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Spanien und Marokko haben sich auf ein Hilfsprogramm für afrikanische Flüchtligen geeinigt. Tausenden von Afrikanern hatten in den letzten Wochen versucht, in die spanischen Enklaven in Marokko einzudringen.

Die Regierung will 1256 Moscheen schließen, deren Bauzustand bedrohlich ist. Nach dem Einsturz eines Minaretts im Februar hatte König Mohammed die Überprüfung aller 48.000 Gebetshäuser des Landes angeordnet. Historisch wichtige Moscheen werden repariert oder neu aufgebaut.

Als erstes Land in Afrika erhält Marokko eine Hochgeschwindigkeitsbahn. Sie soll die Städte Tanger, Rabat und Casablanca verbinden und die Reisezeit um über die Hälfte verkürzen. König Mohammed VI. und Präsident Sarkozy waren beim Baubeginn letzte Woche anwesend; die beiden Länder wollen sich die Kosten teilen. Später soll die Linie bis Marrakesch und Agadir ausgebaut werden. Man erwartet sechs bis acht Millionen Fahrgäste im Jahr. Die Entscheidung „hinter verschlossenen Türen“ wird vielfach kritisiert. TGV Züge seien zu teuer für ein armes Land.

Eine Gruppe von 10 Studenten, die nach Abschluss ihres Studiums vergeblich einen Arbeitsplatz suchten, hat einen kollektiven Selbstmordversuch gemacht, in dem sie Benzin tranken. Alle zehn haben überlebt. Die Proteste gegen Arbeitslosigkeit nehmen immer verzweifeltere Formen an.

Weil das Wasser immer knapper wird, drohen die Oasen des nordafrikanischen Landes zu verschwinden. Laut Umweltministerium sei einer der Gründe die Ausbeutung der Grundwasservorkommen durch den Menschen, weitere Ursachen der Bau von Golfanlagen und der Tourismus.

Auf der Suche nach einem besseren Leben machten 150 Flüchtlinge von sub-Sahara Afrika am Samstag einen massiven Ansturm auf den 6 Meter hohen Grenzzaun, der Marokko von der spanischen Enklave Melilla trennt. 50 haben es in die Stadt geschafft. 10 Migranten und zwei Polizisten wurden verletzt. Die spanische Stadt auf afrikanischem Boden ist, wie Ceuta weiter westlich, ein begehrtes Ziel, um in die EU zu gelangen ohne die riskante Fahrt auf dem Mittelmeer zu wagen.

…und der mit Rasierklingen gespickte Zaun konnten die Migranten nicht aufhalten. Am 1. Mai versuchten 800 von ihnen, den Grenzzaun der Enklave Melilla zu stürmen. Etwa 140, viele von ihnen blutend, schafften es, auf europäisches Territorium zu gelangen. Der Rest wurde von spanischen und marokkanischen Polizisten zurückgeschickt. Sie warten auf die nächste Chance. Nachdem sie sich monatelang durch die Sahara ans Mittelmeer geschleppt haben, wollen sie sich von der letzten Hürde nicht abhalten lassen. Das spanische Innenministerium kritisierte die „kämpferische Einstellung“ der Migranten.

British Airways hat die Stadt Marrakesch im Innern des Landes als neues bevorzugtes Reiseziel für 2011 gemacht. Es ist eine Stadt des Jetsets und der Ruhe, der Luxusvillen und traditionellen Riads und besonders ein Ort „der Magie, des Mythos und der Kunst“. Auch ist Marrakesch idealer Ausgangspunkt, Marokko zu erkunden.

Marokko hat 85 senegalesische Flüchtlingen, die von San Louis aus die kanarischen Inseln erreichen wollten, aufgegriffen und nach dem Senegal zurückgeschickt. Seit Jahresanfang wurden 1.200 Flüchtlinge in ihre Heimatländer abgeschoben. San Louis ist zu einem der wichtigsten Ausgangshäfen für Boote, die Migranten nach Europa schleusen, geworden.

Bei dem Absturz einer Militärmaschine im Süden des Landes nahe der Grenze zur umstrittenen West Sahara kamen 80 Menschen ums Leben. Schlechte Witterung soll der Grund für das Unglück sein.

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