Dem senegalesische Oppositionspolitiker Abdourahim Agne wird der Prozess wegen Bedrohung der Staatssicherheit gemacht. Agne hatte zu friedlichen Demonstrationen gegen Staatspräsident Wade aufgerufen.
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Dem senegalesische Oppositionspolitiker Abdourahim Agne wird der Prozess wegen Bedrohung der Staatssicherheit gemacht. Agne hatte zu friedlichen Demonstrationen gegen Staatspräsident Wade aufgerufen.
Ausgewählte Dörfer im Süden verfügen schon über photovoltaische Anlagen. Eine spätere Vernetzung von Dörfern soll nach und nach eine flächendeckende Energieversorgung gewährleisten, um so Arbeitsplätze zu schaffen und den Lebensunterhalt der Bevölkerung zu sichern.
Die spanische Regierung hat die Einreise der ersten legalen Arbeitskräfte aus dem Senegal angekündigt. Die Afrikaner seien von mehreren Unternehmen ausgesucht worden. Eine Vereinbarung zwischen beiden Ländern sieht vor, daß je nach Bedarf der spanischen Wirtschaft zwischen 2.000 und 4.000 Senegalesen in Spanien arbeiten dürfen. Aus dem Senegal kommen viele Flüchtlinge, die meist auf den Kanarischen Inseln an Land gehen.
Ein Charterflug aus Dakar wird diese Woche 160 Studenten aus Haiti nach Senegal holen, damit sie dort ihre durch das Erdbeben unterbrochenen Studien beenden können. Das war Präsident Wades Versprechen an Haiti nach der Katastrophe im Januar. Senegalesische Familien wurden aufgerufen, die Studenten zu beherbergen.
In einer Koranschule im Zentrum von Dakar schliefen 45 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren in einem engen maroden Raum, als das Feuer ausbrach. Für neun kam die Hilfe zu spät. Präsident Macky Sall versprach, das langjährige Problem der Koranschulen anzugehen. Oft werden die Kinder dort schlecht versorgt und untergebracht. Die meisten Schüler – „talibe“ genannt – landen als Bettler auf der Straße; was immer sie erbetteln, müssen sie ihren Lehrern bringen.
Internationalem Druck folgend, revidiert der Senegal seine Entscheidung, den tschadischen Ex-Präsidenten Hissène Habré, in seine Heimat zurückzuschicken, wo er in Abwesenheit zu Tode verurteilt worden war. Während seiner achtjährigen Herrschaft sollen bis zu 40.000 politische Gegner gefoltert und ermordet worden sein. 1990 war er in den Senegal geflohen. Die UN befürchtet, dass Hissène Habré im Tschad der Folter ausgesetzt ist.
Serigne Saliou Mbacke, der 5. Kaliph der mächtigsten muslimischen Mouride Bruderschaft, starb in Touba in Alter von 92 Jahren. Präsident Wade verkündetete eine drei-tägige nationale Trauer.
Im Januar haben Frauen in Dakar die Grundsteine für die ersten Häuser der Siedlung gelegt, nach eigenen Plänen und mit möglichst viel Eigenarbeit. Mit zinslosen Mikrokrediten können sie auf 300 Quadratmeter Grundstücken Produkte erstellen, die dann demnächst in Frauenmarkthallen verkauft werden. Die treibende Kraft ist die Frauenrechtlerin und frühere Sprecherin der „Papierlosen“ in Frankreich, Madjiguène Cissé, die vor etwa zehn Jahren das „Frauennetzwerk für nachhaltige Entwicklung in Afrika“ gegründet hat. Sie hofft, durch verbesserte Lebensbedingungen der Frauen ihr „Land schöner zu machen“.
Bei einem Angriff auf eine Militärpatrouille in Casamance sind sechs Soldaten ums Leben gekommen. Bewaffnete Separatisten, die die Unabhängigkeit für die Provinz fordern, sind in letzter Zeit wieder aktiv geworden.
Vertreter von islamischen und christlichen Gemeinschaften haben gemeinsam gegen Eheschließungen von homosexuellen Paaren protestiert und „die steigende Machtstellung von Homosexuellen“ in Senegal kritisiert. Damit reagierten sie Fotos von Trauungen mit homosexuellen Paaren in der Presse.