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Am Ufer des Jukskei-Flusses, in einem Vorort von Johannesburg sind bei einer Taufzeremonie die Menschen von einer plötzlichen Sturzflut und starken Strömung überrascht worden. Bisher wurden 14 Leichen aus dem Fluss geborgen; sechs werden noch vermisst. Die Gemeinden versammeln sich oft zu kirchlichen Ritualen, wie z. B. Reinigung und Taufe, entlang des Flusses Jukskei, der durch viele Townships fließt, darunter Alexandra im Osten von Johannesburg. Südafrikas Behörden raten davon ab, Rituale in Flüssen abzuhalten.

In der Provinz Gauteng griff ein Mob einen Mann an, der unter dem Verdacht stand, ein Verbrechen begangen zu haben. Als dieser verletzt um medizinische Hilfe rief, griffen sie auch die Sanitäter an und beschädigten den Krankenwagen. Der wütende Mob ließ das Auto nicht abfahren, sondern begann, Steine zu werfen und die Straße zu verbarrikadieren. Der Patient auf der Krankentrage wurde weiter tödlich angegriffen, der Wagen stark beschädigt und medizinische Geräte gestohlen.

Südafrikas Stromversorger Eskom hat kein Geld mehr, um Diesel für seine kritischen Kraftwerke zu kaufen. Das bedeutet, dass die Menschen mit Stromausfällen von bis zu sechs Stunden pro Tag rechnen müssen. Eskom ist mit 26 Milliarden Dollar verschuldet und verfügt über alte, ineffiziente Kraftwerke, die ständig gewartet werden müssen, um in Betrieb zu bleiben.

Die Präsidenten der beiden Länder erklärten, dass sie einen langjährigen Visastreit beendet haben. Vom 1. Januar 2023 an können Kenianer Südafrika bis zu 90 Tage im Kalenderjahr visumfrei besuchen. Während Südafrikaner schon länger kostenlose Visa bei der Ankunft in Kenia erhalten konnten, mussten Kenianer in Südafrika ausreichende Mittel und Rückfahrtickets nachweisen. Auch forderten die Staatschefs von Südafrika und Kenia, Ramaphosa und Ruto, ihre Handelsminister auf, Hindernisse wegzuräumen, die den gegenseitigen Handel einschränken. Die beiden Länder gehören zu den stärksten Volkswirtschaften auf dem afrikanischen Kontinent.

Die wichtigste Oppositionspartei des Landes, Democratic Alliance, hat die Regierung für die Durchführung gemeinsamer Marineübungen mit Russland kritisiert und diese als „schreckliche Fehleinschätzung“ bezeichnet. Während die meisten Länder Russlands Krieg verurteilten, enthielten sich etliche afrikanische Staaten der Resolution des UN Sicherheitsrats. Die besagte Übung fand auf einem Marinestützpunkt vor Durban statt und umfasste auch die chinesische Marine. Südafrikas Regierung war schon in der Kritik, als sie kürzlich einem russischen Oligarchen,  gegen den Willen des Bürgermeisters, erlaubte, seine Superyacht in Kapstadt anzulegen.

Schätzungsweise 48 000 Menschen nahmen an der Zeremonie für Zulukönig Misuzulu Sinqobile kaZwelithini teil. Der anglikanische Erzbischof von Kapstadt, Thabo Makgoba, salbte den neuen König mit Öl, und Präsident Cyril Ramaphosa überreichte eine Urkunde, in der die südafrikanische Regierung Misuzulu trotz rivalisierender Thronanwärter als König anerkannte. Unter den Gästen waren die ehemaligen südafrikanischen Staatschefs Thabo Mbeki und Jacob Zuma, König Mswati III. von Eswatini, der ehemalige Präsident Ian Khama von Botsuana sowie Könige und Königinnen aus anderen Teilen des Kontinents. König Misuzulu, ist der 9. König der 11 Millionen Einwohner zählenden Zulu-Nation.

Das 521 Millionen Dollar teure Schiff, das Alexej Mordaschow – einem Verbündeten des russischen Staatschefs Wladimir Putin – gehört, verließ Anfang dieser Woche Hongkong. Die Yacht kann in Kapstadt festmachen.  Südafrikanische Oppositionsführer hatten die Regierung aufgefordert, die 141 m lange Yacht namens The Nord zu beschlagnahmen. Ein Sprecher von Präsident Cyril Ramaphosa sagte jedoch, er sehe „keinen Grund“, den westlichen Sanktionen nachzukommen.

Der südafrikanische Präsident ist unter Druck geraten; er muss die umstrittenen Vergünstigungen für Kabinettsmitglieder zurückziehen, die ihre Häuser mit kostenlosem Strom und Wasser versorgt sahen. In einer Zeit, in der Südafrikaner mit täglichen Stromausfällen und steigenden Lebenshaltungskosten zu kämpfen haben, verursachten diese Vorteile einen öffentlichen Aufschrei. Der Präsident erkennt die Stimmung und will sich der Sache annehmen.

Der Bau der 50-MW-Photovoltaikanlage Khanyisa (Licht) in der South Deep Mine von Gold Fields in Gauteng wurde abgeschlossen. Die Solaranlage wird die Nachhaltigkeit der Goldmine verbessern. Es soll den Kohlendioxidausstoß um etwa 110.000 Tonnen CO2 jährlich verringern und die Energiekosten senken. Es biete dem nationalen Stromversorgungsunternehmen Eskom an, überschüssigen Strom in das nationale Netz einzuspeisen. Südafrika leidet immer wieder unter „Load Shedding“ (geplante Stromabschaltungen in rotierenden Gebieten des Landes).

Südafrika hat den Gebern, die 8,5 Mrd. Dollar für den Übergang des Landes zu erneuerbaren Energien zugesagt haben, einen Investitionsplan vorgelegt, Die Mittel wurden von Frankreich, Deutschland, der Europäischen Union, dem Vereinigten Königreich und den Vereinigten Staaten während der letzten Klimagespräche in Glasgow zugesagt, um Südafrikas Umstellung von Kohle auf erneuerbare Energien anzukurbeln. Die Gelder werden meist in Form von Darlehen zu Vorzugsbedingungen gegeben.

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