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Der Geschäftsführer der Ghana Water Company Limited (GWCL), Dr. Clifford Braimah, teilte mit, dass Togo versucht, Anspruch auf den Volta-See zu erheben. Er sagte, dies sei auf die kompromisslose Haltung Ghanas über das grenzüberschreitende Wasserversorgungsprojekt Sogakofe-Lome zurückzuführen. Seit den 1970er Jahren haben die Regierungen Ghanas und Togos nach einer Möglichkeit gesucht, gemeinsam ein Projekt zur Versorgung des südöstlichen Teils Ghanas und des Großraums Lomé im benachbarten Togo zu entwickeln. Das Sogakope-Lomé-Wasserversorgungsprojekt soll die Stadt Lomé in Togo und die Gemeinden in Ghana, die zwischen Sogakope und der Grenze zu Togo entlang der Autobahn Accra-Lomé liegen, mit Trinkwasser versorgen. Schon in 2001 wurde eine Durchführbarkeitsstudie abgeschlossen.

Booomers International, der Hersteller von hochwertigen Bambusfahrrädern in Ghana, expandiert mit seiner neuesten Fahrradlinie, Pampro Bikes, nach Nordamerika. Booomers International ist seit langem ein Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit, sowohl bei den Fahrrädern als auch bei den Herstellungsprozessen. Die Rahmen sind so konzipiert, dass sie durch die Verwendung natürlicher Materialien – Bambus, Sisal und Ökoharz auf Pflanzenbasis – einen geringen materiellen Fußabdruck haben. Bei der Herstellung wird die Wärme der Sonnenenergie zum Trocknen des Bambus und zum Betrieb der Maschinen in der Fabrik genutzt. Und im Gegensatz zu Fahrradrahmen aus Kohlefaser, die nach ihrer Nutzungsdauer praktisch für immer in der Umwelt verbleiben, wird ein Bambusrahmen, der nach mehr als 15 Jahren unbehandelt im Freien verbleibt, zersetzt und trägt nicht zur Mülldeponie bei. Das 2023 erscheinende Sortiment von Pampro Bikes umfasst Gravel-, City- und Mountainbike-Modelle sowie E-Bike-Optionen

Afrikaner vom Kontinent und in der Diaspora sind an historischer Stätte, dem Elmina Castle, zusammengekommen, um die Geschichte zu feiern und die kulturellen Traumata zu überwinden, die zum atlantischen Sklavenhandel geführt haben. Die Veranstaltung, vom 23. Juli bis zum 2. August, steht unter dem Thema: „Rückgewinnung der afrikanischen Familie: Konfrontation mit der Vergangenheit, um die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu meistern“. Die Inspiration kam von der Dramatikerin und Panafrikanistin Dr. Efua Sutherland, die 1980 ein Papier mit dem Titel „Proposal for a Historical Drama Festival in Cape Coast“ veröffentlichte. Aus diesem Papier entstand das PANAFEST, das sich seit seiner Gründung im Jahr 1991 zu einem vielseitigen künstlerischen Projekt entwickelt hat. Die Veranstaltung umfasst Feierlichkeiten zum Tag der Emanzipation, akademische Vorträge, Musik- und Tanzveranstaltungen sowie Gedenkbesuche an Orten, die die Sklaverei im 15. Jahrhundert geprägt haben.

Um die Verbreitung des Virus im Land einzudämmen, hat das Land ein HIV-Selbsttestprogramm gestartet. Mit dem Test-Kit kann man selbst seinen Status überprüfen. Der orale HIV-Selbsttest (HIVST), beinhaltet einen Abstrich mit einem oralen Tupfer. Anschließend wird das Stäbchen für 20 Minuten in eine Reagenzglas Lösung getaucht. Ein negatives Ergebnis zeigt eine Linie auf dem Teststäbchen, während ein reaktives Ergebnis zwei Linien anzeigt, das in einer Gesundheitseinrichtung bestätigt werden muss. Nach Angaben der ghanaischen Aids-Kommission leben in Ghana mehr als 350 000 Menschen mit HIV, aber nur 71 % kennen ihren Status.

