Schlagwort: Kenia

Chinesische Menschenhändlerkartelle verlangen angeblich bis zu 200 000 Rand pro Kopf von der kenianischen Regierung, um ihre Bürger freizubekommen, nachdem sie mit dem Versprechen auf Jobs als Kundenbetreuer in Thailand nach Myanmar gelockt wurden. Die Kartelle rechtfertigten die geforderten Beträge damit, dass sie effektiv bis zu R110 000 für Sklaven zahlten. Trotz der Warnungen der Regierung reisen junge Kenianer weiterhin nach Myanmar, nachdem sie kolossale Summen an Anwerber für nichtexistierende Jobs in Thailand bezahlt haben. Es ist kein Geheimnis mehr, dass die Jobs in Kryptowährung und Kundenbetreuung, die angeblich in Thailand angeboten werden, in Wirklichkeit Betrugsjobs in Myanmar sind. Rekrutierer haben es auch auf Menschen aus Äthiopien und Uganda abgesehen, die verzweifelt nach Arbeit suchen.

Kenya Airways hat offiziell drei transformative Projekte zur Verbesserung der Nachhaltigkeit und der betrieblichen Effizienz gestartet: die innovative Pyro-Diesel-Anlage, die Wasseraufbereitungs- und Abfüllanlage und das neu gestaltete Msafiri-Haus. Die Pyro-Diesel-Anlage, wandelt Kunststoffabfälle in nutzbaren Dieselkraftstoff um und produziert täglich bis zu 1.000 Liter. Die Wasseraufbereitungs- und Abfüllanlage soll täglich etwa 4.500 Liter Wasser produzieren und die Kosten für den Wasserbezug um bis zu 60 % senken. Die Umwandlung des Msafiri-Hauses in ein zentrales Betriebskontrollzentrum (OCC) wird den Betrieb weiter rationalisieren und die Zusammenarbeit der Teams verbessern. Diese Initiativen sind Teil des strategischen Sanierungsplans der Fluggesellschaft, Projekt Kifaru, und stellen einen bedeutenden Schritt in Richtung einer grüneren Zukunft dar.

Tragbare Ultraschallgeräte verändern die Landschaft der medizinischen Versorgung von Müttern in den abgelegenen Dörfern Kenias und ermöglichen eine frühere Erkennung von Schwangerschaftskomplikationen. Diese wichtige Technologie verbessert die Gesundheit von Müttern und Säuglingen und gibt marginalisierten Bevölkerungsgruppen neue Hoffnung. Das im November 2020 gestartete mobile UNFPA-Ultraschallprogramm hat viele Hebammen geschult und mehr als 2 500 Frauen in den Bezirken Kajiado, Migori, Homabay und Kisii untersucht. Die Geräte werden kostenlos angeboten und helfen Hebammen, Schwangerschaftskomplikationen frühzeitig zu erkennen und das Risiko von Todesfällen bei Müttern und Säuglingen deutlich zu senken.

Das im vergangenen Jahr vorgeschlagene Projekt soll in der Stadt Kilifi – etwa 522 km südöstlich der Hauptstadt Nairobi – gebaut werden. Viele Anwohner haben sich offen gegen das Vorhaben ausgesprochen, da sie die negativen Auswirkungen des Projekts auf Mensch und Umwelt befürchten, was zu einer Reihe von Protesten führte, die zeitweise gewalttätig wurden. Muslime für Menschenrechte (MUHURI) führten den Marsch am Freitag, 11.Oktober an. In Kilifi übergaben sie dem Bezirksgouverneurs eine Petition gegen den Bau der Anlage. Der Bau des 1.000-MW-Kernkraftwerks soll 2027 beginnen und 2034 in Betrieb gehen; die Kosten belaufen sich auf 500 Milliarden kenianische Schilling (3,8 Milliarden Dollar).

