Schlagwort: Marokko

Marokko ist das letzte Land der Arabischen Liga, das mit Israel diplomatische Beziehungen aufgenommen hat. Als Teil des Geschäftes haben die USA zugestimmt, Marokkos Anspruch auf die umstrittene Region Westsahara anzuerkennen.

Ein als historisch bezeichnetes Verteidigungsabkommen mit dem Titel „Fahrplan für die Verteidigungszusammenarbeit 2020-2030 zwischen dem Königreich Marokko und den Vereinigten Staaten von Amerika“ wurde in Rabat unterzeichnet. Das Abkommen stellt die Weichen für eine umfassende Zusammenarbeit im strategisch-militärischen Bereich, bei der Beschaffung von Waffen und Ausrüstung, bei der militärischen Ausbildung in allen Bereichen sowie beim Nachrichtendienst zwischen den beiden Ländern. Für die USA ist Marokko ein wichtiger Nicht-NATO-Verbündeter.

Saadeddine Othmani hat im Vorfeld des Besuches von US-Berater, Jared Kushner, betont, dass sein Land jede Normalisierung der Beziehungen zu Israel ablehnt: „Wir lehnen jede Normalisierung mit der zionistischen Entität ab, weil sie dadurch ermutigt wird, weiter zu gehen und die Rechte der zionistischen Entität zu verletzen.“ Kushner wird auch Bahrain, Oman, Saudi-Arabien und Israel besuchen.

Marokko – Angst vor Corona, der Stillstand der spanischen Wirtschaft und ständige Polizeikontrollen drängten etwa hundert Marokkaner, nach Hause zu flüchten. Sie waren wieder auf Schleuser angewiesen; nur kostete die Rückreise das fünffache der gefährlichen Fahrt nach Spanien: statt 1000€ jetzt 5400€ pro Person. In der spanischen Nordafrika Exklave Ceuta, nur durch einen hohen Zaun von Marokko getrennt, versuchen immer wieder Geflüchtete schwimmend zurück in ihre Heimat zu gelangen, während afrikanische Migranten in den marokkanischen Wäldern unter unmöglichen Bedingungen auf eine Chance warten, diesen Zaun zu überwinden, um nach Europa zu kommen.

Marokko – Im Kampf gegen die Covid -19 hat Marokko seine Drohnenflotte ausgebaut, sie dient zur Luftüberwachung, für Durchsagen im öffentlichen Dienst und zur Desinfektion. Seit Beginn der Pandemie wurden 5.053 Krankheitsfälle gemeldet, darunter 179 Tote. Frühzeitig wurden die Grenzen geschlossen und strikte Maßnahmen ergriffen. Bei Zuwiderhandlungen gegen die Sperrmaßnahmen werden drastische Strafen fällig, bis drei Monaten Gefängnis, Geldstrafe in Höhe von 125 Dollar oder beidem. Die Polizei hat offiziellen Angaben zufolge in den letzten 6 Wochen 85.000 Personen festgenommen und 50.000 Personen strafrechtlich verfolgt.

Marokko – Mit 35 Jahren bestieg Muhammed VI 1999 den Thron mit dem Versprechen, Armut und Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und die soziale Ungleichheit zu verringern. Positive Entwicklungen waren eine gewisse Demokratisierung mit der Zulassung politischer Parteien und eine Reform des Familiencodex hat die Rechte der Frau gestärkt. Ambitiöse Großprojekte, wie eine riesige Solaranlage in der Wüste und ein Hochgeschwindigkeitszug, so wie der Ausbau der Tourismusindustrie haben jedoch nicht das Problem der Arbeitslosigkeit und der sozialen Ungleichheit gemildert. Amnesty International beMit 35 Jahren bestieg Muhammed VI 1999 den Thron mit dem Versprechen, Armut und Arbeitslosigkeit zu bekämpfen und die soziale Ungleichheit zu verringern. Positive Entwicklungen waren eine gewisse Demokratisierung mit der Zulassung politischer Parteien und eine Reform des Familienkodex hat die Rechte der Frau gestärkt. Ambitiöse Großprojekte, wie eine riesige Solaranlage in der Wüste und ein Hochgeschwindigkeitszug, so wie der Ausbau der Tourismusindustrie haben jedoch nicht das Problem der Arbeitslosigkeit und der sozialen Ungleichheit gemildert. Amnesty International beklagt regelmäßig Verstöße gegen die Presse- und Versammlungsfreiheit.klagt regelmäßig Verstöße gegen die Presse- und Versammlungsfreiheit.

Marokko – Drei Themen bestimmten den Besuch des Papstes in dem nordafrikanischen Land: der interreligiöse Dialog, besonders mit dem Islam, das Wohl der Flüchtlinge und die Brückenfunktion, die Marokko als Transitland und „Brücke zwischen Europa und Afrika“ hat. Er appellierte an alle Länder, Brücken zu bauen statt Mauern zu planen und hochzuziehen, in denen die Erbauer selbst zu Gefangenen werden. Der Papst hegt die Hoffnung, dass Marokko „ein Beispiel für Menschlichkeit“ bleibt. Das „große Migrationsproblem“ könne nur durch den Großmut aller gelöst werden

Marokko – Bis jetzt war Marokko fast nur Transitland für Westafrikaner auf dem Weg nach Europa. Immer mehr Migranten ziehen nicht mehr übers Mittelmeer; Marokko ist schon eine bessere Welt, und der Seeweg nach Europa ist immer schwieriger geworden. Ein Problem ist, dass selbst für Marokkaner die Arbeitsstellen knapp sind. Die Caritas betreut jährlich 8 – 10.000 von den etwa 50.000 illegalen Migranten. Wenn Papst Franziskus am 30./31 März Marokko besucht, wird er im Caritas Zentrum in Rabat Migranten und Helfer treffen.

Marokko – Am Fuß des Atlasgebirges unweit von Marrakesch, liegt das Jarjeer Maultier – und Eselhaus. Es sorgt sich um Esel, die nach jahrelangem Lastenschleppen in Marrakesch sich von der Arbeit zurückgezogen haben. Zugleich ist es ein Waisenhaus und Pflegezentrum für Arbeitspferde. Gegründet wurde das Projekt vor zehn Jahren von dem britischen Paar Charles Hantom und Susan Machin, beide Juristen, als sie sich nach Marokko zurückzogen. Beide sind bemüht, der lokalen Bevölkerung Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen und durch Bildung und Aufklärung den Tierschutz zu fördern.

Marokko – Von den 193 Mitgliedstaaten haben 164 dem Pakt zugestimmt, der Migrationsfragen zu regeln sucht und illegale Migration bekämpfen will. Das von manchen kritisierte Abkommen beruhe auf internationaler Zusammenarbeit, sagte UN-Generalsekretär Guterres. Es sei eine „kollektive Schande“ dass seit dem Jahr 2000 über 60.000 Migranten auf gefährlichen Fluchtwegen ums Leben kamen.

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