Täglich kommen zwischen 100 und 300 Menschen zum malawischen Konsulat in Johannesburg, in der Hoffnung, nach ihrer Flucht vor der gegen Einwanderer gerichteten Gewalt in Südafrika einen Transport in ihre Heimat zu erhalten. Die Menschenmenge ist mittlerweile auf etwa 1.000 angewachsen. Die malawische Regierung hat zwar angekündigt, bei der Rückführung zu helfen, doch die Aktion wird größtenteils von Freiwilligen und privaten Spendern getragen. Auch die Versorgung mit Lebensmitteln, Wasser und medizinischer Versorgung wird fast ausschließlich von Organisationen und lokalen Freiwilligen gewährleistet. Ein Vertreter des malawischen Konsulats erklärte, man werde weiterhin mit der südafrikanischen Regierung und lokalen Organisationen zusammenarbeiten, um die Rückführung zu erleichtern.