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Marokko – Am Fuß des Atlasgebirges unweit von Marrakesch, liegt das Jarjeer Maultier – und Eselhaus. Es sorgt sich um Esel, die nach jahrelangem Lastenschleppen in Marrakesch sich von der Arbeit zurückgezogen haben. Zugleich ist es ein Waisenhaus und Pflegezentrum für Arbeitspferde. Gegründet wurde das Projekt vor zehn Jahren von dem britischen Paar Charles Hantom und Susan Machin, beide Juristen, als sie sich nach Marokko zurückzogen. Beide sind bemüht, der lokalen Bevölkerung Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen und durch Bildung und Aufklärung den Tierschutz zu fördern.

Marokko – Von den 193 Mitgliedstaaten haben 164 dem Pakt zugestimmt, der Migrationsfragen zu regeln sucht und illegale Migration bekämpfen will. Das von manchen kritisierte Abkommen beruhe auf internationaler Zusammenarbeit, sagte UN-Generalsekretär Guterres. Es sei eine „kollektive Schande“ dass seit dem Jahr 2000 über 60.000 Migranten auf gefährlichen Fluchtwegen ums Leben kamen.

Marokko – Papst Franziskus hat die Einladung von König Mohammed VI. und der Bischöfe des Landes angenommen und wird am 30./31. März 2019 das marokkanische Volk und die kirchliche Gemeinschaft besuchen. Er will ihren Alltag erleben, sie stärken und mit ihnen beten. Im Vordergrund steht der interreligiöse islamisch-christliche Dialog.

Marokko – So wird die neue Bahnlinie genannt, die in 2 Stunden und 10 Minuten Tanger mit der Wirtschaftsmetropole Casablanca verbindet. Marokko und Frankreich teilen sich die Kosten. Man rechnet mit 6 Mio. Passagieren in 3 Jahren. Marokko ist damit seinem Ziel „Transport Drehkreuz“ zu werden, ein Stück näher gekommen.

Marokko – Die Regierung hat erst am Freitag ganz unerwartet entschieden, bei der örtlichen Sommerzeit zu bleiben, hat aber die Bevölkerung nicht rechtzeitig informiert. Es gab Ärger und Chaos, weil Computer und Smartphones trotzdem eine Stunde zurückgesetzt wurden, aber Flug und Bahnbetriebe, sowie Schulen, sich um Anpassung bemühen mussten. Die Entscheidung, die Marokko an die aktuelle Uhrzeit in Frankreich und Deutschland anpasste, führte bei Nutzern sozialer Netzwerke zu landesweiten Protesten.

Marrokko – Am letzten Wochenende hat die spanische Küstenwache, allein am Samstag und Sonntag, fast 1.200 Bootsflüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet. In rund 30 Booten hatten sie versucht, von Marokko aus die spanische Küste zu erreichen. Spanien hat dieses Jahr Italien als Hauptankunftsland abgelöst. Trotz Marokkos Bemühungen, Überfahrten zu verhindern, sind seit Januar 43.000 Menschen in Spanien angekommen. 1.700 sind ertrunken.

Marokko – Eine Frau starb und drei weitere Menschen wurden verletzt, als die marokkanische Marine das Boot beschoss. Sie sei dazu gezwungen gewesen, weil das von einem Spanier gesteuerte Rennboot nicht auf Anweisungen reagiert habe.

Marokko – Nach hoch emotionalen öffentlichen Debatten hat das Parlament ein Gesetz über Gewalt gegen Frauen verabschiedet. Es macht sexuelle Gewalt und Belästigung strafbar und sieht Hilfe für die Opfer von Gewalt vor. Während viele das Gesetz als einen wichtigen Schritt auf dem Weg zur Gleichberechtigung der Frau sehen, kritisieren andere, dass es nicht weit genug ginge. Angestoßen wurde die Debatte durch einige mutigen Frauen, die ihre Vergewaltiger öffentlich anklagten.

Marokko – Seit einer Woche sollen zwischen 1600 und 1800 Migranten nahe der Mittelmeerküste aufgegriffen und mit Bussen in den Süden des Landes gebracht worden sein. Sie sollen offensichtlich von der Überfahrt nach Europa abgehalten werden, während die Behörden von „besseren Lebensbedingungen“ sprechen. Menschenrechtler verurteilen die „illegale Deportation“. Migranten, die es nach Spanien geschafft haben, wollen meist nach Norden weiterziehen, werden aber oft von der französischen Polizei verhaftet und nach Spanien zurückgebracht. Die „Aquarius“ mit 141 Geretteten an Bord irrt seit Tagen auf dem Mittelmeer ohne einen Hafen zu finden.

Marokko – 200 Migranten haben es am Wochenende geschafft, den Grenzzaun von Marokko ins spanische Melilla und so in die EU zu stürmen. Früher wurden viele Flüchtige am meterhohen Zaun abgefangen. Jetzt benutzen sie Haken und mit Nägeln beschlagene Schuhe, die das Klettern erleichtern.

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