem Gipfel in der gambischen Hauptstadt Banjul beschlossen. Während Habrés Herrschaft wurden Tausende von Häftlingen gefoltert oder getötet. Der senegalesische Präsident Wade stimmte dem Prozess gegen Habré zu.
Präsident Abdoulaye Wade wurde wegen seiner Vermittlung in zahlreichen afrikanischen Konflikten mit dem Felix-Houphouet-Boigny-Friedenspreis der UNESCO geehrt.
Präsident Wades Partei PDS erhielt 34 der 35 Senatorensitze, die von den Abgeordneten gewählt werden. Ingesamt gibt es 100 Senatoren.
Die Demonstranten wollen ihre Aktionen nicht aufgeben, bis Präsident Wades Sohn Karim ganz von seinem Regierungsposten zurücktritt. Wade ist schon über ein Jahrzehnt an der Macht; Kritiker fürchten, dass er durch Gesetzesänderungen den Weg für die Nachfolge seines Sohnes ebnen will.