Schlagwort: Tansania

Was als politischer Protest anfing, nahm religiöse Dimensionen an, als islamische Separatisten zwei Kirchen niederbrannten. Sie fordern Unabhängigkeit des semi-autonomen Sansibar vom tansanischen Festland, eine Entscheidung, die sie vor der für 2014 geplanten neuen Verfassung erreichen wollen.

Die chinesische Firma Sonangol International Ltd. (CSIL) wird 40% der maroden Air Tanzania kaufen. Eine Partnerschaft mit South African Airlines in den Jahren 2001-2006 endete mit 13 Millionen Dollar Schulden bei der SAA und dem Verlust der Anerkennung durch die internationale Flugvereinigung IATA.

Die schlimmsten Überschwemmungen seit der Unabhängigkeit haben die Straßen der Hauptstadt im Wasser versinken lassen. Tausende mussten ihre Häuser verlassen. 20 Menschen kamen in den Wassermassen um.

Thailand will Experten nach Tansania schicken, die eine Technik entwickelt haben, Regen in Dürregebieten zu produzieren. Flugzeuge ’säen‘ Chemikalien in Wolken, um die sich Wassertropfen bilden.

Herstellung von Anti- Aidsmedikamenten – Tansania ist es erstmals gelungen, ein Anti-Aidsmedikament im eigenen Land herzustellen.Damit ist es eines der wenigen Länder Afrikas, die günstige Antiretroviralia herstellen können. 7% der 35 Millionen Einwohner des Landes sind HIV-positiv. Die Regierung will die Gratisverteilung des Medikaments auf 200.000 Personen ausweiten.

Ohne Wissen der Behörden hat eine in Dubai registrierte Rederei 36 iranische Öltanker unter tansanischer Flagge fahren lassen. Um EU-Sanktionen zu umgehen, hat der Iran seit langem Teilr seiner Tankerflotte in Malta und Zypern registriert.

Die Diözesankommission, die die mögliche Seligsprechung des ehemaligen Staatspräsidenten Julius Nyerere untersuchte, hat ihre Arbeit abgeschlossen. Nyerere starb 1999.

Ein älterer kath. Priester musste wegen Verätzungen in Gesicht und Schultern ins Krankenhaus, nachdem er am Freitag in der Hauptstadt Stonetown angegriffen wurde. Im August wurden zwei junge britische Frauen ähnlich attackiert. Es war der 5. Säureangriff seit November. Vorfälle von religiös motivierter Gewalt mehren sich in Sansibar und auf dem Festland, doch Anschuldigungen schüren weiteren Hass.

Die Regierung hat die Privatisierung der Wasserversorgung in Dar es Salaam rückgängig gemacht und den Vertrag mit den privaten Wasserunternehmen Biwater und HP Gauff gekündigt. Als Grund wird angegeben, dass die Firmen weniger als 50% der im Vertrag vorgesehenen Investitionen geleistet hätten und Zahlungen in ein Wasserprogramme für die Armen nicht ausreichend erfolgt seien.

Nach Angaben des UN-Flüchtlingsorganisation (UNHCR) hat die tansanische Regierung in den letzten neun Monaten bis zu 60.000 Ruander als illegale Immigraten des Landes verwiesen. Manche lebten seit mehr als 40 Jahren im Lande, hatten aber nicht die tansanische Staatsangehörigkeit angenommen.

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