Schlagwort: Republik Zentralafrika

Die wichtigsten Religionsgemeinschaften des Landes haben formell eine Plattform ins Leben gerufen, die den Frieden des Landes stärken, den sozialen Zusammenhalt fördern und den Aufbau eines geeinten, prosperierenden Tschad verwirklichen soll. Scheich Abdadayim Abdallah Ousman unterzeichnete für den Nationalen Rat für Islamische Angelegenheiten (CNAIT), Erzbischof von N’Djamena, Edmond Djitangar Goetbé für die katholische Bischofskonferenz und Generalsekretär Tao Élysée für die Vereinigung/Allianz der evangelischen Kirchen und Missionen (EEMET). Strukturell soll es 13 feste Mitglieder (5 Muslime, 4 Katholiken, 4 Protestanten) geben.

Das Moschee-Mausoleum des Herrschers des Mamluk-Sultanats wurde nach jahrelanger Restaurierung in Kairo wiedereröffnet. Die Arbeiten, die zwischen Oktober 2022 und November 2024 durchgeführt wurden, umfassten Reparaturen am äußeren Mauerwerk und an der Kuppel. Das Mausoleum von Sultan al-Ashraf Qaytbay ist an die Qaytbay-Moschee angebaut, einen Komplex, der aus dem Jahr 1474 stammt.

Ein Affe mit auffälligen rosa-orangefarbenen Lippen und einem schwarzen Gesicht, der in den Wäldern der Demokratischen Republik Kongo lebt, wurde als neue Art bestätigt. Das Forschungsteam, aus der DR Kongo, den USA und Deutschland, gab dem Tier den lateinischen Namen Colobus congoensis, um die natürliche Vielfalt des Landes zu würdigen. Er gehört zur größeren Gruppe der Colobus-Affen. Dabei handelt es sich um bedeutende afrikanische Affenarten, die keine Daumen haben. Den Einheimischen waren die Affen bekannt und sie nannten sie Likweli.

Alle ghanaischen Staatsbürger und im Land ansässigen Ausländer müssen einen biometrischen Personalausweis aus Kunststoff bei sich tragen, die „Ghana Card“.  Alle Unternehmen und sonstigen Einrichtungen müssen nun gemäß neuen Vorschriften, einen biometrischen App-Scanner zur Überprüfung der nationalen Personalausweise verwenden. Es ist nun strafbar, eine Ghana Card zum Zweck einer Transaktion zu fotokopieren oder visuell zu überprüfen. Organisationen, die weiterhin Fotokopien oder visuelle Ausweiskontrollen verwenden, riskieren Geldstrafen von bis zu 24.000 ghanaischen Cedi (etwa 2.100 US-Dollar). Einzelpersonen müssen mit Geldstrafen von bis zu 6.000 ghanaischen Cedi (etwa 525 US-Dollar oder 390 Pfund) rechnen.

Eines der ehrgeizigsten Energieinfrastrukturprojekte Afrikas wurde nun endlich genehmigt. Die westafrikanischen Staats- und Regierungschefs haben die lang erwartete Atlantik-Gaspipeline (AAGP) zwischen Nigeria und Marokko offiziell gebilligt. Die riesige, 6.000 km lange Pipeline wird entlang der Atlantikküste von 14 afrikanischen Staaten verlaufen und nigerianisches Gas nach Marokko transportieren, bevor es über Spanien an das bestehende europäische Gasnetz angeschlossen wird. Der Baubeginn ist für 2028 vorgesehen, die Gesamtkosten werden auf 25 Mrd. US-Dollar geschätzt. Das Projekt markiert eine Abkehr von den derzeitigen Modellen, bei denen Gas in der Regel aus afrikanischen Ländern gefördert, im Ausland raffiniert und verarbeitet und dann zum drei- oder vierfachen Preis zurück nach Afrika geliefert wird. Über 300 Millionen Menschen sollen entlang der Route mit sauberer Energie versorgt werden.  

