Schlagwort: Marokko

Marokko – Sturzfluten im wüstenähnlichen Süden des Landes, am Fuße der Anti-Atlas Berge, haben bereits 32 Todesopfer gefordert. Häuser wurden zerstört, Autos weggeschwemmt und ganze Straßenzüge abgeschnitten, auch im Touristenzentrum Marrakesch. In der Stadt Guelmim kamen 24 Menschen um, als eine Sturzflut durch das trockene Flussbett rauschte.

Marokko – Aus Angst vor der Ebola-Epidemie hatte Marokko um eine Verschiebung der Spiele auf 2016 gebeten. Aber die Caf besteht darauf, dass die Africa Cup of Nations wie geplant vom 17. Januar bis 8. Februar 2015 stattfinden soll. Marokko wurde vom Turnier ausgeschlossen. Mehrere andere Länder sind an der Ausrichtung interessiert.

50 junge Frauen sind in Rabat zu Predigerinnen ernannt worden. Hinter der Ernennung, die einem Traditionsbruch im Islam nahekommt, steht König Mohammed VI.. Ihm ist es wichtig, dass die Moslems des Landes weniger anfällig für Fundamentalismus werden.

Eine Machbarkeitsstudie, die die Möglichkeit eines Tunnel zwischen Afrika und Europa untersucht, steht vor dem Abschluss. Sollte das Projekt verwirklicht werden, könnten 2025 Züge durch einen 40 km langen Tunnel 300 m unter dem Mittelmeer zwischen Marokko und Spanien verkehren.

!7 Christen, darunter auch Bürger aus der Schweiz, aus Guatemala und Südafrika, wurden von der marokkanischen Polizei verhaftet. Sie werden beschuldigt, auf einem geheimen Treffen geplant zu haben, Muslime für das Christentum zu gewinnen. Ausländische Missionare unter ihnen sollen ausgewiesen werden. Das Schicksal der Marokkaner ist ungewiss.

Papst Benedikt hat den 54-jährigen Erzbischof Dominique Mamberti zum neuen ‚Aussenminister‘ des Vatikans ernannt. Er wurde in Marokko geboren und war Nuntius in Sudan und Eritrea.

Wieder versuchten Hunderte Flüchtlinge, in die spanische Enklave Ceuta einzudringen, doch die marokkanischen Sicherheitskräfte hielten den Ansturm auf. Einige, die durch einen Sprung ins Meer entkommen wollten, ertranken. In nur zwei Tagen haben italienische Marineschiffe über 1,100 Migranten von neun Booten gerettet und nach Sizilien gebracht.

Wieder haben etwa 150 verzweifelte Menschen versucht, in die spanische Enklave Melilla einzudringen, um von dort nach Europa zu kommen. 60 von ihnen gelang das Erklettern des 6 Meter hohen Grenzzauns. 7 wurden verletzt. Menschenrechtsgruppen vermuten, dass sich etwa 25,000 illegale Migranten in Marokko aufhalten, viele in der Nähe der Grenze zu Melilla und Ceuta, da beide Territorien Landgrenzen nach Europa haben.

Als Reaktion gegen Medienberichte über die Willkür der spanischen Polizei gegen Migranten haben Demonstranten die Zufahrt zur Enklave Melilla blockiert.

In Casablanca protestierten 10,000 Menschen gegen die von König Mohamed VI. angekündigten Verfassungsänderungen. Sie seien nur minimale Lockerungen seiner absoluten Macht. Der König will weiterhin totale Kontrolle über Sicherheit, Außenpolitik und Religionsfragen behalten. Neben einem veralteten politischen System ist das Land mit ernsten wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert, besonders mit hoher Arbeitslosigkeit und steigender Armut.

Länder