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Nigeria hat ein Notfallzentrum eingerichtet, um mit Ausbrüchen des Lassa-Fiebers in Teilen des Landes fertig zu werden. Zwischen dem 1. und 23. Januar, wurden bei etwa 115 Infektionen 26 Todesfälle bestätigt. Lassa wird durch die Rattenart, Mastomys natalensis, verbreitet. Häufig folgt auch eine Übertragung von Mensch zu Mensch. Das Lassa – Fieber ist eine Viruserkrankung; 2 Endemiegebiete sind bekannt: Sierra Leone, Guinea sowie Liberia und Nigeria. In anderen westafrikanischen Ländern (z.B. Elfenbeinküste, Ghana, Togo, Benin, Mali, Burkina Faso) tritt die Krankheit sporadisch auf. 1969 wurde es zum ersten Mal beschrieben.  Das Virus wurde nach der Stadt Lassa benannt, in der die erste infizierte Person, eine Krankenschwester, gearbeitet hatte.

Mindestens 50 000 Nigerianer haben eine Petition unterzeichnet, in der das britische Innenministerium aufgefordert wird, Nigeria entweder von der Liste der Länder zu streichen, deren Bürger einen Englischtest ablegen müssen, oder die Gebühren für die Prüfung zu senken (ca. UK £190). Nigerianer sollten von der Prüfung ausgenommen werden, da Englisch die Amtssprache in Nigeria ist. Das Vereinigte Königreich verlangt von den Bürgern aller Länder, die in das Land ziehen wollen, um dort zu arbeiten oder zu studieren, den IELTS-Test (International English Language Testing System).

Nigeria wird dieses Jahr einen neuen Kommunikationssatelliten (Sat 2) in die Umlaufbahn bringen, um den Kommunikationsstatus der Nation zu verbessern. Im Jahr 2011 wurde Satellit Sat1R mit einer Lebensdauer von 15 Jahren, in die Umlaufbahn gebracht. Nigeria hat derzeit einen Kommunikationssatelliten, NigComSat-1R, und einen Erdbeobachtungssatelliten, NigeriaSat-2, in Betrieb, von denen der letztere funktioniert, obwohl er sein Verfallsdatum überschritten hat. Wenn NigeriaSat-2 ersatzlos ausfällt, wird die Fähigkeit des Landes beeinträchtigt, auf weltraumgestützte Unterstützung für Entwicklung und Sicherheit zurückzugreifen, da der Satellit Informationen über Sicherheit, Landwirtschaft und Verkehr liefert.

Mit einem Höchststand der jährlichen Inflation von 18 % im März letzten Jahres und einer Lebensmittelinflation von 23 % hat dieser Anstieg der Lebenshaltungskosten zu dem geführt, was von einigen als „Tütenwirtschaft“ bezeichnet wird. Von Babynahrung über Speiseöl bis hin zu Frühstücksflocken werden nun kleinere Portionen verkauft. Nicht nur verarbeitete und industriell gefertigte Waren, sondern auch Frischwaren sind vom Preisanstieg betroffen. Süßkartoffeln werden in Scheiben angeboten und nicht wie früher nur als ganze Knolle. Nach Schätzungen der Weltbank hat die jüngste Inflation weitere 7 Millionen Nigerianer in die Armut getrieben – nun mehr als 100 Millionen Menschen etwa die Hälfte der Bevölkerung.

In öffentlichen Gesundheitseinrichtungen ist die Verschreibung von Verhüttungsmittel vom Familienstand abhängig.   Unverheirateten Frauen werden Verhütungsmittel oft verweigert, während bei verheirateten Frauen in der Regel die Zustimmung des Ehemannes eingeholt wird; in einigen Fällen wird unverheirateten Frauen geraten, zu heiraten. Das Land hat eine jährliche Wachstumsrate von 2,6 %. Bis 2050 wird es voraussichtlich das drittbevölkerungsreichste Land der Welt werden.

Bei den gewalttätigen Auseinandersetzungen in Zentralnigeria wurden mindestens 45 Bauern getötet. Nach Angaben der örtlichen Polizei brach die Gewalt aus, als bewaffnete Fulani-Hirten Dorfbewohner der ethnischen Gruppe der Tiv angriffen, nachdem ein Verwandter getötet worden war, wofür sie die Tiv-Bauern verantwortlich machten. Der interne Konflikt hat in den letzten Jahren eine ethnische und religiöse Dimension angenommen. Die Fulani-Hirten sind Muslime, die Bauern sind überwiegend Christen.

Im nordwestlichen Bundesstaat Sokoto wurde am Montag ein Bus von bewaffneten Männern überfallen und angezündet. Mindestens 21 Passagiere, darunter auch Kinder, verbrannten im Bus zur Unkenntlichkeit. Manche Berichte reden sogar von 30 Toten. Mehrere Menschen wurden mit schweren Verbrennungen in ein Krankenhaus gebracht. Bewaffnete Banden in der Region greifen immer wieder Reisende an, entführen sie für Lösegeld oder bringen sie um.

Mitglieder der Gemeinde Nembe sind in Yenagoa, der Hauptstadt des Bundesstaates Bayelsa, auf die Straße gegangen, um Maßnahmen gegen das Austreten von Öl und Gas aus einem undichten Bohrloch zu fordern. Seit Anfang November sind Erdöl und Erdgas in Dutzende von nahe gelegenen Fischersiedlungen entlang der Nembe-Küste und in den Santa-Barbara-Fluss geflossen, der sich durch das Nigerdelta schlängelt, bevor er in den Atlantik mündet. Berichten zufolge haben die Gezeiten die Auswirkungen des Ölteppichs weiter in die Gemeinden des benachbarten Bundesstaates Rivers getragen. Die Ursache des Ölteppichs auf der Plattform OML 29 Well 1, die von Nigerias größtem einheimischen Ölunternehmen Aiteo Eastern E&P betrieben wird, das die Santa-Barbara-Bohrung im Jahr 2015 von Royal Dutch Shell übernommen hat, wird noch untersucht. Umweltaktivisten haben den Vorfall als die größte Ölkatastrophe in der Geschichte der nigerianischen Erdölindustrie bezeichnet.

Christen im nigerianischen Bundesstaat Zamfara wurden vor öffentlichen Gottesdiensten in Kirchen gewarnt, da sie sonst angegriffen, entführt und ihre Gotteshäuser angezündet werden könnten. Der Drohbrief der islamischen Organisation wurde dem Polizeipräsidium in Gusau, der Hauptstadt des Bundesstaates, zugestellt. In dem Dokument bekennen sich Mitglieder der „Fulani-Vereinigung, die einen Krieg gegen die christliche Religion plant“, zu dem „anonymen Brief“. „Wir wollen, dass die Kirchen von jetzt an und in den nächsten drei Jahren geschlossen werden. Wenn sie nicht geschlossen werden, fangen wir an, sie zu verbrennen“, drohen die Hintermänner des Schreibens und fügen mit Blick auf die Christen in Zamfara hinzu: „Wir werden ihren Pfarrern zu ihren Häusern folgen, ob bei Regen oder mitten in der Nacht, und sie und ihre Familien entführen.“

Bewaffnete Männer haben 2 traditionelle Herrscher in der Gemeinde Njaba im nigerianischen Bundesstaat Imo erschossen und etliche verletzt. Bis zu 20 lokale Könige aus verschiedenen Orten des Gebiets befanden sich in einer Sitzung, als Bewaffnete in den Veranstaltungsort eindrangen und sporadisch um sich schossen. Im benachbarten Bundesstaat Ebonyi wurde ein Polizeiposten angegriffen.

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