Schlagwort: Senegal

Die Radiostation Sud FM, die von der Polizei wegen eines Interviews mit einem Separatistenführer aus Casamance geschlossen wurde, durfte seine Sendung wieder aufnehmen.

Um der rasanten Abholzung der Wälder für Feuerholz entgegen zu gehen und sich gegen die ständigen Stromausfälle abzusichern, wird in ländlichen Gebieten die Nutzung von Rinderdung zur Energiegewinnung gefördert. Weil die Startkosten verhältnismäßig hoch sind, werden in Senegal, Burkina Faso und Mauretanien einfache Biogasanlagen vom Staat mitfinanziert. Der Bau gibt Maurern Arbeit, und die Rückstände des Gärungsprozesses werden als wertvoller Naturdünger auf Felder und Weiden gebracht. Bei richtiger Wartung können die neuen Energieselbstversorger Kochen und Beleuchtung mit Biogas decken.

Jährlich wird am 4 April in Dakar die farbenfrohe Landesflagge gehisst und der Tag mit viel Tanz und Musik gefeiert. Im Jahr 1960 erlangte Senegal seine Unabhängigkeit von Frankreich.

Der frühere Premierminister, Idirssa Seck, wurde nach sieben Monat in Haft, wieder freigelassen und versprach, weiterhin seinem Land dienen zu wollen.

Senegal hat sich mit Spanien verständigt, Immigranten ohne Papiere von den Kanarischen Inseln zurückzunehmen. Trotzdem haben die senegalesischen Behörden die Landeerlaubnis für zwei Flüge zurückgezogen, mit denen die ersten 100 Migranten in den Senegal repatriieren werden sollten.

Wegen der schon bestehenden Wohnungsnot und wachsender Verstädterung, ist Dakar im regelrechten Baufieber. Häuser, die weniger als 60,000 Dollar kosten, brauchen keine Baugenehmigung, sind aber bestimmten Bauvorschriften unterworfen, die keiner überwacht. Die sintflutartigen Regenfälle im August/September haben die schlechte Arbeit aufgedeckt und riesige Zerstörungen angerichtet. Dabei ist Senegals Hauptstadt Dakar von Natur her eine risikoreiche Zone. Die am weitesten westlich gelegene Stadt Afrikas liegt auf der Kap-Verde-Halbinsel, wird von drei Seiten vom Atlantik umspült und ist Erosion und Stürmen ausgeliefert.

Bei der Einweihung einer Moschee in Dakar hat Präsident Wade die Katholiken öffentlich gerügt, dass sie ihm, trotz seiner Bemühungen um die Christen im Land, nicht genügend Anerkennung geben. Kirchenführer sind empört über den Angriff, und die Demokratische Liga verurteilte die Kritik als unangemessen. Man vermutet, dass regierungskritische Bemerkungen der senegalesischen Bischofskonferenz den Anlass zu der Attacke gaben.

Afrika hofft auf einen Papstbesuch nach der Afrika Bischofssynode in Rom im nächsten Jahr. Die Bischöfe wollen ihn dann offiziell einladen, sagte der Erzbischof von Dakar, Kardinal Theodore Adrien Sarr.

Youssou N’Dour, der weltberühmte Sänger, wird Kultur – und Tourismusminister in der neuen Regierung. Er hatte sich selbst ohne Erfolg um das Präsidentenamt bemüht.Bei der Stichwahl, stand er voll hinter Macky Sall. Als Salls Sieg gefeiert wurde, musizierte N‘Dour live in Dakar.

Nach mehr als 22 Jahren Straffreiheit wurde Hissene Habre, der 70 jährige Diktator des Tschad in seinem Haus in Dakar festgenommen. Ihm werden Folter, Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Während seiner Amtszeit 19882 -1990 sind mehr als 40.000 politische Gegner umgekommen.

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