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Die ersten Empfänger von kostenlosem Getreide aus Russland in etwa einer Woche - jeweils 25 000 Tonnen - werden Somalia und Burkina Faso sein. Die Beziehungen zwischen Russland und Somalia haben sich verstärkt. Im Juli gewährte Russland dem ostafrikanischen Land einen Schuldenerlass von bis zu 13 Mrd. USD. Außerdem bot Russland an, die somalische Armee mit militärischer Ausrüstung für den Kampf gegen den Terrorismus zu versorgen. Weiter auf der Liste der Begünstigten stehen: die Zentralafrikanische Republik, Eritrea, Mali und Simbabwe (zusammen 200 000 Tonnen). Die für Simbabwe vorgesehene Lieferung etwa Ende des Jahres ist groß genug, um den Markt, auf dem Südafrika ein wichtiger Lieferant ist, erheblich zu verzerren.

Libysches Wüstenglas ist eine seltene und rätselhafte Art von Naturglas, das in der Großen Sandmeerwüste gefunden wird. Es ist bekannt für seine Schönheit, Seltenheit und sein Geheimnis. Sein Ursprung ist seit Jahrzehnten umstritten; nun ergaben jüngste Forschungen, dass das libysche Wüstenglas durch den Einschlag eines Meteoriten auf der Erdoberfläche entstanden ist. Das Glas ist etwa 29 Millionen Jahre alt und enthält kleine Mineralien namens Zirkoniumoxide (ZrO2), die sich nur bei hohen Temperaturen und hohem Druck bilden können. Diese Entdeckung ist ein deutlicher Beweis für den Ursprung des Glases durch einen Meteoriteneinschlag, aber der genaue Ort des ursprünglichen Kraters bleibt ein Rätsel.

Präsident Lazarus Chakwera hat für sich und seine ganze Regierung alle internationalen Reisen ausgesetzt, um Geld zu sparen. Alle Minister, die zurzeit im Ausland sind, sollen unverzüglich zurückkommen. Es geht darum, in der akuten Knappheit Ausgaben zu kürzen. Malawi soll seinen Kwacha um 44% abwerten, um weitere Hilfe von der Weltbank zu erhalten. Die Maßnahme soll bis März 2024 in Kraft bleiben. So wird Chakwera im November/ Dezember auch nicht zum Klimagipfel COP 28 nach Dubai reisen können.

Die Wahlkommission des Landes teilte am Freitag mit, dass der 78-jährige Boakai, ein ehemaliger Vizepräsident, nach Auszählung fast aller Stimmen einen knappen Sieg mit 50,9 % der Stimmen gegenüber 49,1 % von Weah errungen hat. Weah, der amtierende Präsident, in einer Ansprache an die Nation sagte: "Das liberianische Volk hat gesprochen und wir haben seine Stimme gehört ….Ich fordere Sie auf, meinem Beispiel zu folgen und das Ergebnis der Wahlen zu akzeptieren".

Wegen eines Choleraausbruchs, der im ganzen Land Dutzende von Menschenleben forderte, wurde in der Hauptstadt Harare der Notstand ausgerufen. Harare, eine Stadt mit 1,5 Millionen Einwohnern, wurde von Cholera schwer getroffen. Dieser Ausbruch geschieht auf dem Höhepunkt der Wirtschaftskrise des Landes. Die meisten öffentlichen Krankenhäuser sind aufgrund von Medikamentenknappheit und der Abwanderung von Gesundheitspersonal geschlossen. Es werden Vergleiche mit dem Jahr 2008 gezogen, als die Cholera in Simbabwe mindestens 4.000 Menschenleben forderte und wenigstens 100.000 Menschen erkrankten.

Umweltlobbygruppen fordern, dass Banken und andere Geldgeber ihre Unterstützung für das 20 Milliarden Dollar teuren Flüssigerdgas-Terminal von TotalEnergies in Mosambik zurückziehen sollen. Das französische Energieunternehmen bereitet sich darauf vor, das größte ausländische Direktinvestitionsprojekt Afrikas neu zu starten. Die niederländischen Gesetzgeber bestehen darauf, dass sie zu Sicherheits- und Menschenrechtsfragen konsultiert werden, bevor sie eine Kreditgarantie in Höhe von 1,06 Mrd. USD für das seit April 2021 blockierte Projekt genehmigen könnten. Aktivisten warnen davor, dass das Projekt den Klimawandel verschärfen und Menschenrechtsverletzungen in dem verarmten Land im südlichen Afrika fördern könnte.

Bei der Stichwahl liegt nach 85 % der ausgezählten Stimmen der Oppositionskandidat Joseph Boakai 50,6% leicht vor Präsident George Weah49,4%.  

Der internationale Flughafen Dr. António Agostinho Neto (AIAAN) in der Gemeinde Bom Jesus, Stadtbezirk Icolo e Bengo, Provinz Luanda, wurde am 10. November 2023, durch den Präsidenten der Republik, João Lourenço, eröffnet.Die neue Flughafeninfrastruktur im Wert von 2,8 Milliarden US-Dollar erstreckt sich über eine Fläche von 1.324 Hektar und kann ein Frachtaufkommen von 130.000 Tonnen/Jahr aufnehmen. Erwartet werden 15 Millionen Passagiere pro Jahr, davon 10 Millionen auf internationalen Flügen und fünf Millionen auf Inlandsflügen. Der Flughafen verfügt über zwei parallele Start- und Landebahnen und ist für die Abfertigung von B747- und A380-Flugzeugen ausgelegt. Im Rahmen des Baus des Flughafens wurden Anbindung an den öffentlichen Verkehr durch Züge und Busse geschaffen, und zwar durch den Bau neuer Bahnhöfe in Bungo, Musseques, Viana und Baia. Mit dem Flughafen hofft Angola, den Export von Produkten wie Gemüse, tropischen Früchten, Meeresfrüchten, Fisch und anderen durch den Frachtverkehr zu steigern. Es wird erwartet, dass diese Flughafeninfrastruktur mehr Touristen und Geschäftsreisende anlockt und die Steuereinnahmen des Landes, insbesondere aus dem Tourismussektor, erhöht.

Den Kenianern wurde ein Sonderurlaub gewährt, um 100 Millionen Bäume zu pflanzen. Dies ist Teil des Ziels der Regierung, innerhalb von 10 Jahren 15 Milliarden Bäume zu pflanzen. Die Regierung stellt rund 150 Millionen Setzlinge in öffentlichen Baumschulen zur Verfügung, damit diese auf ausgewiesenen öffentlichen Flächen gepflanzt werden können. Jeder wird auch aufgefordert, mindestens zwei Setzlinge zu kaufen, um sie auf ihrem eigenen Land zu pflanzen und so, das 100-Millionen-Ziel zu erreichen. Die Initiative soll dazu beitragen, den Klimawandel zu bekämpfen.

Ein plötzlicher und heftiger Hagelsturm hat am Montagabend mehrere Teile von Johannesburg heimgesucht, Autobahnen blockiert und Gärten, Fahrzeuge, Parkplätze, Gebäude, Straßen und anderes Eigentum beschädigt. Die Hagelkörner seien "so groß wie Golfbälle" gewesen.

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