Täglich kommen zwischen 100 und 300 Menschen zum malawischen Konsulat in Johannesburg, in der Hoffnung, nach ihrer Flucht vor der gegen Einwanderer gerichteten Gewalt in Südafrika einen Transport in ihre Heimat zu erhalten. Die Menschenmenge ist mittlerweile auf etwa 1.000 angewachsen. Die malawische Regierung hat zwar angekündigt, bei der Rückführung zu helfen, doch die Aktion wird größtenteils von Freiwilligen und privaten Spendern getragen. Auch die Versorgung mit Lebensmitteln, Wasser und medizinischer Versorgung wird fast ausschließlich von Organisationen und lokalen Freiwilligen gewährleistet. Ein Vertreter des malawischen Konsulats erklärte, man werde weiterhin mit der südafrikanischen Regierung und lokalen Organisationen zusammenarbeiten, um die Rückführung zu erleichtern.

Ein von der Universität Cambridge veröffentlichter Bericht beschreibt, wie die dschihadistische Gruppe seit 2023 künstliche Intelligenz einsetzt, um ihre Fähigkeit zur Durchführung von Terroranschlägen zu verbessern. Die Dschihadisten begannen bereits 2023 mit dem Einsatz von KI, nur wenige Monate nach der Veröffentlichung von ChatGPT im November 2022. Verschiedene Fraktionen von Boko Haram richteten rasch eigene, auf KI spezialisierte Einheiten ein. Ausgestattet mit eigenen KI-Abonnements waren es diese Einheiten, die auf Informationsanfragen verschiedener Kämpfer reagierten. Über diese Einheiten fragten Kämpfer nach – und erhielten – von KI generierte Ratschläge dazu, wie sie neue, bei ihren Angriffen erbeutete Waffen einsetzen, Sprengsätze, die per Drohne abgeworfen werden, verbessern oder sogar bevorstehende Überfälle besser planen könnten. KI-Chatbots sind nicht nur ein Propagandainstrument für gewalttätige Extremisten, sondern helfen auch beim Bau von Bomben und bei der Angriffsplanung, wie neue Forschungsergebnisse zeigen.

Die Trump-Regierung verhindert, dass US-Bürger in der Demokratischen Republik Kongo mit Linienflügen in die USA reisen. Die Anordnung, die auf der Grundlage einer als „Title 49“ bekannten Befugnis im Verkehrsbereich erlassen wird, sieht vor, dass US-Bürger im Kongo oder solche, die das Land kürzlich verlassen haben, auf eine „Do-not-board“-Liste gesetzt werden, bis sie mindestens 21 Tage in einem Drittland verbracht haben. Die neuen Beschränkungen werden angesichts eines sich ausbreitenden Ebola-Ausbruchs verhängt, der sich bereits auf mehrere Provinzen im Kongo ausgeweitet hat.

Die Republik Kongo hat die russisch-orthodoxe Kirche offiziell auf ihrem Staatsgebiet anerkannt. Damit breitet sich die russisch-orthodoxe Kirche (ROK) weiter auf dem afrikanischen Kontinent aus. Erst Anfang des Jahres erhielt sie im Nachbarland Kamerun ihre Zulassung. Durch die Expansion widersetze die ROK sich den Regeln der Orthodoxie. Der afrikanische Kontinent untersteht traditionell dem griechisch-orthodoxen Patriarchat von Alexandria.

Die fünf staatlichen Universitäten in Malawi haben ihre Studiengebühren verdoppelt, nachdem die Regierung eine Erhöhung um 100 % als Sofortmaßnahme zur Bewältigung der sich verschärfenden Finanzkrise im Hochschulsektor genehmigt hatte. Die Gebührenerhöhung hat bei Studierenden und Eltern, die ohnehin schon mit den steigenden Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben, Besorgnis ausgelöst und wird den Druck auf das staatliche Studienkreditprogramm erhöhen, dessen Reichweite zu erweitern und die Auszahlung der Mittel zu beschleunigen.

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