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Tansania – Tansania macht Ernst mit den Bemühungen, die Jagd auf Albinos einzudämmen. Nirgends ist der Aberglaube, dass ihre Körperteile Glück bringen so groß wie in Tansania, und nirgends leben Menschen mit fehlenden Pigmenten so gefährlich wie in dem Land. Mit den bevorstehenden Wahlen steigen die Attacken, weil die zukünftigen Abgeordneten Glücksbringer brauchen. Dazu ist es ein lukratives Geschäft für die Zauberer. Die Körperteile eines kompletten Leichnams können bis zu 70,000 Euro einbringen.

Tansania – In der Iringa Provinz stießen ein Bus und ein Lastwagen zusammen. Die meisten Passagiere starben, als der Container auf dem Lkw auf den Bus kippte und die Menschen zerquetschte. Die Zahl der Opfer könnte noch steigen.

Tunesien – Im Shinyanga Distrikt südlich des Viktoria Sees wurden die Bewohner von Regengüssen und peitschenden Winden überrascht. In der verbreiteten Zerstörung haben Hunderte ihr zuhause verloren, und für die Kleinbauern bedeuten die Vernichtung ihrer Mais- und Baumwollernte, sowie der Verlust ihrer Herden auch ein Ende ihrer Lebensgrundlage.

Tansania – Die Leiche des eineinhalb-jährigen Jungen war verstümmelt, ein klarer Fall von Hexerei aus Profitgier. Seine Mutter, die ihr Kind beschützen wollte, ist mit gefährlichen Messerstichen noch im Krankenhaus. Um Politikern Glück in den Oktober 2015 Wahlen zu verschaffen, könnten einflussreiche Zauberer noch mehr Körperteile von Albinos brauchen.

Tansania – Das State House, wo Präsident Gauck bei seinem Gastgeber Präsident Kikwete wohnt, wurde vor 100 Jahren von einem deutschen Architekten gebaut. Beide Staatschefs haben in der Zusammenarbeit der beiden Länder viel Gutes gesehen. Ohne den deutschen Entwicklungsbeitrag von zwei Mrd. Euro in 50 Jahren und ohne die noch größeren Investitionen heute, läge Tansania noch weiter zurück. Trotz mancher Differenz über Pressefreiheit ist Tansania ein verlässliches Partnerland, wo die „Entwicklung zum Guten möglich ist“.

Tansania – Erst Anfang dieser Woche kamen etwa 800 Mädchen zu ihren Familien zurück, nachdem sie sich 3 Monate lang in von Kirchen und Hilfsorganisationen geführten Frauenhäusern versteckt gehalten hatten; manche der Schutzunterkünfte waren sogar polizeilich bewacht. Die langen Schulferien sind die gefährlichste Zeit für die Mädchen, wenn sie der Genitalverstümmelung unterzogen werden. Diese Eingriffe, die so viele Schmerzen und gesundheitliche Schäden verursachen, sind in Tansania seit 1998 verboten und schwer strafbar, werden aber immer wieder heimlich durchgeführt. Laut WHO leben in 29 afrikanischen und arabischen Ländern 125 Mio. Frauen und Mädchen, die dieses Schicksal erleiden mussten. Die Kampagne gegen die Verstümmelung geht weiter.

Tansania – Weil sie fünf Monate lang kein Gehalt bekamen, sind 1,500 Arbeiter im Streik. Die TAZARA läuft die in der 70ger Jahren gebaute 1,860 km Eisenbahnstrecke mit Verlusten. Ein privater Investor findet sich nicht. Die Bahn transportiert hauptsächlich Kupfer und Holz von Sambia nach Tansania.

Tansania – Das 4-jährige Mädchen aus dem Mwanza Distrikt wird noch gesucht, während 15 Verdächtige, darunter der Vater und zwei Onkel, festgenommen wurden. Seit 2000 sollen in Tansania 74 Albinos ermordet worden sein, meist für Zwecke der Hexerei. Man vermutet schon eine Häufung der Entführungen vor der Parlamentswahl im Oktober 2015, denn den politischen Aktivisten könnten die wertvollen Körperteile das ersehnte Glück bringen.

Tansania – Afrika hat sein erstes Unterwasser-Hotel eröffnet, auf Pemba, der Schwesterinsel von Sansibar. Das Haupthaus ist am Strand, doch die Suite 250 Meter draußen im Meer. Diese besteht aus drei Decks: Speise- und Aufenthaltsraum, drüber eins zum Sternegucken und, ganz unter Wasser, das Schlafgemach mit einem 360° Panoramablick auf das Nachtleben der Fische.

Tansania – 40,000 Massai könnten ihr angestammtes Land verlieren, wenn die Regierung mit der Errichtung eines 1,500 km² königlichen Jagdreviers für die Vereinigten Arabischen Emirate vorangeht. Den Massai wurden je 150 Dollar geboten, wenn sie ihr Land freiwillig verlassen. Noch gibt es starken Widerstand. Die Abmachung, das an Kenias Massai Mara angrenzende Land den Jägern zu überlassen, wäre verheerend für das Ansehen Tansanias, für die Tierwelt und für die Massai.

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