Schlagwort: Kamerun

Der Jesuitenpater Meinard Hebga ist in Paris gestorben. Er wurde bekannt durch seine Schriften über afrikanische Philosophie. Seine Dienste als Exorzist wurden von vielen Menschen in Anspruch genommen.

Der südkoreanische Konzern Kocam Global Mining Grouphat hat die Rechte zur Suche nach Gold- und Schwefelvorkommen in Kamerun erlangt. Kocam darf an drei Stellen im Osten sowie im Norden des Landes nach Vorkommen suchen. Dazu will man 6,2 Mio. US Dollar investieren.

Das Austauschprogramm „Weltwärts“ besteht schon mehrere Jahre, aber die Bewegung war immer nach Süden, Deutsche ins Ausland. Im Februar 2014 startete das „Süd-Nord“ Projekt, so dass junge Menschen aus Entwicklungs- und Schwellenländern in Deutschland Erfahrungen sammeln und einen möglichen Beruf kennen lernen. „Weltwärts“ trägt Reise- und Versicherungskosten und gibt ein kleines Taschengeld. Die jungen Menschen werden in sozialen und Umwelt Projekten eingesetzt. Eine Kamerunerin in einer Wiesbadener Kita bessert im Austausch mit den Kindern ihre Deutschkenntnisse auf. Sie hat ihren Traumberuf schon gefunden.

Nach dem neuen Abkommen zwischen Kamerun und der EU darf kein illegal geschlagenes Tropenholz nach Europa kommen. Ähnliche Vereinbarungen zum Schutz des Regenwaldes gibt es schon mit dem Kongo und Ghana. Auch mit Liberia und Gabun wird verhandelt, sowie mit asiatischen Ländern wie Indonesien, Malaysia und Vietnam. Ab Mitte 2012 muss für jede Holzlieferung in die EU eine Genehmigung vorliegen, die die legale Herkunft nachweist.

500 Beamte stehen unter Anklage monatlich den Staat um 2 Mio. Dollar für illegitime Ausgaben und Gehälter für nicht existierende Arbeiter betrogen zu haben.

Papst Benedikt XVI ernannte Jero Pioppo zum Vatikan Botschafter für die beiden westafrikanischen Länder Kamerun und Äquatorialguinea.

Der kamerunische Sprecher der Umweltorganisation Guy Bertrand beschwerte sich, dass wegen der wachsenden Palmölplantagen des Agro-Industriekonzerns Socapalm Menschen von ihrem Land vertrieben werden. Die ausgehandelten Jobs für verlorenes Land sind kaum spürbar, weil die lokale Bevölkerung meist nur als Plantagearbeiter angeworben wird, ohne Rechte und soziale Absicherung.

Die 7-köpfige Familie, drei Erwachsene und vier Kinder, die im Februar beim Besuch des Waza-Nationalparks im Norden von Kamerun entführt wurde, ist wieder frei, wohlauf und zurück in Frankreich. Die Islamistengruppe Boko Haram hatte sich zur Entführung bekannt und die Familie wahrscheinlich in Nigeria gefangen gehalten. Wie sie frei kam, ist nicht bekannt. Es soll kein Lösegeld bezahlt worden sein. Boko Haram hatte wohl die Freilassung von in Frankreich und Kamerun inhaftierten Islamisten gefordert.

Der als „Vater der afrikanischen Befreiungstheologie“ bekannte Theologe Jean-Marc Ela starb am 25.12. 2008 nach schwerer Krankheit in seinem Exil in Kanada. In seinen theologischen Überlegungen reflektierte er sowohl die kulturelle als auch die politische Dimension der Evangelisierung. Nach Morddrohungen 1995 sein Heimatland wanderte er nach Kanada aus. Sein bekanntestes Werk ist „Gott befreit – Neue Wege afrikanischer Theologie“

In Douala haben Bulldozer ganze Straßenzüge niedergerissen, um Platz für neue Verkehrswege zu schaffen. Die Stadtverwaltung behauptet, dass die Gebäude illegal errichtet wurden und zahlt keine Kompensation.

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