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Sambia – In dem Massengedränge in der Hauptstadt Lusaka wurden auch 28 weitere verletzt. Eine Gruppe der „Church of Christ“ hatte zu einer Gebetsveranstaltung in einem Sportstadium mit anschließender Essensausgabe eingeladen. Eintritt frei. 35.000 Menschen waren gekommen, zu viele für das Gelände. Sambia geht zurzeit durch eine Hungerkrise mit täglich steigenden Lebensmittelpreisen.

Sambia – Ein Beben von der Stärke 5,7 mit dem Epizentrum im Norden Sambias, unweit der Stadt Kaputa, erschütterte am letzten Freitag die Region um den Tanganjika See. Vor elf Jahren hat die Region ein 6,8 Beben erlebt. Das Große Afrikanische Riftvalley erfährt wegen der Plattentektonik und vulkanischen Aktivitäten regelmäßige Erdbeben.

Sambia – Die UPNP beschwert sich, dass 2000 Parteimitglieder seit den Wahlen im August inhaftiert sind. Der besiegte Kandidat Hichilema, selbst verhaftet und jetzt frei auf Kaution, besteht auf Unregelmäßigkeiten bei der Wahl und beschuldigt den Gewinner, Edgar Lungu, die Opposition zerstören zu wollen, um einen Ein-Parteien-Staat zu schaffen.

Sambia – Im Rahmen des SADC Programms hat Sambia begonnen, 48.000 Tonnen Lebensmittel nach Malawi und Simbabwe zu schicken. Präsident Lungu hat die Ausfuhr von Mais gebilligt. Sambia will weiterhelfen, um die Not der von der Dürre betroffenen Menschen zu lindern. Meteorologen sagen voraus, dass es nächstes wieder Hunger gibt, nicht wegen zu wenig sondern wegen zu viel Regen.

Sambia – Amtsinhaber Edgar Lungu hat mit 50,3% der Stimmen nur knapp die Präsidentschaftswahlen für sich entschieden. Oppositionsführer Hakainde Hichilema, der zum fünfte Mal kandidierte, erhielt nach offiziellen Angaben 47,6%. Er will das Resultat vor Gesicht anfechten. Die Vereidigung Lungus wurde aufgeschoben, um das Gerichtsurteil abzuwarten. Die Polizei verhaftete 150 Demonstranten, die gegen die Resultate protestierten. Die ostafrikanische Bischofskonferenz (AMECEA) wie auch die Caritas hatte Delegierte entsandt, um die lokalen Wahlbeobachter zu unterstützen.

Sambia – Nach einem von Gewalt überschatteten Wahlkampf verlief die Stimmabgabe friedlich und zeichnete sich durch eine hohe Beteiligung aus. Amtsinhaber Edgar Lundu und sein Herausforderer, der wohlhabende Geschäftsmann Hakainde Hichilema, liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Fallende Kupferpreise und eine hohe Neuverschuldung haben die Wirtschaft des Landes geschwächt.

Sambia – Wegen gewalttätigen Zusammenstößen vor den Wahlen sollen in den nächsten zehn Tagen keine Wahlveranstaltungen abgehalten werden. Vor drei Wochen wurde die unabhängige Tageszeitung „The Post“ unter dem Vorwand „ausstehender Steuerschulden“ geschlossen. Amnestie International und Journalisten wehrten sich. In Wirklichkeit hatte sich „The Post“ kritisch über Präsident Edgar Lungu geäußert, der am 11. August mit seiner PF zur Wiederwahl antritt. Gewalt im Wahlprozess ist beispiellos in Sambia und wird als „hässlich“ beschrieben. Inzwischen weiß man, dass Lungus Auftritte weniger Bürger anziehen als die seines Kontrahenten von der Opposition. Daher die Sperre.

Sambia – Nachdem beim Grenzübergang vom Kongo DR nach Sambia am Donnerstag 19 tote Flüchtlinge entdeckt wurden, ist die Regierung alarmiert. Überlebende der 50 Menschen an Bord des Lastwagens, meist aus Somalia und Äthiopien, berichteten von defekter Lüftung und Zwangstransport. Nur die Geräusche aus dem Inneren des Lasters führten zur Kontrolle der „Fracht“. Sambia ist Ziel -, Transit – und Ursprungsland für Menschenhandel. Der erneute Entschluss der Regierung, die poröse Grenze besser zu bewachen, könnte schwierig werden, wenn die Grenzlinie 5600 km beträgt.

Sambia – Zurzeit sind 24 südafrikanische Farm Investoren im Land, um über Einstiegsmöglichkeiten in Sambias Landwirtschaft zu verhandeln. Die Regierung hat bereits eine Million Hektar Land dafür bereit gestellt. Die sambische Allianz für Agrarökologie und den Schutz der Biodiversität wehrt sich gegen den Plan, das Land an Fremde zu versteigern, da Sambias Kleinbauern dadurch Schaden zugefügt würde. Die Bauern hätten gezeigt, dass sie genug Nahrung fürs Land produzieren können und verdienen, von ihrer Regierung beschützt zu werden.

Sambia – In Lusaka treffen sich in diesen Tagen unter der Schirmherrschaft der katholischen Bischöfe Vertreter von Kirchen, Umweltbehörde, Landschaftsministerium und traditionellen Führern, auch aus Nachbarländern, um Lösungen für die Umweltprobleme zu finden und die Enzyklika dem Volk näher zu bringen. Der Bergbau, die Entwaldung für Ackerflächen und besonders der Klimawandel haben zu Wassermangel, Ernterückgang und Stromausfällen geführt. Empfehlungen der Konferenz werden sich an der Enzyklika orientieren. Hauptredner ist Kurienkardinal Turkson aus Ghana, Präsident des päpstlichen Rats für Gerechtigkeit und Frieden.

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