Schlagwort: Kamerun

500 Beamte stehen unter Anklage monatlich den Staat um 2 Mio. Dollar für illegitime Ausgaben und Gehälter für nicht existierende Arbeiter betrogen zu haben.

Papst Benedikt XVI ernannte Jero Pioppo zum Vatikan Botschafter für die beiden westafrikanischen Länder Kamerun und Äquatorialguinea.

Der kamerunische Sprecher der Umweltorganisation Guy Bertrand beschwerte sich, dass wegen der wachsenden Palmölplantagen des Agro-Industriekonzerns Socapalm Menschen von ihrem Land vertrieben werden. Die ausgehandelten Jobs für verlorenes Land sind kaum spürbar, weil die lokale Bevölkerung meist nur als Plantagearbeiter angeworben wird, ohne Rechte und soziale Absicherung.

Die 7-köpfige Familie, drei Erwachsene und vier Kinder, die im Februar beim Besuch des Waza-Nationalparks im Norden von Kamerun entführt wurde, ist wieder frei, wohlauf und zurück in Frankreich. Die Islamistengruppe Boko Haram hatte sich zur Entführung bekannt und die Familie wahrscheinlich in Nigeria gefangen gehalten. Wie sie frei kam, ist nicht bekannt. Es soll kein Lösegeld bezahlt worden sein. Boko Haram hatte wohl die Freilassung von in Frankreich und Kamerun inhaftierten Islamisten gefordert.

Der als „Vater der afrikanischen Befreiungstheologie“ bekannte Theologe Jean-Marc Ela starb am 25.12. 2008 nach schwerer Krankheit in seinem Exil in Kanada. In seinen theologischen Überlegungen reflektierte er sowohl die kulturelle als auch die politische Dimension der Evangelisierung. Nach Morddrohungen 1995 sein Heimatland wanderte er nach Kanada aus. Sein bekanntestes Werk ist „Gott befreit – Neue Wege afrikanischer Theologie“

In Douala haben Bulldozer ganze Straßenzüge niedergerissen, um Platz für neue Verkehrswege zu schaffen. Die Stadtverwaltung behauptet, dass die Gebäude illegal errichtet wurden und zahlt keine Kompensation.

Nach Angaben des Welternährungsprogramm sind eine viertel Million Menschen im Nord des Kamerun auf Nahrungsmittelhilfe angewiesen.

Eine Verfassungsänderung, die dem Präsidenten eine unbefristete Amtszeit gewährt, soll diese Woche vom Parlament verabschiedet werden.

Nach der Geiselnahme auf einem Öltanker des Konzerns Total vor der Küste Kameruns fordern nun die Rebellen Verbesserungen der Lebensbedingungen auf der ölreichen Halbinsel Bakassi. Sie drohen, die Geiseln zu töten falls Militär eingesetzt wird. Bakassi wurde im August von Nigeria an Kamerun übergeben. Man vermutet im Golf von Guinea bis zu 10 % der weltweiten Öl- und Gasvorkommen.

„Le Président“, die neueste Produktion des Filmemachers Jean-Pierre Bekolo, erzählt die Geschichte eines Greises, der nach 42 Jahren amtsmüde in einem stagnierten Land regiert. Da der Film eine Parodie des kamerunischen Staatschefs Biyah ist, der seit 30 Jahren an der Macht klebt, darf er als politisch gefährlich im Land seiner Herkunft nicht gezeigt werden. Dafür aber in Paris und Berlin.

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