Schlagwort: Mosambik

Mosambik – In der südlichen Gaza Provinz ist der mächtige Limpopo Fluss weit über die Ufer getreten. Die Menschen in Chokwe und Guija wurden aufgerufen, sich auf höheres Gelände zu begeben, da der Fluss drei Meter über dem Warnsignal war. Laut Fernsehberichten seien 600 ha Ernte schon verloren und mehrere Straßen abgeschnitten. Etwas weiter nördlich hat der Save Fluss zum zweiten Mal dieses Jahr die Stadt Machanga in der Sofala Provinz überschwemmt. Die Wassermassen kommen von den sintflutartigen Regenfällen im benachbarten Simbabwe.

Mosambik – Der Zyklon Dineo, der 5. in dieser Saison, hat sich zwischen Mosambik und Madagaskar gebildet und könnte heute oder morgen auf Land treffen. Es könnte ein gefährliche Zyklon werden mit Windgeschwindigkeiten zwischen 130 und 200 km/h. Heftige Regenfälle werden möglicherweise für Überschwemmungen sorgen.

Mosambik – Nach einer langen Dürre gab es im Zentrum und Süden des Landes sintflutartige Regenfälle, die ganze Landstriche überfluteten und Häuser, sogar Schulen und Kirchen wegspülten. 16.000 Familien mussten in höher gelegene Gegenden gebracht werden. Das erste Todesopfer gab es in der Stadt Chimoio.

Mosambik – Der Rebellen – und Oppositionsführer Afonso Dhlakama hat eine zweimonatige Waffenruhe in dem grollenden Konflikt zwischen Renamo und Frelimo angekündigt. Sie ist eine Verlängerung der gut eingehaltenen 7-tägigen Feuerpause und wird allerseits begrüßt. In der Zeit sollen Friedensgespräche mit Präsident Nyusi in Maputo vorangebracht werden, um endlich Ruhe und Frieden zu erzielen. Der Konflikt geht bis in die 70er Jahre zurück. Seit Frelimo das Land regiert, fühlt sich Renamo benachteiligt und wiederholt betrogen. Die Angst vor einem weiteren Bürgerkrieg ist groß.

Mosambik – Der Laster soll schon am Mittwoch zwischen Beira und der malawischen Grenze einen Unfall gehabt haben. Er explodierte gestern, als Anwohner dabei waren, Sprit abzuzapfen. Extreme Hitze könnte das Feuer ausgelöst haben. Neben den Toten gibt es über 100 zum Teil schwer Verletzte. Drei Minister werden heute in der entlegenen Provinz Tete erwartet, um die Bergungsarbeiten und Ermittlungen zu überwachen.

Mosambik – Trotz massiver Unwegsamkeit hat Mosambik beachtliche Gewinne im Kampf gegen Armut zu verzeichnen. In den letzten 25 Jahren hat sich die Zahl der Bürger, die unter der Armutsgrenze leben, halbiert. Trotzdem bleibt Mosambik ein armes Land, vergleichbar mit anderen einkommensschwachen Ländern wie Tansania. Es besteht immer noch der Vertrauensmangel zwischen Frelimo und Renamo und zwischen der Regierung in Maputo und den internationalen Geldgebern und Investoren, der effektive Entwicklung verhindert.

Mosambik – Die Regierung in Maputo hat zugegeben, dass die Schuldenlast des Landes unhaltbar sei. Die Rückzahlungen müssten umstrukturiert werden, bevor IMF weiter zahlen kann. Zugleich sind auch die seit einiger Zeit laufenden Friedensgespräche mit Renamo wegen erneuten Kämpfen abgebrochen worden.

Mosambik – Der „barbarische Mord“ an einem bedeutenden Renamo Oppositionsführer, Jeremias Pendeca, am vergangenen Wochenende in Maputo macht die gefährliche politische Lage noch prekärer. Trotzdem will Renamo weiter an Friedensverhandlungen teilnehmen. Den Renamo Anführer Afonso Dhlakama und Präsident Filipe Nyusi an einen Tisch zu bringen, um die Feindseligkeiten endlich zu beenden, ist noch nicht gelungen.

Mosambik – Die Frelimo-Regierung hat sich bereit erklärt, auf die Forderung der oppositionellen Renamo einzugehen, die Verwaltung der sechs Provinzen zu übernehmen, in denen Renamo bei den Wahlen 2014 die Mehrheit gewonnen hatte. Der Konflikt hatte eine erneute militärische Konfrontation zwischen den beiden Parteien ausgelöst.

Mosambik – Schon wieder sind 500 Familien geflohen, um den Kämpfen zwischen Renamo und Frelimo zu entkommen, diesmal aus dem Grenzgebiet nach Simbabwe. Der politische Analytiker Humphrey Mvula schlug vor, dass mit Dhlakama als 2. Vize Präsident, der „Konflikt sofort enden“ könnte. Der Renamo Anführer fühlt, dass seine Partei „politisch an den Rand gedrängt“ wurde und die wirtschaftliche Ungleichheit spürt. Dhlakamas Plan, die sechs nördlichen Provinzen zu kontrollieren, war der Maputo Regierung nicht annehmbar. So geht der Streit weiter. Mosambik hat es nach Ende des Bürgerkriegs in 1992 nicht geschafft, einen Friedensprozess zu Ende zu führen.

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