Die Oppositionspartei „Forum for Democracy and Development (FDD) hat die 44 jährige Wirtschaftsexpertin Sarah Edith Nawakwi zur Kandidatin für die Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr gewählt.
Sambia » Seite 15
Die Oppositionspartei „Forum for Democracy and Development (FDD) hat die 44 jährige Wirtschaftsexpertin Sarah Edith Nawakwi zur Kandidatin für die Präsidentschaftswahlen im nächsten Jahr gewählt.
Wenn seine Minister ihn nicht besser gegen Angriffe der Opposition verteidigen, will Präsident Michael Sata das Parlament auslösen und Neuwahlen ausrufen. Seit Beginn seiner Amtszeit vor zwei Jahren wird Sata beschuldigt, dass sein Kabinett aufgebläht, stammeszugehörig und inaktiv sei. Die nächsten regulären Wahlen wären erst in 2016.
Dem erfolgreichsten Oppositionskandidat, Michael Sata, auch ‚König Cobra‘ genannt, werden Chancen eingeräumt, die Präsidentschaftswahlen zu gewinnen. Im Wahlkampf verspricht er Steuererleichterungen und die Ausweisung der ausländischen Geschäftsleute. China droht im Falle seiner Wahl, die Beziehungen zu Sambia abzubrechen.
Ein Team von Ärzten soll entscheiden, ob der Gesundheitszustand des ehemaligen Präsidenten Frederic Chiluba eine Fortführung des Prozesses gegen ihn erlaubt. Er ist wegen Korruption im Amt angeklagt.
Seit knapp einem Jahr ist er im Amt, gewählt, weil er ein Ende der hohen Arbeitslosigkeit und der Korruption versprochen hatte. Die Wahl war fair, die Machtübergabe friedlich. Jetzt demonstrieren Jugendliche zu Tausenden für die Einlösung des Versprechens. In einem Massenandrang für wenige Arbeitsplätze gab es im Mai acht Tote. Der Kampf gegen Korruption wurde zur Hexenjagd gegen seine politischen Gegner. Die Regierung gleicht einem Familienunternehmen, dem auch die Geldquellen offen stehen. 70% aller neuen Posten sind an Satas Bemba Stammesangehörige gegangen. Drei unbequeme Richter wurden abgelöst. Vergünstigungen an wohlgesonnene Konzerne und Verstaatlichung anderer lassen aufhorchen. Satas Solidaritätserklärung mit Sudans al-Bashir und seine Freundschaft mit Mugabe aus Simbabwe sind furchterregend. Will er den Diktator südlich des Sambesi nachahmen?
Drei Oppositionsparteien haben sich in der ‚United Democratic Alliance‘ (UDA) zusammengeschlossen und für die Wahlen am 28. September eine gemeinsame Kandidatenliste aufgestellt.
In einer Erklärung haben die katholischen Bischöfe die Regierung aufgefordert, endlich mit der geplanten Verfassungsform ernst zu machen.
In einem Gespräch mit Präsident Mwanawasa haben die katholischen Bischöfe sich für eine Verbesserung der unfairen Arbeitsbedingungen in chinesischen und indischen Unternehmen eingesetzt. Asiatische Arbeitgeber respektieren oft nicht die Sozial- und Sicherheitsbestimmungen des Landes.
Das Zentrum für Theologische Reflexion der Jesuiten in Lusaka hat der Verfassungskonferenz eine Petition mit 12.841 Unterschriften übergeben mit der Forderung, die wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Menschenrechte in die neue Verfassung aufzunehmen.
Nach einem leichten Schlaganfall im April haben seine Ärzte Präsident Mwanawasa wieder für arbeitsfähig erklärt. Der Präsident kandidiert für eine zweite Amtszeit und bereitet den Wahlkampf für die Präsidentschaftswahlen im nächten Jahr vor.