Schlagwort: Marokko

Wissenschaftler haben bestätigt, dass der Meteorit, der nach Augenzeugenberichten am 18. Juli 2011 laut und leuchtend in der Tata Region eingeschlagen ist, vom Mars stammt. Nomaden haben durch den Verkauf von Meteoriten – Gestein darauf aufmerksam gemacht. Nun ist Marokko eine „Goldgrube für Weltraumforscher“ besonders von NASA und deren zukünftige Mars-Expeditionen. Ein Gramm des Meteoriten ist heute zwanzig Mal mehr wert als Gold.

Das EU-Parlament hat ein Abkommen mit Marokko gebilligt, nachdem 119 EU Schiffe in den nächsten vier Jahren vor der marokkanischen Küste fischen dürfen. Die EU zahlt dafür 144 Million Euro. Nur Schweden stimmte dagegen, da das Abkommen auch die Küste der Westsahara einschließt, das offiziell nicht zu Marokko gehört.

Zur Feier seiner Thronbesteigung vor zehn Jahren hat König Mohammed VI. 24.000 Gefangenen die Freiheit geschenkt.

Nach langer Planung haben die Berber, auch Amazigh genannt, die fast 70% der Bevölkerung ausmachen, einen Sender in ihrer eigenen Sprache, der während der Woche täglich sechs Stunden und am Wochenende zehn Stunden sendet. Alle Amazigh Sendungen kommen mit arabischen Untertiteln und umgekehrt. Mit modernster digitaler Technik ausgestattet und über Satelliten Hotbird und Nilesat empfangbar, gibt „Tamazigh“ Marokko das Image eines demokratischen Staates.

Marokko beginnen in den USA Verhandlungen mit der Polisario, um den seit 34 Jahren schwelenden Konflikt zu beenden. Marokko hat eine weitgehende Autonomie angeboten, Polisario hat dem Vorschlag zugestimmt, unter der Bedingung, dass auch eine vollständige Unabhängigkeit zur Abstimmung steht.

Die marokkanische Polizei meldet die Verhaftung von 40 mutmasslichen Terroristen. Bei Razzien in Casablanca und sechs weiteren Städten wurde auch Sprengstoff und Propagandamaterial sichergestellt.

Weil sie ein im Schulhof gemachtes Kussfoto in Facebook stellten, wurde ein Teenage Paar und der Fotograf verhaftet. Sie hätten „öffentliches Ärgernis“ erregt. Da alle drei zwischen 14 und 15 Jahre alt sind, werden sie vor einem Jugendgericht erscheinen. Die öffentliche Reaktion ist Empörung.

Früher als bislang geplant, spätestens 2016, soll in Marokko das erste Solarkraftwerk ans Netz gehen. Die Energie solle in der Region verwendet, aber auch nach Europa exportiert werden. Die Anlagen sollen auf einer Fläche von zwölf Quadratkilometer stehen und eine Leistung von 500 Megawatt haben, dies entspricht etwa der Hälfte der Leistung eines modernen Kernkraftwerks. Das Vorhaben soll bis zu zwei Milliarden Euro kosten.

Tausende gingen in Casablanca und Rabat auf die Straße, um zum Boykott der geplanten Wahlen aufzurufen. Solange es keine demokratische Verfassung gibt und König Mohammed VI. die meisten Bereiche der Macht in Händen hält, ist jegliche Wahl eine Zeit – und Geldverschwendung.

Die UN-Flüchtlingsorganisation UNHCR schloss ihr Büro in Rabat, nachdem eine Gruppe schwarzafrikanischer Flüchtlinge mit Gewalt in die Räume eingedrungen war und mehr Unterstützung forderte. In Marokko befinden sich 600 offiziell anerkannte und 10.000 illegale Flüchtlinge.

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