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Elfenbeinküste – Simone Gbagbo, die Frau des früheren Präsidenten, wurde von einem Gericht in Abidjan für ihre Rolle in der Gewaltwelle nach den 2010 Wahlen zu 20 Jahren Haft verurteilt. Sie war betroffen von der Härte des Urteils, doch „vergebe“ sie ihren Gegnern. Ihr Mann Laurent muss sich vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag für Verbrechen gegen die Menschlichkeit verantworten.

Elfenbeinküste – Das Land hat einen Feiertag ausgerufen, um den Sieg über Ghana im Afrika-Cup Turnier gebührend zu begehen. Es war der zweite Sieg; der erste war vor 23 Jahren. In nur zwei Monaten hatte Äquatorialguinea die Spiele organisiert, nachdem Marokko sich aus Angst vor Ebola zurückgezogen hatte. Neben einer hohen Geldstrafe ist Marokko nun von den Afrika-Cup Spielen in 2017 und 2019 ausgeschlossen.

Elfenbeinküste – Ein kleines Motorboot mit 40 Passagieren und mehreren Säcken Kaffee kenterte auf dem Sassandra Fluss unweit der Stadt Guessabo. 18 Menschen ertranken. Die meisten der Opfer Fischhändler.

Zwei Beschuldigte erhielten Haftstrafen von 20 und fünf Jahren, weil sie 2006 Hunderte von Tonnen giftigen Müll in Abidjan entsorgt hatten. Sieben andere wurden freigesprochen. Die holländische Firma kam mit der Zahlung von 200 Millionen Dollar davon. Damals starben 17 Menschen; Tausende litten an Atembeschwerden und Übelkeit.

Präsident Laurent Ggagbo fbesucht ür drei Tage die Rebellengebiete im Norden, um für friedliche Wahlen in der ersten Hälfte 2008 zu werben.

Aus Angst vor Gewalttaten haben die Vereinten Nationen 400 ihrer Mitarbeiter aus dem afrikanischen Land Elfenbeinküste abgezogen.

Ein früherer Premier, C.K. Banny, soll die neue Kommission leiten, die nach monatelangen Konflikten durch anhaltenden Dialog die vielen Wunden heilen soll. Desmond Tutu, Mary Robinson und Kofi Annan, das Trio, das sich um die Lösung globaler Probleme bemüht, wollten durch ihren Besuch in der Elfenbeinküste die Menschen unterstützen. Präsident Ouattara selbst muss, neben der Wiederherstellung von Ordnung und einer funktionierenden Wirtschaft, auch versuchen, die Kluft zwischen Nord und Süd zu überbrücken.

Die Übergangsregierung der Elfenbeinküste ist am Mittwoch wegen eines Giftmüllskandals zurückgetreten. Präsident Laurent Gbagbo akzeptierte den Rücktritt des amtierenden Ministerpräsidenten Charles Konan Banny. Gbagbo bat die Regierung aber, bis zur Bildung eines neuen Kabinetts im Amt zu bleiben. Der Giftmüll war in der Nacht vom 19. auf den 20. August auf mindestens neun Deponien um die Hauptstadt Abidjan abgeladen worden. Nach Regierungsangaben starben daran 3 Personen, rund 1500 Einwohner der Stadt erkrankten.

In Gegenwart von Präsident Ggabgo haben regierungstreue Milizen den UN-Truppen 1000 Waffen übergeben. Es ist schwer, die genaue Anzahl der bewaffneten Kämpfern festzustellen.

Gewalttätigkeiten zwischen Anhängern von Regierungschef Ouattara und Gefolgsleuten des ehemaligen Präsidenten Ggagbo sind an der Tagesordnung. Ggagbos Partei Front Populaire Ivoirien (FPI) macht die Regierung verantwortlich für Angriffe auf Parteibüros in Abidjan und Cocody. Die Regierung beschuldigt Pro-Ggabo Milizen, hinter den jüngsten Angriffen auf Polizeistationen und das Gefängnis in Dabou zu stecken. Die UN-Friedensmission ONUCI verlangt von der Regierung eine Aufklärung der Vorfälle.

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