Schlagwort: Mosambik

Ein hochrangiges regionales Treffen zum Schutz indigener Wälder fand statt unter dem Motto „Für eine nachhaltige und integrierte Bewirtschaftung der Miombo-Wälder zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel und zum Schutz des Großen Sambesi“. Es gipfelte in der Verabschiedung der Maputo-Erklärung über die nachhaltige Bewirtschaftung und den Schutz indigener Wälder, einer länderübergreifenden Erklärung von neun afrikanischen Ländern zum Schutz und zur Erhaltung der Miombo-Wälder entlang des Sambesi-Beckens und als Beitrag zur Bekämpfung der #AfricaClimateCrisis. Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) ist an dem Projekt beteiligt. Siehe Info

In der Provinz Cabo Delgado wurden mehr als 600 Geiseln vom ruandischen- und mosambikanischen Militär und den Streitkräften der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC) befreit. Die Freilassung ist die Folge von Offensivoperationen, die Terroristenstützpunkte im Catupa-Wald nordöstlich des Bezirks Macomia, zerstört haben. Die Terroristen des Islamischen Staates (IS-MOZ) waren gezwungen, in die Ortschaften Nkoe und Nguida im selben Distrikt zu fliehen, da sie noch immer von den gemeinsamen Kräften verfolgt werden. Trotz dieser Aktion nehmen die Anschläge und Übergriffe zu und viele Menschen müssen aus der Region fliehen.

Malawi hat mit der Repatriierung mosambikanischer Flüchtlinge begonnen, die durch den Tropensturm Ana vertrieben worden waren. Mindestens 70 Menschen kamen durch den Wirbelsturm ums Leben, Tausende von Häusern wurden beschädigt, Brücken stürzten über angeschwollene Flüsse, rissen Vieh, Autos und deren Insassen mit sich und zerstörten Felder.  Mehr als 8 000 Menschen flohen nach Malawi. Ein Teil der Flüchtlinge wird per Boot zurückgeführt, während die Regierung von Mosambik 3 Busse für die Rückführung zur Verfügung gestellt hat.

Bei dem Prozess geht es um mehr als 2,7 Mrd. USD an nicht offengelegten Staatsschulden – Geld, das die Regierung für den Aufbau einer hochentwickelten Thunfischindustrie geliehen hatte, um Trawler und militärische Patrouillenboote zu kaufen, das aber angeblich zu einem großen Teil an korrupte Beamte abgezweigt wurde. Zu den Angeklagten gehören Ndambi Guebuza, der Sohn des ehemaligen Präsidenten Armando Guebuza, und 18 weitere Personen. Sie wurden wegen Erpressung, Veruntreuung und Geldwäsche angeklagt. Das Urteil sollte eigentlich am 1. August gesprochen werden, wurde aber auf den 30. November verschoben. Der Prozess begann im August letzten Jahres auf dem Gelände eines Hochsicherheitsgefängnisses am Rande der Hauptstadt Maputo.

Die UN-Generalversammlung hat Mosambik für eine im Januar beginnende 2jährige Amtszeit zum nicht-ständigen Mitglied des UN-Sicherheitsrats gewählt. Weitere gewählte Länder sind Ecuador, Japan, Malta und die Schweiz. Sie ersetzen Indien, Irland, Kenia, Mexiko und Norwegen.

In einem Naturschutzabkommen zwischen Südafrika und dem Mangrovenwiederaufforstungs-Spezialisten „Blue Forest“ sollen etwa hundert Millionen Bäume in Mosambiks schwindenden Mangroven, besonders im Sofala-Delta, gepflanzt werden. Naturereignisse und die wachsende Bevölkerung sind für die Abholzung verantwortlich. Jetzt soll massiv gepflanzt werden, um die Auswirkung von Klimawandel, Zyklonen und Überschwemmungen zu mildern. Neben dem Küstenschutz kann das Projekt etwa 200.000 Tonnen Co2 pro Jahr ausgleichen, so viel wie das gleiche Areal von Amazona-Regenwald. Der Gründer von „Blue Forest“ erklärte auch, dass der Erlös aus dem Verkauf von Kohlenstoffprojekten die Kosten des Projekts decken könnte.

