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Marokko – Eine Veranstaltung in Düsseldorf am Wochenende mit Zeitzeugenberichten und Demonstrationen vor den Konsulaten von Marokko und Spanien soll an die Katastrophe in der spanischen Exklave Ceuta erinnern, wo am 6. 2. 2014 Migranten auf der Flucht vor der Polizei ins Meer sprangen und ertranken. Auch will man auf die Misere der schätzungsweise 20 -30,000 Menschen aus sub-Sahara Afrika aufmerksam machen, die in den Städten und Wäldern Marokkos gestrandet sind und immer noch hoffen, eines Tages den Grenzzaun nach Ceuta zu überwinden. Ihre Lebensbedingungen sind unerträglich, und seit dem Terroranschlag auf Charlie-Hebdo sind die Razzien noch rigoroser.

Marokko – An der Atlantikküste nahe der Stadt Tarfaya stehen auf einer Fläche von 8,900 Hektar 131 Windräder, die zum Wochenanfang in Betrieb genommen werden. Mit einer Leistung von 301 Megawatt sollen sie 1,5 Mio. Haushalte mit Strom versorgen. Durch die Windenergie können jährlich 900,000 Tonnen CO² eingespart werden. Auch wäre Marokko weniger vom Energieimport abhängig. Bis 2020 will das Land 40% seines Stromverbrauchs aus erneuerbarer Energie decken.

Marokko – Sturzfluten im wüstenähnlichen Süden des Landes, am Fuße der Anti-Atlas Berge, haben bereits 32 Todesopfer gefordert. Häuser wurden zerstört, Autos weggeschwemmt und ganze Straßenzüge abgeschnitten, auch im Touristenzentrum Marrakesch. In der Stadt Guelmim kamen 24 Menschen um, als eine Sturzflut durch das trockene Flussbett rauschte.

Marokko – Aus Angst vor der Ebola-Epidemie hatte Marokko um eine Verschiebung der Spiele auf 2016 gebeten. Aber die Caf besteht darauf, dass die Africa Cup of Nations wie geplant vom 17. Januar bis 8. Februar 2015 stattfinden soll. Marokko wurde vom Turnier ausgeschlossen. Mehrere andere Länder sind an der Ausrichtung interessiert.

Als Reaktion gegen Medienberichte über die Willkür der spanischen Polizei gegen Migranten haben Demonstranten die Zufahrt zur Enklave Melilla blockiert.

In Casablanca protestierten 10,000 Menschen gegen die von König Mohamed VI. angekündigten Verfassungsänderungen. Sie seien nur minimale Lockerungen seiner absoluten Macht. Der König will weiterhin totale Kontrolle über Sicherheit, Außenpolitik und Religionsfragen behalten. Neben einem veralteten politischen System ist das Land mit ernsten wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert, besonders mit hoher Arbeitslosigkeit und steigender Armut.

Die Regierung will die Parlamentswahlen auf die erste Novemberhälfte vorziehen. In einer Volksabstimmung hatten sich 98% der Bevölkerung für eine neue Verfassung ausgesprochen, die König Mohammed als Staatsoberhaupt beibehält, aber dem Parlament größere Vollmachten gewährt.

Im Olivenanbaugebiet im Norden des Landes verschmutzen etwa 40 Ölerzeuger das Grundwasser, so dass es für Mensch und Tier und sogar zur Bewässerung unbrauchbar ist. Statt Schulunterricht müssen Kinder nun täglich viele Kilometer laufen und Wasser tragen. Keiner kann die Erzeuger zwingen, ihre Abfälle umweltfreundlich zu entsorgen oder Aufarbeitung zu betreiben, denn sie sitzen in Bezirksregierung und Parlament.

Die Polizei hat 15 Personen eines Terrornetzwerks, das sich „Fath al-Andalous“ (die Eroberung Andalusiens) nennt und Verbindungen mit al-Kaida hat, festgenommen. Es ist das vierte Mal in diesem Jahr, dass die Polizei terroristische Netzwerke aufdeckt.

Nach seinem Besuch in Rabat hat der spanische Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero von konkreten Plänen gesprochen, die beiden Kontinente durch einen Eisenbahntunnel zwischen Marokko und Gibraltar zu verbinden.

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