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Burundi – In der tansanischen Stadt Arusha sind, unter Vermittlung des früheren Präsidenten Mkapa, Mitglieder der burundischen Regierung und Zivilgesellschaft am verhandeln. Das Misstrauen ist groß und die Stimmung gereizt. Da die Hauptoppositionsgruppe nicht dabei ist – nicht eingeladen – müssen die Verhandlungen scheitern noch ehe sie beginnen. Seit Präsident Nkurunziza letztes Jahr seine umstrittene Wiederwahl erzwungen hat, gibt es willkürliche Verhaftungen und Tötungen und massenhafte Flucht. Menschen fürchten das Aufkommen einer Völkermord-Stimmung. Die Nachbarstaaten stört das kaum; Ruanda hat dieser Tage sogar 1,300 burundische Flüchtlinge ausgewiesen.

 

 

Zitat

„Wir müssen die Zeit nutzen,
um auf einen radikalen Wandel hinzuarbeiten...

Wir haben in diesen Wochen gelernt,
dass wir auf einem kranken Planeten nicht gesund leben können."

Erklärung des Jesuitenordens in Europa

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