Gesetzgeber fordern eine Regelung für den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI). Sie argumentieren, dass das Werkzeug die Ungleichheit verstärken könnte, und wollen Klarheit über maschinelle Fehler. Doch die Befürworter der KI sind anderer Meinung. In 2018 eröffnete Google sein erstes afrikanisches KI-Forschungszentrum in Accra. Es soll die wachsenden Fähigkeiten der künstlichen Intelligenz unterstützen, indem es mit regionalen Universitäten, Forschungseinrichtungen und Regierungen zusammenarbeitet. In Tamale, etwa 610 km nördlich von Accra, überbrücken junge Leute online Sprachbarrieren, indem sie mit Hilfe von künstlicher Intelligenz (KI) auf Englisch verfasste Artikel in lokale Sprachen übersetzen. Für sie sollte Ghana darüber nachdenken, das Potenzial der KI zu nutzen, anstatt sich über ihre Unzulänglichkeiten zu sorgen und nach Vorschriften zu suchen.

Die erste Mega-Stadt entstand, als in den 1950er Jahren New York die 10 Millionen Grenze überschritt. Es folgten Tokio, Delhi und Manila, in Afrika Kairo, Lagos und Kinshasa. Doch jetzt wächst im Westen Afrikas eine Mega-Region heran, die zum größten urbanen Raum unseres Planeten werden könnte. Bis 2100 werden, gemessen an dem Anwachsen der afrikanischen Bevölkerung insgesamt,  in einem einzigen Ballungsraum von Abidjan (Elfenbeinküste) bis Lagos (Nigeria) etwa 500 Millionen Menschen leben. Die 1000 km Strecke entlang der westafrikanischen Küste könnte alles Dagewesene in den Schatten stellen. Jeder vierte Erdenbürger könnte dann Afrikaner sein. Das riesige Ballungszentrum könnte große wirtschaftliche und geopolitische Bedeutung erlangen, aber es könnte auch ein soziales „Pulverfass“ werden mit „Leuchttürmen des Reichtums“ inmitten riesiger Slums. Dazu kommt ein Mangel an Schnellstraßen sowie Sprachbarrieren und Mentalitätsunterschiede zwischen anglo – und frankophonen Ländern. Ein Hoffnungszeichen ist der schon geplante und von der Afrikanischen Entwicklungsbank bezuschusste Bau einer Küstenautobahn zwischen Abidjan und Lagos.

Seit Jahren versuchen Wissenschaftler, einen Impfstoff gegen die Krankheit zu entwickeln, an der jährlich mehr als 600.000 Menschen sterben – die meisten von ihnen in Afrika. Impfstoffe für Kinder in Afrika werden in der Regel von internationalen Organisationen wie Gavi und UNICEF bezahlt, nachdem sie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) unterstützt wurden, die die Sicherheit und Wirksamkeit des Impfstoffs noch prüft. Der Oxford-Wissenschaftler Adrian Hill erklärte jedoch, dass die ghanaische Arzneimittelbehörde den Impfstoff für die Altersgruppe mit dem höchsten Malaria-Todesrisiko – Kinder im Alter von fünf bis 36 Monaten – zugelassen hat. Dies ist das erste Mal, dass ein wichtiger Impfstoff zuerst in einem afrikanischen Land und erst danach in den reichen Ländern zugelassen wird, so Hill. Das Unternehmen hat mit dem indischen Serum-Institut einen Vertrag über die Herstellung von bis zu 200 Millionen Dosen pro Jahr geschlossen.

Das Parlament hat Teile des Gesetzes über strafbare Handlungen aus dem Jahr 1960 geändert, wonach der Versuch, sich das Leben zu nehmen, eine Straftat darstellt. Selbstmordversuch wird nun als psychisches Problem betrachtet und nicht mehr als Verbrechen. Lokalen Medien zufolge gibt es jährlich etwa 1 500 gemeldete Fälle von Selbstmord

Gold Fields und AngloGold Ashanti haben sich auf die Eckdaten eines geplanten Joint Ventures (JV) in Ghana geeinigt, bei dem die Tarkwa-Mine von Gold Fields und die benachbarte Iduapriem-Mine von AngloGold Ashanti zusammengelegt werden sollen, um die größte Goldmine Afrikas zu schaffen.   

Weltweit haben die Menschen den 66. Unabhängigkeitstag des Landes gefeiert. Am 6. März 1957 erlangte Ghana nach 83 Jahren britischer Kolonialherrschaft die Unabhängigkeit – als erstes afrikanisches Land südlich der Sahara. Ho, die Hauptstadt der Volta-Region, war Schauplatz der nationalen Unabhängigkeitsparade, die in diesem Jahr unter dem Motto „Our Unity, Our Strength, Our Purpose“ stand.

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