Zyklon „Gombe“ hat, mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 200 Stundenkilometern und starken Regenfällen, in Mosambik mindestens zwölf und in Malawi fünf Menschen getötet und mehr als 3000 Häuser zerstört. Mehr als 580.000 Menschen sind betroffen.7.000 Schulen, 750 Gesundheitseinrichtungen, 77 Brücken, 15 Straßenabschnitte und andere grundlegende Infrastrukturen sind beschädigt.  Die Elektrizitätsgesellschaft Mosambiks erklärte, dass 20 Bezirke ohne Strom seien, wovon etwa 300.000 Menschen betroffen seien. Laut dem Nationalen Institut für Risikomanagement in Mosambik war „Gombe“ stärker als der Zyklon „Idai“, der heftigste Sturm jemals, der das Land 2019 verwüstet hatte. „Glücklicherweise hatte er nicht dieselben Auswirkungen. März /April ist die sommerlichen Zyklon-Saison im südöstlichen Afrika.

Südafrika entsendet neue Truppen und gepanzerte Fahrzeuge in die nördliche Provinz Cabo Delgado. Der Einsatz, unter der Bezeichnung SAMIM (Southern African Development Community Mission in Mozambique) ist Teil der militärischen Intervention der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC), die im Juli letzten Jahres begann. Mehr als 3.000 Soldaten der SADC und Ruandas wurden nach Mosambik entsandt, um gegen Aufständische zu kämpfen, die mit dem Islamischen Staat in Verbindung stehen. Der Konflikt hat mehr als dreitausend Menschenleben gefordert und 800.000 Menschen vertrieben

Heftige Regenfälle mit Gewittern und starken Winden, die 24 Stunden anhielten, haben im Süden des Landes eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Fünf  Menschen wurden durch Blitze getötet, weitere 15 schwer verletzt. Etwa 5000 Häuser wurden zerstört und 6 Gesundheitszentren überflutet. Die mosambikanische Katastrophenschutzbehörde hat die Bevölkerung gewarnt, dass in der laufenden Regen – und Wirbelsturm Saison fast 400,000 Menschen in der Provinz von Überschwemmungen betroffen werden könnten und hat bereits Boote, Lebensmittel, Zelte und Decken in das Gebiet geschickt.

Präsident Ghazouani von Mauretanien ist mit leichten Symptomen positiv auf Covid-19 getestet Mauretanien meldete am Montag 490 neue Coronavirus-Fälle, die höchste Tageszahl seit Ausbruch der Pandemie. In dem westafrikanischen Land wurden bisher 862 Todesfälle durch Covid-19 unter den 4,6 Millionen Einwohnern gemeldet, mehr als 2,3 Millionen Impfdosen wurden verabreicht. Die Infektionsrate liegt bei 0,9% = 43.497 Infektionen. Mosambiks Präsident Filipe Nyusi und seine Frau Isaura sind positiv auf Covid-19 getestet worden und befinden sich in Isolation. Die Zahl der Coronavirus-Infektionen in Mosambik hat ihren Höhepunkt erreicht.  Insgesamt wurden während der Pandemie über 2 000 Covid-19-bedingte Todesfälle und 196 000 Infektionen verzeichnet, die Infektionsrate ist 0,6% . Botswanas Präsident Mokgweetsi Masisi befindet sich in Selbstisolierung, nachdem er bei einem Routinetest positiv auf Covid-19 getestet wurde. Botswana hat 71 % seiner Bevölkerung von rund 1,3 Millionen Menschen vollständig geimpft. Bislang wurden 222.053 COVID-19 Infektionen erfasst, bei 2.452 Todesfällen (Stand: 04.01.2022). Dies entspricht einer Infektionsrate von 9,26% sowie eine Todes- bzw. Letalitätsrate von 1,10%. Im Dezember musste Südafrikas Präsident Cyril Ramaphosa sich wegen Covid-19 in Behandlung geben Sein Stellvertreter führte die Amstgeschäfte weiter. In Südafrika wurden bislang 3.483.590 COVID-19 Infektionen erfasst, bei 91.451 Todesfällen an oder mit Corona (Stand: 05.01.2022). Dies entspricht einer Infektionsrate von 5,80% sowie eine Todes- bzw. Letalitätsrate von 2,63%.

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