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Mosambik – Die letzte bekannte von 171,000 Minen wurde entschärft. Zwei Jahrzehnte hat die britische Organisation „Halo Trust“ an der Beseitigung der versteckten, explosiven Gefahr mit allen Mitteln, auch dem Einsatz von Schnüffelratten, gearbeitet. Die Minen aus dem Freiheits- und Bürgerkrieg haben hunderte Menschen getötet und verstümmelt. Jetzt kann das vorher verseuchte Land endlich für landwirtschaftliche Zwecke gebraucht werden.

Mosambik – Als der Konvoi von Afonso Dhlakama nach einer Kundgebung in der zentralen Manica Provinz unter Beschuss kam, gab es einige Verletzte in seiner Begleitung. Das Argument der Polizei, es sei kein geplanter Angriff auf den Renamo Führer gewesen, ließ Dhlakama nicht gelten.

Mosambik – In der Tete Provinz im Nordwesten des Landes gab es vor dem Wochenende bewaffnete Auseinandersetzungen zwischen der nationalen Armee und der RENAMO Gruppe, und das, nachdem im September ein Friedensabkommen zwischen Frelimo und Renamo unterzeichnet worden war. Dhlakama gab zu, dass 53 Regierungssoldaten umkamen, aber Renamo habe nur auf deren Angriffe reagiert. Über 700 Mosambikaner sind nach Malawi geflohen; täglich werden es mehr, obwohl es an Nahrung und Trinkwasser mangelt. Dir Gespräche sind festgefahren. Renamo verlangt Mitspracherecht in Armee und Polizei und die Kontrolle der sechs Provinzen, in denen Renamo die Wahl gewonnen hatte.

Mosambik – Nach der von RENAMO verlorenen Wahl versprach Präsident Filipe Nyusi der Partei, einen Dezentralisierungsplan ins Parlament zu bringen, der sechs Provinzen im Norden, wo RENAMO dominant ist, eine gewisse Autonomie geben würde. FRELIMO lehnte den Gesetzentwurf ab. Die enttäuschte Opposition spricht von einem „neuen Pulverfass“, doch glaubt die Regierung nicht an neue Kampfhandlungen. Sollte es aber keinen Frieden geben, wird die Förderung der enormen Erdgasreserven im Norden gefährdet und die Entwicklung des Landes zurückgehalten.

Mosambik – Der prominente Anwalt Gilles Cistac wurde vor einem Café in Maputo erschossen Er war verwickelt in eine heikle Debatte über die Autonomie-Bestrebungen der Provinzen, wie sie von Renamo vorgeschlagen waren, und nannte diese verfassungsgemäß. Nach dem anfänglichen Parlamentsboykott der Opposition kamen Dhlakama und seine Renamo Anhänger nur zurück, als Präsident Nyusi ihnen vorschlug, ihre Ambition für Autonomie durch das Parlament zu verfolgen.

Mosambik – Die nach den ausgedehnten Überschwemmungen ausgebrochene Cholera-Epidemie hat inzwischen 41 Todesopfer gefordert. 4,518 Menschen sollen seit Dezember erkrankt sein. Am schlimmsten betroffen ist die westliche Tete Provinz, die an Malawi und Simbabwe angrenzt. Cholera-Ausbrüche sind in der Regenzeit zwischen Oktober und März nicht ungewöhnlich, doch die starken Regenfälle und Fluten, die 158 Menschen töteten und 170,000 bedrohten, haben die Verbreitung beschleunigt.

Mosambik – Zum ersten Mal seit seiner Amtsübernahme traf der neue Präsident Filipe Nyusi seinen Kontrahenten von Renamo, Afonso Dhlakama. Dieser hatte die Fairness der Wahl im Oktober angezweifelt und mit seinen Anhängern die Eröffnung des Parlaments boykottiert. Er wollte sogar in Teilen des Landes eine Parallelregierung bilden. Jetzt sprach Dhlakama über Nyusi als „mein Bruder, der Präsident“ und will bald die ihm zugewiesenen Sitze im Parlament aufnehmen.

Mosambik – Renamo hat die Zeremonie boykottiert. Der neue Regierungschef Nyusi hat wegen Sparmaßnahmen seine Ministerzahl von 27 auf 22 gekürzt. Er ist bereit zu einem „offenen konstruktiven Dialog“ mit Renamo. Für Aufsehen sorgte der abwesende SADC Vorsitzende, Präsident Mugabe aus Simbabwe, der bei der Einführung dabei sein sollte. Sein Nichterscheinen schürt daheim die Spekulation über seine Gesundheit und/oder politisches Spiel.

Mosambik – Im Songo Distrikt in der Provinz Tete hatten Dörfler bei einer Beerdigung am Wochenende ein von Hirse und Mais gebrautes Bier getrunken. Die Gesundheitsbehörde glaubt, dass das Getränk mit Krokodils-Galle durchsetzt war, einem Gift, das in manchen Regionen auch als Pfeilgift gebraucht wird. Während sich 39 Betroffene im Krankenhaus erholen, untersuchen Behörden in Maputo die Ursache des Unglücks.

Mosambik – Renamo Chef Afonso Dhlakama kann die Farce der Oktober Wahl nicht annehmen; deshalb wollen er und seine Partei Anhänger ihre Parlamentssitze bei der Vereidigung am 12. Januar nicht einnehmen. Renamo hatte 89 der 250 Sitze gewonnen, gegen 144 der regierenden Frelimo Partei, protestierte aber von Anfang an gegen massiven Wahlbetrug.

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