Im Jahr 2025 muss Ostafrika mit höheren Weizenpreisen rechnen, da in Russland, dem Hauptlieferanten der Region, eine schlechte Ernte erwartet wird. Russland, der weltweit größte Weizenexporteur, wurde von einer schweren Dürre heimgesucht, die seine Winterernte bedroht. Es wird erwartet, dass die russische Weizenernte 2025 auf ein 11-Jahres-Tief fallen wird, was Ländern wie Kenia, das bis zu 75% ihres Weizenbedarfs aus Russland und der Ukraine importiert, Sorgen bereitet.

Starlink, der Satelliteninternetdienst von Elon Musks SpaceX, wird sein Hochgeschwindigkeitsinternetangebot auf Uganda, Kenia und Burundi ausweiten. In Kenia hat Starlink bereits den Betrieb aufgenommen und konzentriert sich auf die Bereitstellung von Hochgeschwindigkeits-Internet mit geringer Latenzzeit in unterversorgten Regionen. Es wird erwartet, dass der Dienst bis Ende 2024 in Uganda und Burundi an den Start geht, sofern die behördlichen Genehmigungen erteilt werden. Obwohl die Kosten des Starlink-Dienstes höher sind als die der lokalen Internet Service Provider (ISPs) – Privatanwender zahlen rund 110 US-Dollar pro Monat -, könnte er die Konnektivität in Gebieten mit schlechtem Internetzugang verbessern.

Die Stadt Paris will die verstorbene ugandische Olympia-Läuferin Rebecca Cheptegei ehren, indem sie eine Sportstätte nach ihr benennt. Cheptegei starb am Donnerstag in einem kenianischen Krankenhaus, in dem sie behandelt wurde, nachdem 80 % ihres Körpers bei einem Angriff durch ihren Partner verbrannt worden waren. Sie wurde 33 Jahre alt. Cheptegei nahm vor weniger als einem Monat an den Olympischen Spielen in Paris im Marathonlauf der Frauen teil und belegte den 44. Nach Angaben von UN Women, der Agentur zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter, und des UN-Büros für Drogen- und Verbrechensbekämpfung wird im Durchschnitt alle 11 Minuten irgendwo auf der Welt eine Frau oder ein Mädchen von einem Intimpartner oder Familienmitglied getötet. Vier von zehn Frauen oder schätzungsweise 41 % der verheirateten oder in einer Beziehung lebenden Kenianerinnen haben körperliche oder sexuelle Gewalt durch ihren derzeitigen oder letzten Partner erlebt, so die Kenya Demographic and Health Survey 2022.

Mehr als 150 Schüler befanden sich im Schlafsaal, der Hillside Endarasha Academy in Nyeri einem Grundschulinternat, etwa 150 km von Nairobi entfernt, als ein Feuer ausbrach. 17 Jungen wurden getötet, 14 verletzt und 70 werden noch vermisst. Die Schule befindet sich in einer abgelegenen Gegend. Die Feuerwehr wurde durch schlechte Straßen aufgehalten, aber die Anwohner eilten herbei und versuchten, die Jungen zu retten.

Kipini, ein idyllisches Küstendorf, an der Mündung des längsten kenianischen Wasserwegs, des Tana-Flusses, der in den Indischen Ozean fließt, befindet sich in einer existenziellen Krise, da der steigende Meeresspiegel das Land immer mehr verschlingt. Einst ein malerischer Ort, der mit seinen unberührten Stränden und luxuriösen Unterkünften Touristen anlockte, ist Kipini nun Zeuge des unaufhaltsamen Vormarschs des Indischen Ozeans, der Häuser, Geschäfte und sogar Leben verschlingt.

Die kenianischen Behörden sind so besorgt über die Belästigung, die von den indischen Hauskrähen ausgeht, dass sie angefangen haben, in Watamu und Malindi Gift auszulegen, um das Vordringen der Krähen nach Nairobi zu stoppen. Diese Vögel, die Touristengebiete überfallen, Wildtiere jagen und Geflügelfarmen angreifen, stammen aus Indien und benutzen oft Handelsschiffe für ihre Reisen. Es wird angenommen, dass die Krähen um 1890 absichtlich nach Ostafrika eingeführt wurden, um ein wachsendes Abfallproblem auf dem Sansibar – Archipel zu lösen, und sich von dort aus verbreitet haben.

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